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Gegenstand der Neuropsychologie, einem Teilgebiet der Psychologie, sind die „höheren Hirnleistungen“ wie Wahrnehmung, Kognition, Sprache, Emotion und Bewusstsein, und ihre neurophysiologischen Grundlagen. Der Begriff Neuropsychologie geht auf Sir William Osler zurück, wenn er auch im allgemeinen Donald Hebb zugeschrieben wird.

Die Neuropsychologie ist ein interdisziplinäres Forschungsgebiet und basiert wesentlich auf Ansätzen der allgemeinen-, der experimentellen- und der physiologischen Psychologie, einen wichtigen Beitrag liefert aber auch die klinischen Neurologie. War die Neuropsychologie lange Zeit auf das Studium von Menschen mit Hirnläsionen beschränkt, deren häufigste Ursache Schussverletzungen oder Schlaganfälle waren, so hat die Neuropsychologie mit der Entwicklung der bildgebenden Verfahren einen Aufschwung erlebt.

Anwendungsgebiet ist u.a. die Klinische Neuropsychologie.

Literatur


  • Karnath & Thier: Neuropsychologie; Springer (2003)
  • Hartje & Poeck: Klinische Neuropsychologie; Thieme (2000)
  • Kolb & Whishaw: Neuropsychologie; Spektrum Akademischer Verlag (1996)
  • Sturm, Herrmann & Wallesch: Lehrbuch der Klinischen Psychologie; Swets & Zeitlinger (2000)
  • Goldenberg: Neuropsychologie: Grundlagen, Klinik, Rehabilitation; Elsevier (2002)
  • Lehrner, Pusswald, Fertl: Klinische Neuropsychologie. Grundlagen, Diagnostik und Rehabilitation; Springer (2006)

siehe auch


Weblinks


Neuropsychologie | Biopsychologie

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