Die Neuapostolische Kirche (NAK) ist eine christliche Religionsgemeinschaft, die sich Ende des 19. Jahrhunderts aus den katholisch-apostolischen Gemeinden entwickelt hat.
Ein möglicher Bezug kann in den drei Sakramenten der NAK gesehen werden: Die Wellen stehen für die Wassertaufe, das Kreuz für das Abendmahl und die aufgehende Sonne für die Geistestaufe. Einer anderen, älteren Auslegung zufolge handelt es sich nicht um eine auf- sondern um eine untergehende Sonne, die die "Endzeit" (Warten auf die Wiederkunft Christi) symbolisieren soll.
Die Zahl der Gemeinden wächst aufgrund der engagierten Missionstätigkeit vor allem in Afrika stetig an, wo die NAK heute einen Großteil ihrer Mitglieder hat. In Deutschland ist die Mitgliederzahl eher stagnierend. Weltweit gibt es mehr als 360 Apostel.
Neben dem deutschsprachigen Raum ist sie besonders stark in Zentralafrika (speziell Angola, Dem. Rep. Kongo und Sambia), Nordamerika, Australien sowie in einigen asiatischen Ländern (hauptsächlich Indien) verbreitet. Generell ist die Kirche aber in fast allen Ländern der Erde vertreten.
Eine tiefe Krise, aus der mehrere neue Gruppierungen hervorgingen (vgl. Vereinigung Apostolischer Gemeinden), erlebte die Neuapostolische Kirche in den letzten Amtsjahren des Stammapostels Johann Gottfried Bischoff (verstorben 1960). Bischoff, der 1930 das Stammapostelamt antrat, verkündigte, Christus werde noch zu seinen Lebzeiten wiederkommen. Diese "Botschaft" genannte Aussage wurde zum neuapostolischen "status confessionis". Amtsträger, die diese öffentlich anzweifelten bzw. nicht lehrten, wurden ihrer Ämter enthoben. Das prominenteste "Opfer" war der designierte Nachfolger des Stammapostels, der rheinische Bezirksapostel Peter Kuhlen (Stammapostelhelfer von 1948-1950). Beitrittswillige wurden vielerorts erst nach einem Bekenntnis zur "Botschaft" in die Kirche aufgenommen. Als Bischoff starb und die Wiederkunft Jesu nicht eingetreten war, wurde seitens des Apostelkollegiums geäußert, Gott habe "seinen Stammapostel Bischoff geäußerten Willen geändert".
Nach dem Verständnis der Neuapostolischen Kirche ist für die Vorbereitung der Seelen das durch göttliche Intervention wiederaufgerichtete Apostelamt notwendig. Als Grundlage der Lehre dient die Bibel und deren zeitgemäße Auslegung der Apostel und des Stammapostels.
Die Neuapostolische Kirche kennt drei Sakramente: Wassertaufe, Abendmahl und Versiegelung. Taufe und Versiegelung werden an jedem Mitglied einmal vollzogen und gelten als heilsnotwendig. Beide Sakramente zusammen bewirken die "Wiedergeburt" aus Wasser und Geist und vermitteln die "Gotteskindschaft". Durch die Taufe (mit Wasser) wird nach neuapostolischem Verständnis "die erste und grundlegende Gnadenmitteilung an dem Menschen, der an Christus glaubt" vollzogen (siehe News vom 24.1.2006). Sie bewirkt außerdem die Abwaschung der "Erbsünde". Die Versiegelung (Taufe mit Heiligem Geist) wird als Übermittlung Heiligen Geistes verstanden. Sie geschieht nur durch Handauflegung und Gebet eines lebenden Apostels.
Das Abendmahl wird in jedem Gottesdienst nach dem gemeinsam gesprochenen "Unser Vater" und der Vergebung der Sünden gefeiert. Es erinnert an den Opfertod Jesu. Am Abendmahl nehmen auch Kinder und Säuglinge teil. Solange sie nicht in der Lage sind, die Hostie in Empfang zu nehmen, empfangen die Eltern sie stellvertretend für das Kind. Die Vergebung der Sünden spielt im neuapostolischen Glauben eine wesentliche Rolle. Diese Handlung der Absolution erteilen in der NAK die Apostel und priesterliche Ämter im Auftrag der Apostel durch die Freisprache, die dem Abendmahl vorausgeht, jeden Sonntag und Mittwoch oder Donnerstag.
Eine konfessionelle Besonderheit bietet die Lehre vom Entschlafenenwesen. Danach finden sich Seelen nach ihrem Tod in verschiedenen Bereichen, je nach dem Zustand ihrer Seele. Die Aufgabe der Christen ist es nun, bei Gott für die Verstorbenen darum in Fürbitte einzutreten, dass die Seelen ihre Bereiche verlassen und noch unter die Gnade Jesu Christi kommen können. Die Kirche begründet ihre Entschlafenenlehre u. a. mit 1. Korinther 15,29 und mit Verweisen in den Apokryphen (nicht kanonisch). Dreimal jährlich findet ein "Gottesdienst für Entschlafene" statt, bei welchem den Seelen verstorbener Menschen die "Gnadenmittel der Kirche" - so ihnen diese noch nicht zu Teil wurden - in Taufe, Versiegelung und Abendmahl gespendet werden. Dazu werden die sakramentalen Handlungen stellvertretend an zwei neuapostolischen Amtsträgern, die den Verstorbenen als Medium dienen, durch den Stammapostel bzw. die Bezirksapostel vollzogen. Das Abendmahl wird in gleicher Weise jeden Sonntag in Gottesdiensten, die von Bezirksaposteln oder vom Stammapostel geleitet werden, verstorbenen "Berechtigten" (die vor Gott Gnade gefunden haben) gespendet.
Im Glaubensalltag der Neuapostolischen spielt die Bibel jedoch eine eher untergeordnete Rolle. Auch gehören bibelorientierte Lehrveranstaltungen und Gesprächskreise nicht zum regulären Programm einer neuapostolischen Kirchengemeinde. Gesprächskreise werden allerdings vereinzelt zu aktuellen Themen und Glaubensfragen angeboten.
Innerkirchliche Arbeitsgruppen arbeiten jedoch an biblischen Themen und publizieren die Ergebnisse in der kircheneigenen Zeitschrift "Unsere Familie". Das Gesamtverständnis des Evangeliums auf Grund der Auslegung der Bibel wird durch Apostel geprägt und entspricht in etlichen konfessionsbestimmenden Ansichten nicht den Auslegungen anderer Kirchen. Zunehmend weitet und vertieft sich die Auffassung biblischer Inhalte, bezüglich der Authentizität und dem Hintergrund- bzw. Sprachverständnisses, durch die Verwendung von Quellen der großen Kirchen, was zu Korrekturen von Lehraussagen führt.
Mit der beginnenden Öffnung der Kirche hat sich auch das kulturelle Leben in der NAK entwickelt. Mittlerweile gibt es neben traditionellen Kirchenchören, die in einigen Fällen auch über Konfessionsgrenzen hinaus für ihre Qualität bekannt sind, progressivere Musikgruppen und Ensembles, die zunehmend auch im außerkirchlichen Bereich auftreten. Wesentlicher Bestandteil der Musikliteratur sind dabei Werke, die im 19. Jahrhundert oder später verfasst wurden.
Teile der neuapostolischen Musikliteratur werden derzeit überarbeitet und durch Literatur aus anderen christlichen Kreisen ergänzt. Seit Ostern 2005 ersetzt - zunächst nur im deutschsprachigen Raum - das neue Gesangbuch das bis dahin verwendete von 1925. Im Gespräch ist auch die Überarbeitung der für Deutschland einheitlichen Chormappe; diese soll bis 2008 erfolgen.
Heute gibt es auch zahlreiche Linklisten, Chaträume, Internetforen, private Internet-Auftritte und Kleinanzeigenseiten aus dem Umfeld der Neuapostolischen Kirche oder von Mitgliedern.
Innerhalb der Bezirke finden verschiedene Jugendaktivitäten statt. Dazu zählen Jugendgottesdienste, regionale Jugenstunden, Chorstunden, Sportveranstaltungen und Jugendfreizeiten.
2. Glaubensartikel: Ich glaube an Jesum Christum, Gottes eingeborenen Sohn, unseren Herrn, der empfangen ist von dem Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben, begraben, eingegangen in das Reich der Entschlafenen, auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel, sitzend zur rechten Hand Gottes, des allmächtigen Vaters, von dannen er wiederkommen wird.
3. Glaubensartikel: Ich glaube an den Heiligen Geist, eine heilige Apostolische Kirche, die Gemeinde der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und ein ewiges Leben.
4. Glaubensartikel: Ich glaube, dass der Herr Jesus seine Kirche durch lebende Apostel regiert bis zu seinem Wiederkommen, dass er seine Apostel gesandt hat und noch sendet mit dem Auftrag, zu lehren, in seinem Namen Sünden zu vergeben und mit Wasser und dem Heiligen Geist zu taufen.
5. Glaubensartikel: Ich glaube, dass sämtliche Ämter in der Kirche Christi nur von Aposteln erwählt und in ihr Amt eingesetzt werden und dass aus dem Apostelamt Christi sämtliche Gaben und Kräfte hervorgehen müssen, auf dass, mit ihnen ausgerüstet, die Gemeinde ein lesbarer Brief Christi werde.
6. Glaubensartikel: Ich glaube, dass die Heilige Taufe mit Wasser ein Bestandteil der Wiedergeburt ist und der Täufling dadurch die Anwartschaft zur Empfangnahme des Heiligen Geistes erlangt. Sie ist ferner der Bund eines guten Gewissens mit Gott.
7. Glaubensartikel: Ich glaube, dass das Heilige Abendmahl zum Gedächtnis an das einmal gebrachte, vollgültige Opfer, an das bittere Leiden und Sterben Christi, vom Herrn selbst eingesetzt ist. Der würdige Genuss des Heiligen Abendmahls verbürgt uns die Lebensgemeinschaft mit Christo Jesu, unserem Herrn. Es wird mit ungesäuertem Brot und Wein gefeiert; beides muss von einem priesterlichen Amt der Kirche gesegnet und gespendet werden.
8. Glaubensartikel: Ich glaube, dass die mit Wasser Getauften durch einen Apostel zur Erlangung der Gotteskindschaft den Heiligen Geist empfangen müssen, wodurch sie als Glieder dem Leibe Christi eingefügt werden.
9. Glaubensartikel: Ich glaube, dass der Herr Jesus so gewiss wiederkommen wird, wie er gen Himmel gefahren ist, und die Toten in Christo sowie die lebenden Brautseelen, die auf sein Kommen hofften und zubereitet wurden, verwandelt und zu sich nimmt, dass er nach der Hochzeit im Himmel mit diesen auf die Erde zurückkommt, sein Friedensreich aufrichtet und sie mit ihm als Könige und Priester regieren. Nach Abschluss des Friedensreiches wird er das Endgericht halten, wo alle Seelen, die nicht an der Ersten Auferstehung teilhatten, ihr Teil empfangen, wie sie gehandelt haben, es sei gut oder böse.
10. Glaubensartikel: Ich glaube, dass ich der weltlichen Obrigkeit zum Gehorsam verpflichtet bin, soweit nicht göttliche Gesetze dem entgegenstehen.
Unter dem Einfluss des niederländischen Calvinismus verlagerte sich der gottesdienstliche Schwerpunkt um 1885 auf den Wortgottesdienst (hoher Predigtanteil). Vereinzelt finden sich noch Rudimente der katholisch-apostolischen Tradition in der neuapostolischen Liturgie. Bis 1998 wurde das Abendmahl nur am Sonntag und kirchlichen Feiertagen gefeiert, seit 1998 findet auch in den wöchentlichen Gottesdiensten eine Abendmahlsfeier statt.
Schematischer Ablauf eines neuapostolischen Gottesdienstes:
Das „Dienen“ der Amtsträger am Altar geschieht in freier Predigt, ohne Manuskript. Zur Vorbereitung auf den Gottesdienst dienen die von der Kirchenleitung herausgegebenen Leitgedanken, die das vorzulesende Textwort aus der Heiligen Schrift sowie einige wenige weiterführende Gedanken dazu enthalten. Die beauftragten Amtsträger vertrauen auf die Kraft des Heiligen Geistes. Jesus drückt es in der Bibel so aus: "Denn ihr seid es nicht, die da reden, sonders eures Vaters Geist ist es, der durch euch redet." Auf dieses alte Wort verlassen sich die Amtsträger der Neuapostolischen Kirche auch heute.
An der Spitze der Neuapostolischen Kirche steht seit dem 15.05.2005 Stammapostel Dr. Wilhelm Leber. Dessen Vorgänger war Richard Fehr, der seit 1988 die Kirche in diesem Amt führte. Als Stammapostel leitet er die Kirche von ihrem Hauptsitz in Zürich aus. Wilhelm Leber ist Hamburger und der achte Stammapostel seit Gründung der Kirche. Seine Stellung ist der vergleichbar, die Petrus vor 2.000 Jahren innehatte.
Bezirksapostel leiten Gebietskirchen
Die engsten Mitarbeiter des Stammapostels sind die Bezirksapostel. Sie leiten die jeweiligen Gebietskirchen. Weitere Apostel sind ihnen zur Seite gestellt. Gemeinsam mit dem Stammapostel sorgen sie für die weltweite Einheit der Glaubenslehre und der Seelsorge.
Internationale Konferenzen fördern die Einheit
Der Stammapostel und die Bezirksapostel kommen regelmäßig zusammen, um Kirchenangelegenheiten von internationaler Bedeutung zu beraten. Alle drei Jahre findet eine internationale Vollversammlung sämtlicher Apostel statt.
Weitere Amtsträger unterstützen die Apostel
Bei der Erfüllung regionaler Aufgaben helfen den Aposteln Bischöfe, Bezirksälteste und Bezirksevangelisten. Das Zentrum des kirchlichen Lebens sind die einzelnen Gemeinden. Mit ihrer Leitung beauftragen die Apostel Hirten, Evangelisten oder Priester. Diese Gemeindevorsteher werden von weiteren Priestern sowie Diakonen unterstützt.
Die Hierarchie umfasst in absteigender Reihenfolge drei Amtsgruppen
Die NAK kennt in der Amtsgruppe der Apostel die Beauftragung (Tätigkeit ohne Ordination) als "Bezirksapostelhelfer"; bei den priesterlichen Ämtern die Beauftragung als Vorsteher (Leiter) einer Gemeinde (regulär werden Hirten / Evangelisten / Priester beauftragt) bzw. eines Bezirkes (in der Regel Bischöfe / Bezirksälteste / Bezirksevangelisten).
Alle Amtsträger sind Männer und Laien; sie arbeiten bis zur Stufe des Ältesten in der Regel ehrenamtlich. Bischöfe und Apostel (Apostel, Bezirksapostel und Stammapostel) sind oftmals Angestellte der Kirche.
Eine Frauenordination ist in der Neuapostolischen Kirche nicht bekannt. Jedoch nehmen Frauen Lehrtätigkeiten in der Vorsonntagsschule (Kinder bis 6 Jahren), der Sonntagsschule, im Religions- und Konfirmandenunterricht sowie leitende Aufgaben im Musikwesen wahr. Außerdem singen Frauen im Gemeinde und Bezirckschor mit.
Jeder Funktionsträger unterliegt in seinem Handeln für die NAK auch in Details oft noch den Weisungen des höhergeordneten Amts- bzw. Funktionsträgers. Während über organisatorische Fragen durchaus auch diskutiert wird, sind Fragen, die den Glaubensinhalt und die damit verbundenen Glaubenslehren betreffen, nicht ausdiskutierbar und keine bloße Ansichtssache. In diesen Punkten existiert eine klare Linie. Verbreitungen anderer oder verfälschter Lehren von Amtsträgern der Neuapostolischen Kirche werden nicht toleriert. In einem solchen Fall geht ein Funktionsträger teilweise seiner Amtsstellung verlustig, für einen hauptamtlich tätigen Funktionsträger kann dies unter anderem auch den Verlust der Rentenansprüche zur Folge haben.
Amtsinhaber können sich von ihrem freiwillig übernommenen Auftrag vorübergehend beurlauben lassen oder ihn niederlegen. Prominentes Beispiel in jüngerer Vergangenheit war der vormalige Apostel Gerrit Sepers (NL), der am 1. Dezember 2004 sein Amt niederlegte. Seine Begründung (gekürzt; voller Wortlaut: http://www.naktuell.de/1204/1204004.html): "Der Grund meiner Rückgabe des Apostelamtes ist die exklusive Lehre der Neuapostolischen Kirche entgegen meiner persönlichen pluralistischen Vision. Wir können und dürfen unseren Gott, Jesus Christus und den Heiligen Geist nicht in ihren Möglichkeiten, Raum, Entfaltung usw. einschränken. Das geht weit über unsere menschlichen Gedanken hinaus. Das Apostelamt in der Kirche ist meines Erachtens nicht unbedingt heilsnotwendig, aber förderlich oder wünschenswert."
Die Neuapostolische Kirche ist in Gebietskirchen aufgeteilt, die - rechtlich selbstständig - von Bezirksaposteln geleitet werden. In der Lehre sind die Bezirksapostel mit dem Stammapostel verbunden. Mehrere Gebietskirchen können von einem Bezirksapostel geleitet werden; sie werden dann als "Bezirksapostelbereich" bezeichnet. In Deutschland gibt es 10 Gebietskirchen in 6 "Bezirksapostelbereichen". Die Gebietskirche Österreich gehört mit der Gebietskirche Schweiz zu einem "Bezirksapostelbereich". Rechtlich sind die Gebietskirchen in Deutschland Körperschaften des öffentlichen Rechts, in der Schweiz ein Verein.
Die Gebietskirchen sind in rechtlich unselbstständige Bezirke untergliedert, die ihrerseits in ebenfalls rechtlich unselbstständige Gemeinden aufgeteilt sind. Die Leitung eines Bezirkes bzw. einer Gemeinde obliegt einem Bezirks- bzw. Gemeindevorsteher. Zehn bis dreißig Gemeinden bilden einen Bezirk. Ein Apostel und ein Bischof betreuen in der Regel drei bis sechs Bezirke.
Außerhalb Deutschlands (z. B. in Ländern wie Portugal, Indien und Südafrika) gibt es zahlreiche weitere kirchliche Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Waisenhäuser, die teilweise von NAK-Karitativ betreut, teilweise auch von den örtlichen Gebietskirchen finanziert werden. Das Hilfswerk "Jugend hilft Jugend" der NAK Nordrhein-Westfalen betreut Projekte für benachteiligte Jugendliche im Ausland. So ist in Südafrika vor kurzem das zweite "Amazing Grace" Kinderheim offiziell eröffnet worden
Regenbogen- NAK: 2002 entstand Regenbogen-NAK, eine Initiative schwuler und lesbischer Glaubensgeschwister. Die besonderen Problemfelder in Gesellschaft und Kirche, von denen homosexuelle Menschen häufig umgeben sind, sind Hauptthemenfelder. www.regenbogen-nak.de
Der kircheneigene Bischoff Verlag bringt folgende Zeitschriften heraus:
- "Unsere Familie" hat eine internatiaonale Gesamtauflage von 350.000 Exemplaren. In den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch Niederländisch , Spanisch Portugisisch & Indonesisch erschient Sie zwei mal im Monat. Monatlich erscheint die Zeitschrift in 20 weiteren Sprachen. Der Inhalt ist unter asnderem Gottesdienstberichte, Reisebericthe, theologisches Hintergrundwissen,... .
- "Wir Kinder" hat eine internationale Gesamtauflage von 18.000 Exemplaren und erschient in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Russisch, Portugisisch, Niederländisch. Der Inhalt ist zum Thema Christen & Bibel. Es gibt was zum lesen, malen, bastelnk, Rätsel % MItmach-Aktionen.
- "Spirit" ist eine Zeitschrift speziell für junge Christen. Alle zwei Monate werden aktuelle Themen aufgegriffen und aus der Sicht des Glaubens beleuchten um jungen Christen Orientierung zu geben.
Aus Sicht der Neuapostolischen Kirche besteht die Möglichkeit, dass ein neuapostolischer Christ am Abendmahl einer anderen Konfession teilnimmt. Die Teilnahme an der Abendmahlsfeier in den Gottesdiensten der NAK ist für Mitglieder und Gäste vorgesehen. Jedoch wird dies nicht kontrolliert und faktisch wird niemandem die Teilnahme verwehrt. Die neuapostolische Taufe wird von der katholischen und den evangelischen Kirchen anerkannt, da sie trinitarisch vollzogen wird; auch die Neuapostolische Kirche erkennt ihrerseits seit einigen Jahren jede in einer anderen Kirche trinitarisch vollzogene Wassertaufe als gültiges Sakrament an. Zur vollen Wirksamkeit einer Verbindung mit Gott im neuapostolischen Glauben ist jedoch noch eine Versiegelung, d. h. die Spendung des Heiligen Geistes durch einen Apostel, erforderlich.
Nicht anerkannt werden die Taufen der Mormonen und Zeugen Jehovas, da diese nicht trinitarisch vollzogen werden. Früher mussten Taufen anderer christlicher Konfessionen noch einmal von einem neuapostolischen Geistlichen "bestätigt" werden. Dies ist jetzt nicht mehr üblich, weil, so sinngemäß die Aussagen des Stammapostels, eine Sache, die jenerzeit noch nichts galt, auch nicht bestätigt werden kann.
Stammapostel: Wilhelm Leber
Einige Aufenthalte des Stammapostels: ---20 November 2005 Kaiserslautern Teilnehmer: 18384 ---22 Januar 2006 Straßburg Teilnehmer: 5143 ---28 Januar 2006 Mailand Teilnehmer 650 ---5 Februar 2006 Berlin Teilnehmer: 11397 ---12 Februar 2006 Teilnehmer: 500 ---26 Februar 2006 Böblingen Teilnehmer : 60000 ---26 März 2006 Brjansk Teilnehmer: 242 ---9 April 2006 Göttingen Teilnehmer: 24188
Bezirksapostel: Wilfried Klingler (Deutschland, Niedersachsen-Mitteldeuschland), Wolfgang Nadolny (Deutschland, Berlin-Brandenburg/Russland), Hagen Wend (Deutschland,Hessen-Rheinland-Pfalz-Saarland), Michael Ehrich (Deutschland, Süddeutschland), Karlheinz Schumacher (Deutschland, Norddeutschland), Armin Brinkmann (Deutschland, NRW), Theodoor J. de Bruijn (Niederlande), Jean-Luc Schneider (Frankreich), Armin Studer (Schweiz/Österreich), Charles S. Ndandula (Sambia), Noel E. Barnes (Cape, Südafrika), Johann R. Kitching (Südostafrika), Leslie Latorcai (Kanada), Richard C. Freund (USA), Mario Fiore (Argentinien,Uruguay), Guillermo Vilor (Brasilien), Andrew H. Andersen (Australien), Alfons Tansahtikno (Indonesien).
Weitere aktuelle Ereignisse:
---In Baden-Württemberg fand im November 2005 ein Benefizkonzert statt für das Schulprojekt „ECHT STARK“ .Insgesamt wurden 2730 Euro gespendet. ---In Niedersachsen wurde im November 2005 ein Basar eingerichtet .Der Erlös, insgesamt 7800 Euro wurden für eine Trinkwasseranlage im Sudan gespendet. ---In Niedersachsen fand im Dezember 2005 ein Gemeinsames Konzert statt, mit der katholischen Herz-Jesu-Kirche. Die Spenden im Wert von 710 Euro gingen an eine Trinkwasseranlage in Angola. ---In Bayern fand im Januar 2006 ein Konzert statt. Die Spenden im Wert von 2000Euro, wurden der Bergwacht übergeben. ---In Bremen wurde zu Weinachten 50 Weihnachtsgeschenke an den christlichen Verein „Geschenke der Hoffnung e.V gespendet, die für arme Kinder in Moldawien gerichtet waren. ---In Oktober 2005 gab es eine Konzertreise in Hessen. Die Erlöse im Wert von 5600 Euro wurden der Kinderklinik Siegen übergeben. Der Mittelhessische Kammerchor sammelte damit bereits 47000 Euro für humanitäre Zwecke seit 1998. ---Im Saarland fand im Oktober 2005 ein Gesprächskreis in der Synagoge Wallerfangen statt, welcher den Dialog fördern sollte. Diese Dialogreihe soll international fortgesetzt werden. ---In Hessen fand ein Seniorennachmittag für alle Senioren im Stadtteil Watzenborn-Steinberg, welcher dieses Jahr von der NAK geleitet wurde. Der Bürgermeister begrüßte die große Organisation der neuapostolischen Gemeinden in Pohlheim. ---Im Januar 2006 wurde 27 Fischerboote am Strand bei Cap Vert gebaut für die Stadt.
Apostolische Gemeinschaften | Neuapostolische Kirche | Körperschaft des öffentlichen Rechts (kirchenrechtlich)
Ou en Nuwe Apostoliese Kerke | New Apostolic Church | Iglesia Nueva Apostólica Internacional | Église néo-apostolique | Neuapostolische Kirche | Nieuw-Apostolische Kerk | Ruch nowoapostolski | Nyapostoliska kyrkan
This article is licensed under the GNU Free Documentation License.
It uses material from the
"Neuapostolische Kirche".
Home Page • arts • business • computers • games • health • hospitals • home • kids & teens • news • physicians • recreation• reference • regional • science • shopping • society • sports • world