| Eigenschaften | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Kobalt – Nickel – Kupfer | |
| Ni Pd | |
| Isotop | NH | t1/2 | ZM | ZE MeV | ZP |
|---|---|---|---|---|---|
| 56Ni | {syn.} | 6,077 d | ε | 2,136 | 56Co |
| 57Ni | {syn.} | 35,60 h | ε | 3,264 | 56Co |
| 58Ni | 68,077 % | Ni ist stabil mit 30 Neutronen | |||
| 59Ni | {syn.} | 76000 a | ε | 1,072 | 59Co |
| 60Ni | 26,233 % | Ni ist stabil mit 32 Neutronen | |||
| 61Ni | 1,14 % | Ni ist stabil mit 33 Neutronen | |||
| 62Ni | 3,634 % | Ni ist stabil mit 34 Neutronen | |||
| 63Ni | {syn.} | 100,1 a | β- | 2,137 | 63Cu |
| 64Ni | 0,926 % | Ni ist stabil mit 36 Neutronen | |||
| 65Ni | {syn.} | 2,5172 h | β- | 2,137 | 65Cu |
| 66Ni | {syn.} | 54,6 h | β- | 0,225 | 66Cu |
| 61Ni | |
|---|---|
| Kernspin | -3/2 |
| gamma/rad/T | 2,39 · 107 |
| Empfindlichkeit | 0,00357 |
| Larmorfrequenz bei B = 4,7T | 17,9 MHz |
Nickel ist ein chemisches Element mit dem Symbol Ni und der Ordnungszahl 28.
Nickel wurde bereits 3400 v. Chr. benutzt. Bronze aus dem Gebiet des heutigen Syriens enthielt bis zu 2 % Nickel. Chinesische Schriften bezeugen, dass in Asien „weißes Kupfer“ (Neusilber) zwischen 1700 und 1400 v. Chr. verwendet wurde. Nickel wurde erstmals 1751 von Axel Frederic Cronstedt rein dargestellt. Er nannte das Metall 1754 Nickel, abgeleitet von schwedisch kopparnickel (Kupfernickel), dem aus dem Erzgebirge stammenden Wort für Rotnickelkies. So nannten Bergleute das Erz, das aussah wie Kupfererz, aus dem sich aber kein Kupfer gewinnen ließ, als sei es von Berggeistern (Nickeln) behext. Eine ähnliche Etymologie findet sich bei Kobalt.
Die erste Münze aus reinem Nickel wurde 1881 geprägt.
Nickel ist bei Raumtemperatur gegen Luft und Wasser sehr beständig. Verdünnte Säuren greifen Nickel nur sehr langsam an. Gegenüber konzentrierten, oxidierenden Säuren (Salpetersäure) tritt analog zum Eisen Passivierung ein. Der häufigste Oxidationszustand ist +2, seltener werden +1 und +3 beobachtet. Im Nickeltetracarbonyl hat Nickel die Oxidationszahl 0. Nickel(II)-Salze lösen sich in Wasser unter Bildung von Aquakomplexen mit grünlicher Farbe.
Fein verteiltes Nickel reagiert mit Kohlenmonoxid bei 50 bis 80 Grad Celsius zu Nickeltetracarbonyl, Ni(CO)4, einer farblosen, sehr giftigen Flüssigkeit. Diese dient als Zwischenprodukt zur Herstellung von reinstem Nickel nach dem Langer-Mond-Verfahren. Bei 180–200 Grad Celsius zerfällt Nickeltetracarboyl wieder in Nickel und Kohlenmonoxid.
Wegen seiner Oxidationsbeständigkeit wird Nickel für Münzen, als Überzug für andere Metalle, in Legierungen mit Eisen oder Messing (Neusilber) bzw. im chemischen Apparatebau verwendet.
Viele, wenn nicht alle Hydrogenasen enthalten zusätzlich zu Eisen-Schwefel-Clustern auch Nickel. Nickel-Zentren sind ein charakteristisches Element in Hydrogenasen, deren Funktion es ist zu oxidieren anstatt Wasserstoff zu erzeugen. Das Nickelzentrum scheint seinen Oxidationszustand zu ändern, und es gibt Hinweise darauf, dass das Nickelzentrum der aktive Teil dieser Enzyme sein könnte.
Nickel ist ein Spurenelement, das im menschlichen Organismus in sehr geringen Mengen (Tagesbedarf 25–30 Mikrogramm) benötigt wird. Tatsächlich nehmen wir aber etwa 90–100 Mikrogramm pro Tag auf – der Bedarf ist daher auf jeden Fall durch normale Mischkost gedeckt. Möglicherweise beeinflusst Nickel auch die Eisenaufnahme und -verwertung.
In der Elektrophysiologie werden Nickel-Ionen dazu verwendet, spannungsaktivierte Kalzium-Kanäle zu blockieren.
Da viele Menschen eine Nickelallergie haben, werden Metalle und Legierungen, die mit der Haut in Kontakt kommen können, in den letzten Jahren seltener vernickelt.
Nickel bzw. seine Verbindungen wirken bereits ab 50 mg toxisch und können zu chronischen Schäden führen. Das Einatmen des Staubs und auch die Berührung vernickelter Gegenstände kann zu Allergien und entzündlichen Reaktionen führen. Bei Hautkontakt kann die Nickelkrätze auftreten, eine entzündliche Veränderung der Haut.
Des Weiteren wirken Nickel und seine Verbindungen karzinogen. Akute Vergiftungen von höheren Dosen äußern sich durch Übelkeit und Kopfschmerzen.
Nach einer dreitägigen Ruhezeit kann der Tod durch Husten, Fieber und Krämpfen im Atemtrakt auftreten.
Ni2+ + 2 C4H8N2O2 → *↓ + 2 H+
Chemisches Element | Gruppe-10-Element | Periode-4-Element | Übergangsmetall | Schwermetall
Nikkel | نيكل | Никел | Níquel | Nikl | Nikkel | Νικέλιο | Nickel | Nikelo | Níquel | Nikkel | Nikkeli | Nickel | Níquel (elemento) | ניקל | Nikal | Nikkel | Nikel | Nikelo | Nikkel | Nichel | ニッケル | 니켈 | Nîkel | Nikelis | Niķelis | Konukōreko | Nikkel | Nikkel | Nikkel | Niquèl | Nikiel | Níquel | Nichel | Никель | Nickel | Nikel | Nikelj | Никл | Nickel | นิกเกิล | Nikel | نىكېل | Нікель | Niken | 镍