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Der New York City-Marathon ist ein Marathonlauf, der am ersten Sonntag im November in New York City stattfindet. Zur Zeit heißt er, mit Nennung des Hauptsponsors, korrekt „ING New York City Marathon“.

Strecke


Der New York Marathon ist kein Rundkurs, sondern geht von Fort Wadsworth in Staten Island über Brooklyn, Queens und die Bronx nach Manhattan. Gleich zu Beginn muss man den höchsten Punkt der Strecke, die Verrazano Narrows Bridge mit einer Spannweite von 3 km, erlaufen. Danach geht es durch Brooklyn und Queens, die zweite Brücke ist die Pulaski Bridge, auf deren Auffahrrampe sich der Halbmarathonpunkt befindet. Nachdem man Queens durchlaufen hat, kommt die Queensboro Bridge, die einen nach Manhattan führt, dort geht es auf die First Avenue. Nach der Queenboro Bridge direkt in der Kurve ist eine Stelle mit toller Stimmung. Auf der First Avenue geht es 3 Meilen Richtung Norden über die Willis Avenue Bridge in die Bronx. Durch die Bronx am Stadion der New York Yankees vorbei geht es danach über die Madison Avenue Bridge wieder zurück nach Manhattan. Durch den Stadtteil Harlem auf die Fifth Avenue läuft man nun Richtung Central Park, an der Museumsmeile von New York entlang. Man läuft an der Ostseite des Central Parks, dort hat die Strecke vier Hügel. Jetzt kommt das Stimmungshighlight der Strecke Central Park South, an dieser Stelle sind sehr viele Zuschauer und die beste Stimmung des Marathons. Danach geht es am Columbus Circle zurück in den Central Park, dem Ziel an der Tavern on the Green entgegen.

Insgesamt sind 5 Brücken auf der gesamten Strecke, die in Meilen 26,2 lang ist, es ist ein anspruchsvoller Marathon, der im Vergleich zu den großen Marathons in Deutschland wie Berlin, Hamburg, Frankfurt oder Köln im Elitefeld rund zwei Minuten und von Freizeitläufern ca. 5 bis 10 Minuten langsamer gelaufen wird. An der Strecke verfolgen jedes Jahr ca. 2,5 Millionen Zuschauer den Lauf. Der Veranstalter setzt 12.000 Helfer ein.

Geschichte


Beim ersten Marathonlauf 1970 nahmen 130 Teilnehmer teil, von denen lediglich 55 das Ziel erreichten. Bis 1975 fand der Marathon im Central Park statt und die Teilnehmerzahlen stagnierten, erst 1976 wurde die jetzige Strecke durch alle New Yorker Stadtteile eingeführt. 1999 wurde dann erstmals die Marke von 30.000 Teilnehmern überschritten. 2004 beim 35. New York Marathon waren es schon 37.000 Teilnehmer. Dem Organisator Fred Lebow wurde im Central Park an der Tavern on the Green ein Denkmal gesetzt.

Der New York Marathon zählt neben dem Boston-Marathon zu einer der wichtigsten und größten Laufveranstaltungen in den USA und hat sich deshalb 2006 den World Marathon Majors angeschlossen.

Die erfolgreichsten deutschen Teilnehmer waren bei den Frauen Uta Pippig, die 1993 siegen konnte und Herbert Steffny als Dritter 1984 bei den Männern.

Liste der Gewinner


Die gültigen Streckenrekorde sind in Fettschrift hervorgehoben. Bei einer Nachmessung stellte sich die Strecke des Jahres 1981 als 151 Meter zu kurz heraus (42.044 Meter). Vermutlich waren die auf gleicher Strecke ausgetragenen Läufe der Jahre 1976 bis 1980 ebenfalls zu kurz. Gleichzeitig als USA-Marathon-Meisterschaften ausgetragen wurden die Jahrgänge 1975 (nur Frauen: Gesamtsiegerin Kim Merritt wurde auch USA-Meisterin), 1978 (nur Frauen: USA-Meisterin wurde Marty Cooksey, Zweite der Gesamtwertung in 2:41:49) und 2002 (nur Männer: USA-Meister wurde Scott Larson in 2:15:28, Gesamtwertung: Platz 13).

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Weblinks


  • http://www.nyrrc.org/nyrrc/marathon/ - offizielle Webseite

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Männer Frauen
Datum Sieger Land Zeit Siegerin Land Zeit
6. November 2005 Paul Tergat Kenia 2:09:29 Jelena Prokopcuka Lettland 2:24:41
7. November 2004 Hendrik Ramaal Südafrika 2:09:28 Paula Radcliffe Großbritannien 2:23:10
2. November 2003 Martin Lel Kenia 2:10:30 Margaret Okayo Kenia 2:22:31
3. November 2002 Rodgers Rop Kenia 2:08:07 Joyce Chepchumba Kenia 2:25:56
4. November 2001 Tesfaye Jifar Äthiopien 2:07:43 Margaret Okayo Kenia 2:24:21
5. November 2000 Abdelkhader El Mouaziz Marokko 2:10:09 Ludmila Petrova Russland 2:25:45
7. November 1999 Joseph Chebet Kenia 2:09:14 Adriana Fernandez Mexiko 2:25:06
1. November 1998 John Kagwe Kenia 2:08:45 Franca Fiacconi Italien 2:25:17
2. November 1997 John Kagwe Kenia 2:08:12 Franziska Roachat-Moser Schweiz 2:28:43
3. November 1996 Giacomo Leone Italien 2:09:54 Anuta Catuna Romania 2:28:18
12. November 1995 German Silva Mexiko 2:11:00 Tegla Loroupe Kenia 2:28:06
6. November 1994 German Silva Mexiko 2:11:21 Tegla Loroupe Kenia 2:27:37
14. November 1993 Andres Espinosa Mexiko 2:10:04 Uta Pippig Deutschland 2:26:24
1. November 1992 Willie Mtolo Südafrika 2:09:29 Lisa Ondieki Großbritannien 2:24:40
3. November 1991 Salvador Garcia Mexiko 2:09:28 Liz McColgan Großbritannien 2:27:32
4. November 1990 Douglas Wakiihuri Kenia 2:12:39 Wanda Panfil Mexiko 2:30:45
5. November 1989 Juma Ikangaa Tansania 2:08:01 Ingrid Kristiansen Norwegen 2:25:30
6. November 1988 Steve Jones Großbritannien 2:08:20 Grete Waitz Norwegen 2:28:07
1. November 1987 Ibrahim Hussein Kenia 2:11:01 Priscilla Welch Großbritannien 2:30:17
2. November 1986 Gianni Poli Italien 2:11:06 Grete Waitz Norwegen 2:28:06
27. Oktober 1985 Orlando Pizzolato Italien 2:11:34 Grete Waitz Norwegen 2:28:34
28. Oktober 1984 Orlando Pizzolato Italien 2:14:53 Grete Waitz Norwegen 2:29:30
23. Oktober 1983 Rod Dixon Neuseeland 2:08:59 Grete Waitz Norwegen 2:27:00
24. Oktober 1982 Alberto Salazar USA 2:09:29 Grete Waitz Norwegen 2:27:14
25. Oktober 1981 Alberto Salazar USA 2:08:13 Allison Roe Neuseeland 2:25:29
26. Oktober 1980 Alberto Salazar USA 2:09:41 Grete Waitz Norwegen 2:25:42
21. Oktober 1979 Bill Rodgers USA 2:11:42 Grete Waitz Norwegen 2:27:33
22. Oktober 1978 Bill Rodgers USA 2:12:12 Grete Waitz Norwegen 2:32:30
23. Oktober 1977 Bill Rodgers USA 2:11:28 Miki Gorman USA 2:43:10
24. Oktober 1976 Bill Rodgers USA 2:10:10 Miki Gorman USA 2:39:1
28. September 1975 Tom Fleming USA 2:19:27 Kim Merritt USA 2:46:14
29. September 1974 Norbert Sander USA 2:26:30 Kathrine Switzer USA 3:07:29
30. September 1973 Tom Fleming USA 2:21:54 Nina Kuscsik USA 2:57:07
1. Oktober 1972 Sheldon Karlin USA 2:27:52 Nina Kuscsik USA 3:08:41
19. September 1971 Norman Higgins USA 2:22:54 Beth Bonner USA 2:55:22
13. September 1970 Gary Muhrcke USA 2:31:38 - - -