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Wappen Karte
Wappen Neidenstein.png Karte neckarbischofsheim in deutschland.png
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Landkreis: Rhein-Neckar-Kreis
Geografische Lage:
Höhe: 173 m ü. NN
Fläche: 8,48 km²
Einwohner: 1.813 (30. Sept. 2005)
Bevölkerungsdichte: 214 Einwohner je km²
Postleitzahl: 74933
Vorwahl: 07263
Kfz-Kennzeichen: HD
Gemeindeschlüssel: 08 2 26 058
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schlossstraße 9
74933 Neidenstein
Website: www.neidenstein.de
Politik
Bürgermeister: Reichert

Neidenstein ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg und gehört zum Rhein-Neckar-Kreis.

Geografische Lage


Neidenstein liegt in der Senke zwischen dem Kraichgauer Hügelland und dem Kleinen Odenwald im Naturpark Neckartal-Odenwald. Die nächstgrößere Stadt ist Heidelberg.

Nachbargemeinden

Geschichte


Die Gründung des Ortes Neidenstein erfolgte im Jahr 1319 durch Heinrich von Venningen, schon vorher aber war die Veste Neidenstein vorhanden, die im 5./6. Jahrhundert erbaut und im 13. Jahrhundert zur Wehrburg ausgebaut wurde. Allerdings kann schon eine frühere Besiedlung durch die Römer nachgewiesen werden.
  • 1940 - Die Deportation nach Gurs
Nach der Eroberung Frankreichs am 2. August 1940 gingen das Elsaß an Gauleiter Robert Wagner (Gau Baden) zur Bildung eines neuen Gaus "Oberrhein" und Lothringen an Josef Bürckel (Gau Saarpfalz) zur Bildung eines neuen Gaus "Westmark". Im Rahmen der Waffenstillstandsvereinbarung mit Frankreich am 22. Juni 1940 war vereinbart worden, dass alle französischen Juden aus den deutschen Besatzungsgebieten in das Landesinnere von Frankreich deportiert werden. Bis Mitte September 1940 wurden so über 23.000 Franzosen aus den besetzten Gebieten deportiert. Anlässlich einer Besprechung der beiden Gauleiter in der Reichskanzlei am 25. September 1940 forderte Hitler sie auf dafür zu sorgen, dass ihre Gebiete "judenfrei" gemacht werden. Beide beschlossen, in einer konzertierten Aktion die Deportationen auch auf die im Reichsgebiet lebenden Juden auszudehnen. So wurden die letzten in Neidenstein lebenden Deutsche jüdischen Glaubens am 22. Oktober 1940 von Kripo-Beamten (Gestapo) abgeholt, in Sammellager nach HD, MA, KA gebracht und in 7 Zügen über Belfort nach Gurs deportiert. Nur wenigen gelang von dort die Flucht. Viele starben an Hunger und Krankheiten. Im August 1942 wurden Transporte in die Gaskammern von Auschwitz und Lublin-Majdanek zusammengestellt.
Siehe auch: Denkmal dran in Neckarzimmern.

Sehenswürdigkeiten


Bauwerke

NeidensteinVeste.jpg | NeidensteinKirche.jpg

Sport

  • Die Region um Neidenstein besitzt ein gut ausgebautes Rad- und Wanderwegnetz.

Regelmäßige Veranstaltungen

Wirtschaft und Infrastruktur


Verkehr

Neidenstein liegt an der Schwarzbachtalbahn (MeckesheimAglasterhausen, die gemeinsam mit der Elsenztalbahn bis 2009 elektrifiziert und in das Netz der S-Bahn RheinNeckar aufgenommen wird. Dadurch entstehen umsteigefreie Verbindungen nach Heidelberg und Mannheim.

Ansässige Unternehmen

  • Wirth - Agentur für neue Medien
  • Novatech Messtechnik - Ingenieurbüro für Planung, Vertrieb und Marketing
  • Ritter Reifen - Vertrieb von Reifen und Felgen
  • SiM Maschinenbau
  • Umdasch

Weblinks


Ort in Baden-Württemberg | Rhein-Neckar-Kreis

 

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