| Nidder_Verlauf.jpg | |
| Nidder | |
|---|---|
| Länge: | ca. 60 km |
| Quelle: | Herchenhainer Höhe, Vogelsberg |
| Quellhöhe: | 733 m ü. NN |
| Mündung: | Bei Bad Vilbel in die Nidda |
| Mündungshöhe: | 110 m ü. NN |
| Höhenunterschied: | 623 m |
| Einzugsgebiet: | 153,6 km² (oberhalb Pegel Glauburg) |
| Städte: | Schotten, Hirzenhain, Ortenberg, Altenstadt, Nidderau, Bad Vilbel |
Nidder_Lissberg.jpgDurch das zunehmende Umweltbewusstsein der Bevölkerung und den Bau von Kläranlagen ist der Fischbesatz der Nidder wieder sehr artenreich. Die Nidder weist im Verlauf größtenteils die Gewässergütestufe II auf.
Im Mittelalter hatte der Fluss eine wirtschaftliche Bedeutung durch Mühlen an seinem Lauf, z. B. in Eichen, Heldenbergen, Niederdorfelden oder Windecken. In Betrieb, allerdings ohne Wasserkraft ist noch in Schöneck die Philippi-Mühle und die Thylmann-Mühle, in denen Mehl gewonnen wird.
Zudem liegt bei Ortenberg-Lißberg das Wasserkraftwerk Lißberg. In Hirzenhain und am Hillersbach wird das Wasser aufgestaut, und das natürliche Gefälle wird zur Stromerzeugung genutzt. Der Ausgleichsweiher hinter dem Kraftwerk beherbergt eine Vogelinsel. Am Weiher wird auch ein Mühlgraben abgeleitet. Eine der Mühlen erzeugt auch Strom zum Eigenbedarf.
Im Tal der Nidder verlaufen auch Verkehrsströme: Zum einen nutzt die von Frankfurt am Main nach Glauburg-Stockheim, vor Jahren auch über Gedern, Grebenhain nach Lauterbach verlaufende Niddertalbahn den Platz für ihre Gleise; zum anderen folgen die B 521 sowie die B 275 im Verlauf vieler Kilometer ihrem Flussbett.
Bei Wanderern, Inline-Skatern und Radfahrern ist das Niddertal ebensfalls beliebt: Zum Großteil auf dem ehemaligen Bahnstreckenabschnitt von Glauburg nach Lauterbach verläuft der Vulkanradweg.