- | Flag of France.svg
Basisdaten | - | Hauptstadt | Nouméa | - | Amtssprache | Französisch | - | Einwohner | 216.494 (Juli 2005) | - | Fläche | 19.060 km² | - | Bevölkerungsdichte | 11 Einwohner pro km² | - | Regierungschef | Marie-Noëlle Thémereau | - | Währung | CFP-Franc | - | Zeitzone | UTC + 11 | - | TLD | .nc | - | Vorwahl | +687 | - | Karte | - | Neukaledonien.png | - | New_Caledonia.jpg | - |
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Zwei Vertreter sitzen in der Pariser Nationalversammlung.
Hauptstadt ist Nouméa. Dort befindet sich auch ein deutsches Honorarkonsulat.
Siehe auch: Diahot
Das Kartensystem in Neukaledonien ist in das übliche WGS84, das von den meisten GPS-Handgeräten verwendet wird, umrechenbar. WGS84 und das moderne neukaledonische RGNC1991 sind weitgehend identisch, die meisten Landkarten sind aber in anderen Ellipsoiden.
Mittels des von der "Direction des Infrastructures, de la Topographie et des Transports Terrestres" (DITTT) frei erhältlichen Programmes "Circé Nouvelle-Calédonie" Version 3.1 ist die Umrechnung recht genau und einfach für und zwischen UTM und Grad.
Siehe http://www.dittt.gouv.nc/static/bgn/prod/st_bgn_prod_circe.htm
Es gilt etwa:
Hauptinsel:
UTM IGN72 Grande Terre + x339 = UTM WGS84
UTM IGN72 Grande Terre + y335 = UTM WGS84
Grad IGN72 Grande Terre + Ost 0,00327° = Grad WGS84
Grad IGN72 Grande Terre - Süd 0,00276° = Grad WGS84
Die Inseln Belep, Ouvéa, Lifou, Maré und Ile des Pins, sowie Nouméa haben jeweils ein eigenes System, von "Circé Nouvelle-Calédonie" wird dies unterstützt.
Die Flora Neukaledoniens weist einen sehr hohen Grad an Endemismus auf. Viele Arten sind bedroht. Die nicht wirksam genug bekämpften Buschfeuer spielen dabei eine wichtige Rolle. Eine nur auf diesen Inseln vorkommende Vogelart ist der Kagu. Außerdem ist auf Neukaledonien einer der größten Geckos der Welt endemisch, der Neukaledonische Riesengecko.
Die Urbevölkerung der Melanesier oder Kanak stellen mit einem Anteil von 44 % der Bevölkerung eine relative Mehrheit dar. Es gibt viele Mischlinge aller Art. Amtssprache ist Französisch und wird von weitgehend allen Bewohnern des Landes gesprochen. Es gibt viele Menschen unterschiedlicher Herkunft, die aber oftmals schon seit Generationen in Neukaledonien leben und größtenteils französische Staatsbürger sind. Diese sprechen unter sich manchmal noch ihre ursprünglichen Sprachen, so Polynesisch, Tahitianisch, Vietnamesisch, Wallisisch, Indonesisch und Englisch. Viele Kanak pflegen in ihren Stämmen weiterhin ihre eigenen Sprachen und Gebräuche. Auch heute werden noch ca. 25 dieser Kanak-Sprachen in den verschiedenen Stammesgebieten benutzt. Allerdings spielen sie im Erziehungswesen des Landes nur eine sehr untergeordnete Rolle. Auf dem Gebiet der Erforschung der Sprachen in Neukaledonien hat sich besonders der französische Ethnologe Maurice Leenhardt (1878-1954) hervorgetan (siehe auch DO KAMO).
Die Mehrheit der Bevölkerung (60 %) sind Katholiken; Protestanten mit 30 % und Muslime stellen den Rest dar.
Frühe Einwohner von Neukaledonien, wenn auch nicht die ersten, waren die Kanaken.
Die Spanier erreichten die Insel im Laufe des 16. und 17. Jahrhunderts, aber erst James Cook verlieh ihnen 1774 ihren heutigen Namen.
Die Inseln wurden sowohl von Großbritannien als auch durch Frankreich während der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts besiedelt; die Hauptinsel geriet 1853 in französischen Besitz. Die Nutzung als Strafkolonie dauerte von 1864 an über 40 Jahre.
Zwischen 1956 und 1998 war es abhängiges Überseeterritorium.
Die Unabhängigkeitsbewegung der Kanak in den 1980er Jahren führte zu einer größeren Autonomie durch die Matignon-Abkommen 1988 und dem Abkommen von Nouméa vom 5. Mai 1998.
Von 1946 bis 2003 war Neukaledonien Französisches Übersee-Territorium (territoire d'outre-mer, TOM)
Ein Referendum im Jahr 2014 soll über die Unabhängigkeit der Inseln oder den Verbleib bei Frankreich entscheiden.
Die Matthew- und Hunterinseln werden sowohl von Frankreich als auch von Vanuatu beansprucht.
Der internationale Flughafen Neukaledoniens ist Nouméa / La Tontouta (IATA-Kennzeichen: NOU). Dieser liegt auf der Gemeinde Païta, etwa 40 Autominuten von Nouméa entfernt.
Für lokale Flüge wird der Flughafen von „Magenta“ genutzt, direkt in Nouméa gelegen. Es werden die wichtigsten Städte und alle neukaledonischen Inseln angeflogen.
Neukaledonien verfügt über ein gut ausgebautes, weitgehend ganz asphaltiertes Straßennetz.
Der wichtigste Hafen der Insel ist der von Nouméa.
Die Wirtschaft besteht aus Handwerk, Industrie, Landwirtschaft und Tourismus. Es sind gewaltige Nickel-Vorkommen zu finden. Diese werden seit Beginn der Kolonialzeit genutzt, nach dem 2. Weltkrieg gab es den sogenannten „Nickel-Boom“. Die Eingriffe in die Ökosysteme der Insel sind teils erheblich. Die „Société le Nickel“ (Eramet-Gruppe, Frankreich) betreibt in der Hauptstadt Nouméa, kaum 2 km von der Innenstadt entfernt, eine pyrotechnische Nickelschmelzfabrik. Gegenwärtig sind zwei hydrometallurgische Nickelfabriken geplant, die je im Süden (Goro) und im Norden (Koniambo) jeweils zusammen mit den kanadischen Unternehmen Inco und Falconbridge betrieben werden sollen. Neukaledonien verwendet den französischen Pazifik-Franc, der an den Euro gebunden ist.
Neukaledonien ist nicht in das europäische Mehrwertssteuersystem integriert, so dass Ware aus Europa MwSt-frei bezogen werden kann. Es werden durch den neukaledonischen Zoll Einfuhrzölle erhoben.
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