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Niedersachsen
 

11.6 % (Jahresdurchschnitt 2005)
Niedersachsen
Landesflagge Landeswappen
Flag of Lower Saxony.svg Coat of arms of Lower Saxony.svg
(Details) (Details)
Basisdaten
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Landeshauptstadt: Hannover
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Fläche: 47.619,63 km² (2.)
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Einwohner: 8.005.930 (4.) (1. Januar 2006)
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Bevölkerungsdichte: 168 Einwohner/km² (12.)
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Arbeitslosenquote: 11.7 % (Februar 2006)
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Staatsform: freiheitlicher, republikanischer, demokratischer, sozialer und dem Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen verpflichteter Rechtsstaat
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Schulden: ca. 6260 € pro Einwohner (April 2006)
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Schulden gesamt: 50,1 Mrd. € (April 2006)
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DE: DE-NI
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Offizielle Website: www.niedersachsen.de
Politik
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Ministerpräsident: Christian Wulff (CDU)
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Regierende Parteien: CDU-FDP-Koalition
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Sitzverteilung im Landtag
(183 Sitze):
CDU 91
SPD 63
FDP 15
Bündnis 90/Die Grünen 14

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letzte Wahl: 2. Februar 2003
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nächste Wahl: 2008
Parlamentarische Vertretung
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Stimmen im Bundesrat: 6
Karte
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Bundeslaender germany ns.png
Niedersachsen liegt in Norddeutschland im niederdeutschen Sprachraum. Flächenmäßig ist es nach Bayern das zweitgrößte Land der Bundesrepublik Deutschland. Landeshauptstadt ist Hannover. Nach den beiden Städten Hamburg und Bremen ist Hannover die drittgrößte Stadt in Norddeutschland (Norddeutsche Länder: Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein).

Geographie


Räumliche Lage

Niedersachsen hat im Norden eine natürliche Begrenzung durch die Nordsee und den Unterlauf der Elbe. Ausgenommen hiervon ist das Amt Neuhaus, das nordöstlich der Elbe liegt, und die südelbischen Teile Hamburgs. Als Enklave auf dem Landesgebiet liegt das Land Bremen mit den Städten Bremen und Bremerhaven. Im Südosten verläuft die Landesgrenze quer durch den Harz, ein deutsches Mittelgebirge. Der Nordosten und der Westen des Landes - insgesamt rund 3/4 der Landesfläche - gehört zur Norddeutschen Tiefebene, der Süden zum Niedersächsischen Bergland mit dem Weserbergland, dem Leinebergland, dem Schaumburger Land, dem Braunschweiger Land, dem Untereichsfeld, Elm und Lappwald. Im Nordosten Niedersachsens erstreckt sich die Lüneburger Heide. Während dort ärmere Sandböden der Geest dominieren, finden sich im mittleren Osten und Südosten in der Lössbördenzone äußerst ertragreiche Böden mit hoher natürlicher Fruchtbarkeit. Unter diesen Voraussetzungen (lehm- und sandhaltigen Böden) ist das Land landwirtschaftlich gut erschlossen. Im Westen liegen die Grafschaft Bentheim, das Osnabrücker Land, das Emsland, das Oldenburger Land, das Oldenburger Münsterland und - küstennah - Ostfriesland.

Die von Süden/Südosten nach Norden/Nordwesten verlaufenden Flüsse Ems, Weser, Aller und Elbe prägen Niedersachsen.

Der höchste Berg ist der Wurmberg (971 m) im Harz. Für weitere Berge siehe: Liste der Berge und Erhebungen in Niedersachsen. Die meisten Berge und Hügel sind im Südosten des Landes zu finden.

Der Siedlungs-, Wirtschafts- und infrastrukturelle Schwerpunkt Niedersachsens befindet sich im Bereich der Städte Stadthagen - Hannover - Celle - Braunschweig - Wolfsburg - Hildesheim - Salzgitter.

Regionen


Siehe auch: Niedersächsische Verfassung, Liste der Orte in Niedersachsen, Landschaftsverbände in Niedersachsen

Klima

Niedersachsen gehört zur gemäßigten Klimazone Mitteleuropas im Bereich der Westwindzone und befindet sich im Übergangsbereich zwischen dem maritimen Klima in Westeuropa und dem kontinentalen Klima in Osteuropa. Dieser Übergang macht sich innerhalb des Landes deutlich bemerkbar: Während der Nordwesten ein atlantisches (Nordseeküste) bis subatlantisches Klima mit im Jahresverlauf vergleichsweise geringer Temperaturamplitude und einem Wasserbilanzüberschuss aufweist, wird das Klima nach Südosten hin zunehmend kontinentaler beeinflusst. Dies wird an stärkeren Temperaturunterschieden zwischen Sommer- und Winterhalbjahr sowie an geringeren und jahreszeitlich ungleich verteilten Niederschlägen deutlich. Am stärksten ist diese subkontinentale Färbung im Wendland und im Raum Helmstedt ausgeprägt. Im Harz sind die höchsten Niederschläge zu verzeichnen, da der niedersächsische Teil die Luvseite dieses Mittelgebirges darstellt, an der sich unter anderem Steigungsregen entlädt. Die Jahresmitteltemperatur liegt bei 8°C (7.5°C im alten Land und 8.5°C im Kreis Cloppenburg)

Nachbarländer

Angrenzende Länder sind Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein. Kein anderes deutsches Land hat mehr benachbarte Länder.

Niedersachsen hat eine Außengrenze zu den Niederlanden und Anteil an der deutschen Nordseeküste.

Geschichte


Nach dem Zweiten Weltkrieg erhält das Land Hannover mit der Verordnung Nr. 46 der britischen Militärregierung vom 23. August 1946 „Betreffend die Auflösung der Provinzen des ehemaligen Landes Preußen in der Britischen Zone und ihre Neubildung als selbständige Länder“ seine rechtlichen Grundlagen.

Am 23. November 1946 genehmigt die britische Militärregierung die Vereinigung des Landes Braunschweig (mit Ausnahme des östlichen Teils des Landkreises Blankenburg sowie der Exklave Calvörde des Landkreises Helmstedt, die an die sowjetische Besatzungszone fallen und in das Land Sachsen-Anhalt integriert werden), des Freistaats Oldenburg und des Landes Schaumburg-Lippe mit dem Land Hannover (mit Ausnahme des Amtes Neuhaus, das an die sowjetische Besatzungszone fällt und erst 1993 Niedersachsen wieder angegliedert wird) zum neuen Land Niedersachsen.

Der Name "Niedersachsen" als Regionsbezeichnung ist allerdings sehr viel älter; Name und Wappen des neuen Landes greifen auf den Volksstamm der Sachsen zurück, dessen Siedlungsraum etwa dem heutigen Niedersachsen und einigen angrenzenden Gebieten entsprach. Die (Ur-)Sprache der einheimischen Bevölkerung ist das Niedersächsische; eine Sprache des Niederdeutschen. Der Zusatz "Nieder-" stammt bereits aus dem Mittelalter (Niedersächsischer Reichskreis) und unterschied das alte Sachsenland von den später aus dynastischen Gründen "(Ober-)Sachsen" genannten mitteldeutschen Fürstentümern (siehe Freistaat Sachsen, Sachsen-Anhalt).

Geschichtlich besteht eine enge, durch die Personalunion des 18. Jahrhunderts begründete Bindung des Adelshauses in Hannover an das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland. Das "Lied der Niedersachsen" (Niedersachsenlied) wird als Landeshymne angesehen.

Am 1. Juni 1993 trat die neue Verfassung des Landes in Kraft, die die "Vorläufige Niedersächsische Verfassung" von 1951 ablöste. Sie ermöglicht erstmals Volksbegehren und Volksentscheide und verankert den Umweltschutz als Staatsgrundsatz.

Nach einem Bürgerentscheid wurde das ehemals hannoversche Amt Neuhaus mit den damaligen Gemeinden Dellien, Haar, Kaarßen, Neuhaus (Elbe), Stapel, Sückau, Sumte und Tripkau sowie die Ortsteile Neu Bleckede, Neu Wendischthun und Stiepelse der Gemeinde Teldau und das historisch-hannoversche Gebiet im Forstrevier Bohldamm in der Gemeinde Garlitz vom Land Mecklenburg-Vorpommern mit Wirkung vom 30. Juni 1993 zum Land Niedersachsen (Landkreis Lüneburg) ausgegliedert. Aus diesen Gemeinden wurde am 1. Oktober 1993 die neue Gemeinde Amt Neuhaus gebildet. Zum 1. Januar 2005 wurden die vier Regierungsbezirke, aus denen Niedersachsen bis dato bestand, aufgelöst. Dies waren die Regierungsbezirke Braunschweig, Hannover, Lüneburg und Weser-Ems Der Regierungsbezirk Lüneburg war aus der Zusammenlegung der ehemaligen Regierungsbezirke Lüneburg und Stade entstanden, der Regierungsbezirk Weser-Ems aus der Zusammenlegung der ehemaligen Regierungsbezirke Aurich und Osnabrück sowie des Verwaltungsbezirks Oldenburg (Oldb).

Politik


Sitzverteilung Landtag Niedersachsen.png | Hannover_Leineschloss.jpg in Hannover]]

Bei den Landtagswahlen am 2. Februar 2003 erlitt die SPD eine schwere Niederlage und verlor ihre Regierungsmehrheit. Wahlsieger war die CDU, die mit ihrem Spitzenkandidaten Christian Wulff den Ministerpräsidenten in einer Koalition mit der FDP stellte.

Die Ministerpräsidenten von Niedersachsen seit 1946:

Wahlergebnisse und Landesregierungen seit 1947.

Sofern der Niedersächsische Landtag nicht vorzeitig aufgelöst wird, kann die nächste Landtagswahl gemäß der Landesverfassung frühestens am 4. November 2007 stattfinden. Der späteste zulässige Wahltermin ist der 3. Februar 2008.

Im Bundesrat hat Niedersachsen sechs Stimmen, die höchst mögliche Anzahl, ebenso wie Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

62 Abgeordnete vertreten die niedersächsischen Bürgerinnen und Bürger im Deutschen Bundestag: 27 von der SPD, 21 von der CDU, sechs von der FDP, fünf von Bündnis 90/Die Grünen sowie drei von der Linkspartei.

Dem Europäischen Parlament gehören zehn Abgeordnete aus Niedersachsen an: Fünf von der CDU, zwei von der SPD und jeweils einer von FDP, Bündnis 90/Die Grünen und Linkspartei.

Verwaltung


Verwaltungsreform

Zum 1. Januar 2005 wurden die bisher existierenden Regierungsbezirke aufgelöst. Gelegentlich wird in Niedersachsen eine erneute Kreisgebietsreform ins Gespräch gebracht, in deren Verlauf die zum Teil sehr überschuldeten Landkreise zusammengelegt werden sollten. Die Kreisgrenzen könnten sich dabei einigen Vorschlägen zu Folge an den Grenzen der niedersächsischen Landschaftsverbände orientieren. Die Bildung der Region Hannover aus dem Landkreis Hannover und der kreisfreien Stadt galt als "Testlauf" für die Übernahme von Kompetenzen des Kreises durch Gemeinden. Man schlägt vergleichbare Kompetenzverteilungen für die möglicherweise anstehende Kreisgebietsreform vor. Zurzeit bestehen in vielen Gemeinden Fusionspläne mit Nachbargemeinden. Siehe hierzu auch im Artikel über den Landkreis Lüchow-Dannenberg

Verwaltungsgliederung

Das Land ist in 38 Landkreise und 8 kreisfreie Städte unterteilt.

Landkreise
Niedersachsen besteht zur Zeit aus folgenden Landkreisen (in Klammern die Autokennzeichen): De-ni-kreise.png
  1. Ammerland (WST)
  2. Aurich (AUR)
  3. Grafschaft Bentheim (NOH)
  4. Celle (CE)
  5. Cloppenburg (CLP)
  6. Cuxhaven (CUX)
  7. Diepholz (DH)
  8. Emsland (EL)
  9. Friesland (FRI)
  10. Gifhorn (GF)
  11. Goslar (GS)
  12. Göttingen (GÖ)
  13. Hameln-Pyrmont (HM)
  14. Region Hannover (H)
  15. Harburg (WL)
  16. Helmstedt (HE)
  17. Hildesheim (HI)
  18. Holzminden (HOL)
  19. Leer (LER)
  20. Lüchow-Dannenberg (DAN)
  21. Lüneburg (LG)
  22. Nienburg/Weser (NI)
  23. Northeim (NOM)
  24. Oldenburg (OL)
  25. Osnabrück (OS)
  26. Osterholz (OHZ)
  27. Osterode am Harz (OHA)
  28. Peine (PE)
  29. Rotenburg (ROW)
  30. Schaumburg (SHG)
  31. Soltau-Fallingbostel (SFA)
  32. Stade (STD)
  33. Uelzen (UE)
  34. Vechta (VEC)
  35. Verden (VER)
  36. Wesermarsch (BRA)
  37. Wittmund (WTM)
  38. Wolfenbüttel (WF)

Kreisfreie Städte
  1. Braunschweig (BS)
  2. Delmenhorst (DEL)
  3. Emden (EMD)
  4. Oldenburg (Oldb) (OL)
  5. Osnabrück (OS)
  6. Salzgitter (SZ)
  7. Wilhelmshaven (WHV)
  8. Wolfsburg (WOB)

Größte Städte
Stadt Landkreis Einwohner
31. Dez. 2000
Einwohner
30. Juni 2005
Hannover Region Hannover 515.001 515.772
Braunschweig kreisfrei 245.816 245.895
Osnabrück kreisfrei 164.101 164.066
Oldenburg (Oldenburg) kreisfrei 154.832 162.341
Göttingen Göttingen 124.132 121.865
Wolfsburg kreisfrei 121.805 121.829
Salzgitter kreisfrei 112.302 108.340
Hildesheim Hildesheim 103.909 102.767
Wilhelmshaven kreisfrei 85.287 83.765
Delmenhorst kreisfrei 76.644 76.046
Lüneburg Lüneburg 67.398 71.532
Stadt Landkreis Einwohner
31. Dez. 2000
Einwohner
30. Juni 2005
Celle Celle 72.127 71.402
Garbsen Region Hannover 63.269 62.960
Hameln Hameln-Pyrmont 58.807 58.789
Wolfenbüttel Wolfenbüttel 54.690 54.537
Nordhorn Grafschaft Bentheim 51.968 53.026
Cuxhaven Cuxhaven 53.391 52.384
Emden kreisfrei 50.963 51.719
Lingen (Ems) Emsland 51.684 51.318
Langenhagen Region Hannover 49.432 50.613
Peine Peine 49.494 49.885
Melle Osnabrück 45.390 48.600
Stade Stade 44.929 45.928

Wirtschaft und Verkehr


BIP

Im Vergleich mit dem BIP der EU ausgedrückt in Kaufkraftstandards erreicht Niedersachsen einen Index von 94.8 (EU-25:100) (2003). Eurostat News Release 63/2006: Regional GDP per inhabitant in the EU 25* Damit liegt Niedersachsen etwas unter dem EU-Durchschnitt.

Industrie

Das industrielle Zentrum Niedersachsens befindet sich im Raum Hannover-Braunschweig/Wolfsburg mit mehreren Automobilwerken, darunter das Hauptwerk von Volkswagen in Wolfsburg, und das der in Peine und Salzgitter ansässigen Stahlindustrie. Braunschweig ist außerdem ein bedeutender Wissenschaftsstandort.

Messe

Ein bedeutender Wirtschaftsfaktor sind die in Hannover stattfindenden Messen (z. B. CeBIT und Hannover-Messe).

Strukturförderung

Das Emsland, das Elbe-Weser-Dreieck, die Lüneburger Heide und Teile der Küstenregion gehören dagegen seit langem zu den strukturschwachen Räumen. Es gibt inzwischen eine Anzahl von Projekten, um die wirtschaftliche Lage in diesen Gebieten zu verbessern. Dazu gehören:

Landwirtschaft

Die Landwirtschaft findet in Niedersachsen sehr unterschiedliche Bedingungen vor. Die Böden in der Hildesheimer Börde und zwischen Harz und Mittellandkanal zeichnen sich durch sehr hohe Bodenzahlen aus und eignen sich besonders für den Anbau von Zuckerrüben und Getreide. In der Lüneburger Heide ist der Boden karg, Hauptprodukte sind Kartoffeln und als Spezialität Spargel. In den Marschgebieten an der Küste dominiert hingegen die Viehzucht.

Neben Getreide werden Raps, Zuckerrüben, Salat (speziell Eisbergsalat), Kohl, Möhren (Mohrrüben, Karotten) und dank des sandhaltigen Bodens Spargel in Teilen des Landes angebaut. Bekannt ist auch die niedersächsische Grünkohlkultur (in südöstlichen Regionen auch als Braunkohl bekannt). Neben dem Gemüseanbau und der Viehzucht ist der Obstanbau (speziell im Norden, Altes Land) ein wichtiger Wirtschaftszweig.

Wirtschaft an der Küste

An der Küste spielt die Hafenwirtschaft eine bedeutende Rolle, während die Bedeutung des Schiffbaus abgenommen hat.

Bundeswehr als Wirtschaftsfaktor

Die Bundeswehr wird auch künftig ein wichtiger Arbeitgeber in Niedersachsen sein. Mit über 55.000 Soldaten und zivilen Beschäftigten wird Niedersachsen nach der geplanten Bundeswehrreduzierung das Bundesland mit der größten Zahl von Bundeswehrbediensteten sein.

Energiewirtschaft

An drei Standorten in Niedersachsen finden sich in Betrieb befindliche Kernkraftwerke, bei Lingen, bei Grohnde und bei Nordenham. Darüber hinaus hat Niedersachsen die größten Erdgasvorkommen Deutschlands.

Tourismus

Anziehungspunkte für den Fremdenverkehr sind die Nordseeküste, der Harz, die Städte Hannover, Braunschweig, Osnabrück, Lüneburg, Celle und Wolfsburg mit der Autostadt, das Eichsfeld, das Weserbergland und das Leinebergland, Ostfriesland, die Lüneburger Heide, das Wendland, die Wümmeniederung, das Steinhuder Meer, der Dümmer, das Alte Land, das Elbetal und die weiteren Flüsse Aller, Leine, Ems, Hunte und Weser. Das Brauchtum umfasst unter anderem das Grünkohlessen und Schützenfeste.

Verkehr

Entsprechend der Bevölkerungsverteilung befindet sich ein Schwerpunkt des Verkehrsnetzes im südöstlichen Niedersachsen mit den Zentren Hannover, Braunschweig, Hildesheim und Salzgitter. In diesem Raum kreuzen sich Verkehrsströme (Eisenbahnen sowie Autobahnen 2 und 7/27) vom Ruhrgebiet nach Berlin und von Süddeutschland an die Küste. Eine weitere wichtige Verkehrsachse in Form von Eisenbahn und Autobahn verläuft vom Ruhrgebiet über Osnabrück, Bremen nach Hamburg (Rollbahn und A 1 (Hansalinie)), sowie die A 30 von Amsterdam über Osnabrück nach Hannover (über A 2). Die wichtigsten Luftdrehkreuze sind der Flughafen Langenhagen bei Hannover und der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) in Greven (NRW). Größte Seehäfen sind Wilhelmshaven, Emden, Cuxhaven und Brake. Wichtigste Binnenwasserstraßen sind der Mittellandkanal, die Weser, die Elbe und die Ems.

Wissenschaft


Bedeutende wissenschaftliche Standorte sind Braunschweig, Göttingen, und Hannover mit der: Technischen Universität Braunschweig, der Georg-August-Universität Göttingen, der Universität Hannover und der Medizinischen Hochschule Hannover.

Weitere wichtige wissenschaftliche Einrichtungen sind die Universität Osnabrück, die Fachhochschule Osnabrück, die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg in Oldenburg, die Technische Universität Clausthal, die Universität Lüneburg, die Universität Hildesheim und die Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel.

Die Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven ist die größte Fachhochschule des Landes.

Siehe auch: Liste von wissenschaftlichen Einrichtungen in Niedersachsen, Wissenschaftliche Kommission Niedersachsen

Bevölkerung


Ethnische Gruppen

Die historisch angestammte Bevölkerung setzt sich aus Niedersachsen und Friesen zusammen. Hinzu kommt eine Vielzahl aus ganz Deutschland zugewanderter Personen. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Niedersachsen eines der Hauptansiedlungsgebiete für Heimatvertriebene aus (nach Personenzahl absteigend sortiert) Schlesien, Ostpreußen, Pommern und dem Sudetenland. Nach der letzten entsprechend aufgeschlüsselten Zählung waren 30 % der Einwohner Niedersachsens Vertriebene, Flüchtlinge oder Kinder aus entsprechenden Familien. Durch die vielen Industriebetriebe im Raum Hannover-Braunschweig-Salzgitter-Wolfsburg entstand während des Wirtschaftswunders ein hoher Bedarf an Arbeitskräften, weswegen man viele Gastarbeiter aus Italien, Spanien und der Türkei anwarb, die häufig in Niedersachsen blieben. Seit dem Ende des kalten Krieges kamen viele Aussiedler und Spätaussiedler aus der ehemaligen Sowjetunion und aus Polen ins Land.

Religionen

Protestantismus
Der größte Teil Niedersachsens ist ursprünglich durch die Evangelisch-lutherische Kirche geprägt. Landeskirchen existieren als Evangelisch-Lutherische Landeskirche Hannovers, Evangelisch-Lutherische Landeskirche Schaumburg-Lippe, Evangelisch-Lutherische Landeskirche in Braunschweig und Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg. Die Evangelisch-reformierte Kirche in Nordwestdeutschland hat eine große Bedeutung in Ostfriesland, sie hat ihre eigene Landeskirchliche Organisation, näheres siehe unter dem Link. In der gleichen Region einschließlich der Grafschaft Bentheim gibt es noch die evangelisch-altreformierten Kirchen. Neben den protestantischen Landeskirchen wirken auch viele evangelische Freikirchen im Bereich des Landes Niedersachsen. Die älteste unter ihnen ist die Mennonitenkirche. Ihre Wurzeln reichen in die Reformationszeit und hier in die Täuferbewegung zurück. Der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten- und Brüdergemeinden) besitzt in Niedersachsen drei Landesverbände, den Landesverband Niedersachsen-Ostwestfalen-Sachsen-Anhalt, Baptisten im Nordwesten und den Landesverband Norddeutschland. Weitere Freikirchen in Niedersachsen sind u. a. die Evangelisch-methodistische Kirche, die Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten und der Bund Freier evangelischer Gemeinden.

Katholizismus
Das Emsland, das Oldenburger Münsterland, das Untereichsfeld und die Dörfer des "alten Stiftes" bei Hildesheim sind traditionell katholisch geprägt. Die römisch-katholischen Gemeinden gehören zu den Bistümern Hildesheim, Osnabrück, Münster und Paderborn (Bad Pyrmont). Durch die Ansiedlung von Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg und durch den Zuzug von Spätaussiedlern existieren jedoch mittlerweile große Gemeinden der jeweils anderen großen christlichen Konfession in früher nahezu rein-konfessionell geprägten Regionen.

weitere Gruppen
Nach dem Krieg kam es wie in ganz Deutschland zu einer Vielzahl von Kirchenaustritten und zur Bildung von islamischen Gemeinden vor allem für türkischstämmige Einwohner. Durch den Zuzug vieler Menschen jüdischen Glaubens aus der ehemaligen Sowjetunion verzeichnen die jüdischen Gemeinden seit 1990 ein verstärktes Wachstum.

Sprache

In Niedersachsen werden Hochdeutsch, Friesisch (Saterfriesisch) und verschiedene Formen des Plattdeutschen gesprochen. Diese niederdeutschen Sprachformen werden heutzutage im Osnabrücker Land, im Oldenburger Land, in Ostfriesland, im Emsland, in der Wümmeniederung, der Lüneburger Heide und an der Waterkant (Nordseeküste) verwendet. Dialekte des Ostfälischen werden noch in geringem Maße im Weserbergland, im Braunschweiger Land und im Eichsfeld gesprochen. Die Aussprache des Hochdeutschen in der Umgebung von Hannover gilt allgemein als vorbildlich, weil der Schriftsprache am nächsten (das ostfälische Plattdeutsch ist dort schon seit längerer Zeit verschwunden). Jedoch besitzt die Sprache auch dort eine ortseigene Färbung, welche am Ursprünglichsten in den westlichen, von Arbeitertraditionen geprägten Stadtteilen Linden und Ricklingen - vorwiegend unter älteren Alteingesessenen - gesprochen wird (Beispiel: Leine=Laane, Garten=Gachten, jetzt=getze). Mitunter wird diese Sprechweise auch als Lindener Platt bezeichnet. Besonders zelebriert wird dieses vom hannoverschen Comedy-Duo Siggi und Raner. Amtssprachen sind Hochdeutsch und seit der Unterzeichnung der europäischen Sprachencharta auch Plattdeutsch und Saterfriesisch.

Besonders lebendig ist das Plattdeutsche noch in Ostfriesland. Plattdeutsch hat sich hier unabhängig von anderen niederdeutschen (genauer: niedersächsischen) Dialekten entwickelt und zeigt große Verbindung mit dem Niederländischen und dem Friesischen, das in Ostfriesland aber seit dem 18. Jahrhundert durch das Niederdeutsche verdrängt wurde. Die Anzahl der Sprecher des Niederdeutschen ist in Ostfriesland mit mehr als der Hälfte der Bevölkerung besonders hoch, insgesamt sprechen und verstehen etwa 40 % der niedersächsischen Bevölkerung den traditionellen Dialekt ihrer Region, wobei ein starkes Stadt-Land-Gefälle festzustellen ist.

Kultur


Siehe Hauptartikel: Niedersächsische Küche

Landschaftsverbände

Nach Auflösung der Regierungsbezirke wurden zwischen dem Land Niedersachsen und den Landschaftsverbänden Verträge geschlossen, nach denen diese künftig für kulturelle Belange in den jeweiligen Regionen verantwortlich sind.

Kunstgeschichte


Architektur

Baugeschichtlich bedeutsam in Niedersachsen war die Epoche der Renaissance, die sich in vielen Bauten im Stil der Weserrenaissance widerspiegelt. Eine weitere Sehenswürdigkeit sind die Gärten in Herrenhausen (Hannover) - die einzig erhaltenen und nie veränderten Barockgärten der Welt. In Osnabrück finden sich viele Gebäude des Klassizismus und der Zeit des Rokoko. Sehenswürdigkeiten sind u. a. die Altstadt mit Dom und dem Rathaus des Westfälischen Friedens sowie zahlreichen Steinwerken und Fachwerkhäusern. Auch Niedersachsens größtes Barockschloss und mit St. Katharinen höchstes mittelalterliches spätgotisches Bauwerk sind hier zu sehen.


Bildende Kunst

Niedersachsen hat seit dem 19. Jahrhundert bedeutende Künstler von internationalem Rang hervorgebracht. Der populärste ist wohl Wilhelm Busch, der durch seine Bildergeschichten bekannt wurde. Weniger bekannt ist sein Werk als Landschaftsmaler. Er schuf mehr als 1000 Gemälde, die aber erst posthum veröffentlicht wurden.

1895 kaufte der Künstler Heinrich Vogeler den Barkenhoff in Worpswede und gründete somit die Künstlerkolonie Worpswede. Diese war Heimat namhafter Künstler des deutschen Impressionismus und des Expressionismus. Die bekanntesten Künstler der ersten Generation der Kolonie waren:

Zwischen den 20er und 30er Jahren war der hannoversche Maler und Lyriker Kurt Schwitters in Niedersachsen tätig. Er ist der Erfinder der Merzkunst, die als Weiterentwicklung des Dadaismus gilt. Schwitters bezeichnete sich selbst nicht als Dadaist sondern als Merzkünstler, arbeitete jedoch zeitweise eng mit den Berliner Dadaisten zusammen. Seine bekanntesten Gedichte sind "An Anna Blume" und die "Sonate in Urlauten". Von den Nationalsozialisten als "entartet" eingestuft, flüchtete der Künstler 1937 und kehrte nie mehr in seine Heimatstadt zurück. Eine Rekonstruktion seines berühmten Merzbaus ist im Sprengel-Museum in Hannover zu besichtigen.

Wie kein anderer Künstler der ersten Jahrhunderthälfte hat der am 11. Dezember 1904 in Osnabrück geborene und am 2. August 1944 in Auschwitz ermordete Maler Felix Nussbaum alle Erfahrungen der Jahrzehnte nach dem Ersten Weltkrieg in seinen Bildern festgehalten und als Teil seiner eigenen Situationen reflektiert, in die der Künstler als Jude durch die rassistische Ideologie des nationalsozialistischen Deutschland hineingestoßen wurde. Seine Bilder sind geprägt von der beschaulichen Geborgenheit der Provinz, vom schnellen, dem Zeitgeist konformen Erfolg in der Kunstmetropole Berlin, von der Bedrohung und Orientierungslosigkeit in der Emigration, von Kriegsdrohung und Bombenkrieg, von der Angst im Internierungslager, der Isolation im Untergrund und im Versteck und schließlich vom Leid und der Vernichtung der Juden in Europa durch das Naziregime. Kein Betroffener hat den "Holocaust" der Juden in Europa künstlerisch dokumentiert wie Nussbaum. Für ihn wurde in seiner aussichtslosen Situation Malerei zur Widerstandshandlung, da sie ihm seine menschliche Würde erhielt und ihm lange Zeit die Kraft zum Überleben gab. Er war Protokollant dieser Zeit und wurde ihr Opfer.

Der Künstler Felix Nussbaum ist sicherlich nicht der Avantgarde zuzurechnen, er gehört zur “Verschollenen Generation” der um 1900 Geborenen, die wie keine andere in ihrer künstlerischen Entfaltung durch die Zeitumstände behindert, abgeschnitten und schließlich vergessen wurde. Ihre Wiederentdeckung begann erst in den Siebzigerjahren des 20. Jahrhunderts.

Der 1940 geborene Neodadaist, Performance- und Konzeptkünstler Timm Ulrichs erlangte internationale Bekanntheit. Er war unter anderem 1977 auf der documenta 6 vertreten. Im Jahr 2001 erhielt er den Niedersächsischen Staatspreis.

Niedersachsen verfügt über 2 Kunsthochschulen:

Museen & Kunstinstitutionen

Wichtige Museen und Kunstinstitutionen sind:

Persönlichkeiten


Träger der Niedersächsischen Landesmedaille

Diese Liste ist nicht vollständig.
  • Johannes Lilje (1899–1977), Theologe, Kunsthistoriker und Landesbischof
  • Josef Homeyer (* 1929), katholischer Bischof des Bistums Hildesheim (im Ruhestand)

Literatur


Schriftsteller

Der Roman ”Im Westen nichts Neues“ (1929) hat seinen weltweiten Ruhm begründet: Erich Maria Remarque, am 22. Juni 1898 in Osnabrück geboren, setzte sich in seinen Werken kritisch mit der deutschen Geschichte auseinander und zählt zu den meistgelesenen deutschen Autoren des 20. Jahrhunderts. Er stirbt am 25.9.1970 in Locarno. Die Verbitterung über seine Ausbürgerung aus Deutschland hat Remarque nie überwunden.

Von 1900 bis 1902 war der bedeutende österreichische Lyriker Rainer Maria Rilke in der Worpsweder Künstlerkolonie ansässig, wo er die Bildhauerin Clara Westhoff heiratete, mit der er 1901 eine Tochter hatte. Danach verschlug es den expressionistischen Autor nach Paris.

Der neben Rilke bedeutendste niedersächsische Schriftsteller der Moderne ist Arno Schmidt. Der avantgardistischen Schriftsteller lebte von 1958 bis zu seinem Tode 1979 in Bargfeld. Schmidt schreibt neben experimentellen Romanen wie seinem Hauptwerk "Zettel's Traum" auch erwähnenswerte Übersetzungen, wie z. B. von James Joyce, Edgar Allan Poe oder James Fenimore Cooper. Siehe auch: Arno-Schmidt-Stiftung.

Als einer der bedeutendsten deutschen Lyriker der 70er Jahre gilt der 1940 in Vechta geborene und 1975 bei einem Autounfall in London verstorbene Schriftsteller Rolf Dieter Brinkmann. Seine Werke sind beeinflusst vom Nouveau Roman und der amerikanischen Beat-Generation, um deren Veröffentlichung in Deutschland er sich verdient gemacht hat.

Literaturbüros

Literaturbüros (auch Literaturhäuser) des Landes Niedersachsen stehen in Braunschweig, Göttingen, Hannover, Lüneburg, Oldenburg, Osnabrück.

Literaturhinweise

  • Fritz Mielert: Du schönes Niedersachsen. (3 Bände; Teil 1: Hannover, Oldenburg, Bremen, Braunschweig, Schaumburg-Lippe, Hessen (nördl. Kassel); Teil 2: Lübeck, Mecklenburg, Lauenburg, Vorpommern mit Rügen, Usedom und Wollin; Teil 3: Hamburg, Schleswig-Holstein.). Johann Georg Holzwarth/Carl Schünemann. Bad Rothenfelde/Bremen. 1921 - 1923
  • Erich Schrader: Niedersachsen. 2., verbesserte Auflage. August Lax Verlag, Hildesheim 1952
  • Kleine Niedersächsische Literaturgeschichte in drei Bänden Von Dichterfürsten und anderen Poeten. Herausgegeben von Dirck Linck (III), Jürgen Peters (I-III) und Wilhelm Heinrich Pott (I+II). Mit Register und Literaturverzeichnis. Gebunden. 8°.
    • Band I. Zweiunddreißig Portraits von Roswitha von Gandersheim bis Johann Peter Eckermann. 256 Seiten. 38 Abb. ISBN 3927715298 (1993)
    • Band II. Siebenunddreißig Portraits von Stendhal bis Arno Schmidt. 288 Seiten. 40 Abb. ISBN 392771531X (1994)
    • Band III. Fünfundvierzig Portraits von Arno Schmidt bis Hans Pleschinski. Mit Fotografien von Isolde Ohlbaum, Brigitte Friedrich u.a. 336 Seiten. 60 Abb. ISBN 3927715301 (1996) »Geschichten, gesetzt aus Poetenleben, wissenschaftlich fundiert und erzählerisch aufbereitet zu einer Geschichte von Lebenden.« (NDR, Wolfgang Hausmann)
  • Walter Kremser: Niedersächsische Forstgeschichte. Eine integrierte Kulturgeschichte des nordwestdeutschen Forstwesens. Rotenburger Schriften, Sonderband 32. Heimatbund Rotenburg/Wümme, Rotenburg (Wümme) 1990

Siehe auch


Weblinks


Quellen


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