Nesslau-Krummenau ist seit dem 1.Januar 2005 eine Gemeinde im Toggenburg im Kanton St. Gallen.
Die Gemeinde entstand aus der Gemeinde Nesslau, welche aus dem Dorf Nesslau (Postleitzahl 9650) bestand und der Gemeinde Krummenau, welche aus den Dörfern Krummenau (Postleitzahl 9643), Neu St. Johann (Postleitzahl 9652) und Ennetbühl (Postleitzahl 9651) bestand. Zur Gemeinde Nesslau-Krummenau gehört ein Teil des höchsten Nagelfluh-Bergs Europas, des Speers. Das Gemeindegebiet erstreckt sich bis zur Silberblatten nahe des 2501 m hohen Säntis. Durch das Gemeindegebiet fliessen die Thur und die Luteren. Die beiden Flüsse sind im Wappen als zwei silberne Wellenbalken dargestellt. In der Nähe des Dorfes Krummenau liegt die Talstation der Wolzenalp-Bahnen, welche auf die in Nesslau gelegene Wolzenalp führen.
Gemeindepräsident wurde Rolf Huber, welcher zuvor Gemeindepräsident von Nesslau war. Der ehemalige Gemeindepräsident von Krummenau, Reinhard Kobelt, trat nicht mehr zur Wahl an.
Nesslau-Krummenau ist nun flächenmässig die drittgrösste Gemeinde im ganzen Kanton St. Gallen. Am 31. Dezember 2004 hatte Nesslau eine Fläche von 38.18 km² und eine Einwohnerzahl von 1'965, Krummenau dagegen eine Fläche von 42.28 km² und 1'493 Einwohner.
Im Jahr 1947 ereignete sich in der Nachbargemeinde Stein ein Dorfbrand, wobei auch Häuser auf dem damaligen Gemeindegebiet von Nesslau brannten. Mitte des 19. Jahrhunderts wurden auf Grund des Gesetzes zur Bekämpfung der Heimatlosigkeit in Neu St. Johann jenische Familien eingebürgert.
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