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Ursprünglich eine in der Soziologie, parallel zum englischen "networker", wertfrei benutzte Bezeichnung für Akteure in sozialen Netzwerken. Umgangssprachlich gelten Menschen als Netzwerker, die ihr Beziehungsnetz (Soziales Netzwerk) aktiv aufbauen und erweitern. Oftmals werden diese Beziehungen danach gewinnbringend eingesetzt. In diesem Zusammenhang kann "Netzwerker" abwertend gemeint sein. Ein bekanntes Beispiel für einen Netzwerker ist Udo Proksch.

Der Ausdruck ist heute auch für innovative Akteure in Computernetzen gebräuchlich: Hacker, Nerds, Netzkünstler, Blogger. Er kann aber wiederum auch abfällig gemeint sein, zum Beispiel für Betreuer von Routern und Switchen (oft von Cisco): "Die Netzwerker haben es wieder versaut!"

Literatur


  • Dorthe Meinhardt, Sven Voelker (Hrsg): Beyond the Borders. Crossover in Creative Culture ISBN 3-54065-589-1
  • Michael Schetsche, Kai Lehmann (Hrsg.): Netzwerker-Perspektiven. Regensburg, S. Roderer, 2003, ISBN 3-89783-374-3
  • Guido Hirschsteiner: "Netzkunst als Avantgarde" (Magisterarbeit) Quelle: http://www.netzwissenschaft.de/media/gh.pdf

Siehe auch


Netzkultur | Soziales Netzwerk

 

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