Als Nierenbecken (lat. Pelvis renalis, griech. Pyelos) bezeichnet man das trichterförmige obere Ende des Harnleiters, das als Sammeltrichter für den Urin aus den Sammelrohren dient.
Das Nierenbecken geht meist waagerecht (bzw. leicht nach unten gerichtet) aus der Mitte der Niere ab. Nach dem Abknicken des Abflusses nach unten beginnt der Harnleiter.
Säugetiere mit einer gelappten Niere (Meeressäuger, Bären) oder mehrwarzig-gefurchten Niere (Wiederkäuer) haben kein Nierenbecken.
Die Behandlung besteht in einer deutlich vermehrten Flüssigkeitsaufnahme (mehr als 3 Liter pro Tag) und einer Gabe von Antibiotika, die nicht metabolisiert werden und somit auch im Harn noch ihre Wirkung entfalten, wie z. B. Cotrimoxazol oder Gyrasehemmer.
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