In einem nichtlinearen optischen Medium ist der Zusammenhang zwischen elektrischem Feld E und Polarisation P nicht linear.
In der linearen Optik ist die Suszeptibilität eine Materialkonstante eines optischen Mediums, z. B. eines Kristalls. Im nichtlinearen Bereich ist sie abhängig von der lokalen elektrischen Feldstärke des Lichts.
Zwei wichtige Prinzipien der linearen Optik sind in der nichtlinearen Optik verletzt: das Superpositionsprinzip und die Frequenzerhaltung.
Jedes Medium ist nichtlinear, kann aber in guter Näherung als linear betrachtet werden, solange die auftretenden Feldstärken klein sind. Große Feldstärken werden z. B. von fokussierter Laserstrahlung erzeugt, insbesondere bei gepulsten Lasern, bei denen die Energie in sehr kurzer Zeit abgestrahlt wird. Auch in Lichtwellenleitern sind nichtlineare Effekte zu berücksichtigen. Es treten z. B. folgende nichtlineare optische Effekte auf:
siehe auch: Frequenzkonversion, Frequenzverdopplung, Zwei-Photonen-Absorption, Ramanspektroskopie
Optik | Nichtlineare Optik | Photonik
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