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Nervöse Fische ist ein von Heinrich Steinfest verfasster Kriminalroman, welcher 2004 veröffentlicht wurde.

Inhalt


Chefinspektor Richard Lukastik wird auf das Dach eines Wiener Wohnhauses gerufen, wo im Pool eine von einem Hai verstümmelte Leiche liegt. Für den Wittgensteinanhänger gilt: "Das Rätsel gibt es nicht", und mit diesem Satz im Hinterkopf beginnt er den Fall aufzurollen. Die einzig wertvolle Spur ist ein Hörapparat, bei deren Verfolgung zwei Polizisten auch gleich mal verschwinden, doch Lukastik spürt sie auf. Der Hauptverdächtige verschwindet ebenfalls mit ungewollter Hilfe des Chefinspektors, trifft aber bald wieder mit ihm zusammen, um sich nach einem Geständnis vor seinen Augen umzubringen. Schlussendlich verschwindet auch Lukastik und trifft in einem Begräbnisritual, das nicht für ihn geplant war, auf die ominösen Haie der Art Gemeiner Grundhai. Aus dieser beinahe tödlichen Situation wird er von seinem zuvor von ihm geretteten Assistenten Peter Jordan befreit, dem letzten Menschen, von dem sich der Chefinspektor hätte retten lassen wollen.

Form


Die Geschichte folgt einem chronologisch linearen Aufbau, auch wenn die Schilderungen der verschiedenen Wesenszüge des Chefinspektors des öfteren dazu führen, dass ihre Entstehung oder Geschichte in ausladender Form in der Vergangenheit dargestellt wird. Ganz im Allgemeinen wird den detailreichen Ausführungen über Lukastiks Innenleben viel Platz zugestanden.

Personen


Chefinspektor Richard Lukastik: Ein achtundvierzigjähriger, bei seinen Eltern lebender Mann, dessen Religion die Lehre Wittgensteins und dessen Bibel der Tractatus Logico-Philosophicus ist. Seine Ticks sind Legion und sein Geschlechtsleben beschränkt sich auf die Erinnerungen an den Inzest mit seiner Schwester.

Inspektor Peter Jordan: Er ist der Assistent von Lukastik, nicht minder verschroben und verachtet den gleichaltrigen Lukastik mit derselben Hingabe wie dieser ihn.

Egon Sternbach: Friseur aus Zwettl mit Hörschaden.

Tobias Oborin: Graphologe und Autor, das von Haien verstümmelte Opfer des Romans.

Ort und Zeit


Österreich / Wien, Gegenwart

Literatur


Nervöse Fische, München, 1. Auflage November 2004, Piper Verlag GmbH, 320 Seiten. ISBN 3-492-24280-4

Weblinks


Piper Verlag

Literarisches Werk | Literatur (Deutsch) | Kriminalliteratur | Literatur (Österreich)

 

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