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Wappen Karte
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Wappen
Neukirchen Pleisse K.png
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Regierungsbezirk: Chemnitz
Landkreis: Zwickauer Land
Geografische Lage:
Höhe: 250 m ü. NN
Fläche: 16,85 km²
Einwohner: 4.457 (30. April 2005)
Bevölkerungsdichte: 265 Einwohner je km²
Postleitzahl: 08459
Vorwahl: 03762
Kfz-Kennzeichen: Z
Gemeindeschlüssel: 14 1 93 300
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Pestalozzistraße 40
08459 Neukirchen
Website: www.neukirchen-pleisse.de
E-Mail-Adresse: gemeinde@neukirchen-
pleisse.de
Politik
Bürgermeister: Hubert Beyer

Die Gemeinde Neukirchen/Pleiße liegt im sächsischen Landkreis Zwickauer Land.

Geografie


Ausdehnung des Gemeindegebiets

Die Gemeinde gliedert sich in die Ortsteile Neukirchen, Dänkritz und Lauterbach auf. Der Ortsteil Neukirchen selbst besteht aus den Ortsteilen Schiedel, Culten, Schweinsburg, Kleinhessen und Naundorf, sowie Kleinreinsdorf und der Kniegasse (wobei sich selbst die Alten und Ortskundler streiten, wo diese gewesen sein soll).

Nachbargemeinden

Angrenzende Gemeinden sind die Stadt Crimmitschau, Langenbernsdorf und die Stadt Werdau im Landkreis Zwickauer Land sowie die kreisfreie Stadt Zwickau.

Geschichte


Die Gemeinde Neukirchen kann auf eine lange und bewegte Geschichte zurückblicken.

Trichterförmige, mit Holzkohleresten gefüllte Vertiefungen im Boden des Pleißentals deuten noch heute auf die Anwesenheit von Menschen bereits während der Kupferzeit (etwa 3000 v. Chr.) hin. Bis ins 4. Jahrhundert v. Chr. verdrängten expandierende germanische Stämme diese vermutlich keltischen, von Ackerbau, Viehzucht und Jagd lebenden Siedler. Gegen Ende des 6. Jahrhunderts n. Chr. ließen sich schließlich Sorben in der dicht bewaldeten Region nieder und begannen mit der Gründung von Sippendörfern, darunter wahrscheinlich auch die späteren Neukirchener Ortsteile Culten und Schiedel.

Die erste urkundliche Erwähnung der Region erfolgte im Jahre 973 anlässlich der Schenkung des Forstes zwischen den Flüssen Saala (Saale) und Milda (Mulde) durch Kaiser Otto II. Begünstigter war Bischof "Gisiler von Merseburg", der fortan die Herrschaftsgewalt über die Gauen "Sinsuli" und "Plisni" (Pleißental) hatte.

Eingemeindungen

Am 1. Januar 1996 wurden Dänkritz und Lauterbach eingemeindet.

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember):
Datenquelle ab 1998: Statistisches Landesamt Sachsen

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Wirtschaft und Infrastruktur


Der mit Abstand größte Produktionsbetrieb der Gemeinde ist eine Zweigwerk der Bosch-Buderus-Thermotechnik GmbH zur Herstellung von Plattenheizkörpern für den Wohnungsbau. Das Unternehmen ging aus der Firma Mehlhorn Gewächshausbau, gegründet Anfang des 20. Jahrhunderts, hervor. Nach dem 2. Weltkrieg verstaatlicht, firmierte es unter VEB Metallverarbeitung Neukirchen und war Betrieb des Kombinats Technische Gebäudeaurüstung Leipzig. Bedingt durch die Forcierung des sozialen Wohnungsbaus in der DDR, erhielt das Unternehmen Mitte der siebziger Jahre umfangreiche Investitionen, die den Aufbau leistungsfähiger Anlagen zur Heizkörperherstellung ermöglichten.

Neukirchen besitzt mit dem Bahnhof des Ortsteils Schweinsburg-Culten eine von Regionalzügen angefahrene Bahnstation an der Sächsisch-Bayrischen Eisenbahn von Leipzig nach Zwickau und Hof. Dort ereignete sich am 30. Oktober 1972 ein folgenschweres Zugunglück.

Weblinks


Ort in Sachsen

 

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