Neu-Lohn ist der nördlichste Stadtteil von Eschweiler, östlich des Blausteinsees und westlich einer Moto Cross-Strecke. Neu-Lohn bildet zusammen mit Fronhoven einen Doppelstadtteil und wurde in den 1960er und 1970er Jahren an den südöstlichen Dorfausgang des verbliebenen Dorfes Fronhoven gebaut. Benannt wurde der Ort nach dem abgegangenen Lohn. Weitere "Neu"-Orte im Raum Eschweiler / Aldenhoven sind Neu-Pattern und Neu-Langweiler.
St. Silvester war auch der Name der Pfarrkirche in Lohn mit dem Beinamen "Dom des Jülicher Landes". Sie wurde im Dezember 1973 abgerissen. An ihrer Stelle steht seit 2004 die Gedächtniskapelle Kirchspiel Lohn östlich von Neu-Lohn mit Altar und weiteren geretteten Teilen der Inneneinrichtung. Bis 1973 gehörten die Kirchen St. Silvester in Lohn und St. Josef in Fronhoven zur Pfarre. St. Silvester und St. Josef wurden in den Jahren 1902/1903 und 1908/1909 erbaut. Das Gotteshaus aus dem 12. Jahrhundert wurde 1902 abgerissen. Bei Ausgrabungen am Standort der Lohner Kirche stellte man fest, dass hier schon in früheren Jahrhunderten Kirchen standen, die 1500 Jahre zurückverfolgt werden können. Urkundlich erwähnt wurde die Pfarre Lohn jedoch erst zu Anfang des 13. Jahrhunderts. Nach der Fertigstellung des neuen Pfarrzentrums mit Kirche, Kindergarten, Pfarrheim und Pfarrhaus gegen Ende 1972 ging das gesamte kirchliche Leben nach Neu-Lohn über.
Neu-Lohn verfügt über die beiden ÖPNV-Haltestellen „Ringstraße“ und „Neu-Lohn Kirche“ der Linie 6 zwischen „Eschweiler Bushof“, Dürwiß und Aldenhoven.
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