| Wappen | Karte |
|---|---|
| Wappen Nehren.png | Karte_nehren_wuerttemberg.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Baden-Württemberg |
| Regierungsbezirk: | Tübingen |
| Region: | Neckar-Alb |
| Landkreis: | Tübingen |
| Geografische Lage: | |
| Höhe: | 427 m ü. NN |
| Fläche: | 8,58 km² |
| Einwohner: | 4.220 (30. Juni 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 492 Einwohner je km² |
| Postleitzahl: | 72147 |
| Vorwahl: | 07473 |
| Kfz-Kennzeichen: | TÜ |
| Gemeindeschlüssel: | 08 4 16 026 |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Hauptstr. 32 72147 Nehren |
| Offizielle Website: | www.nehren.de |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Werner Landenberger |
Gomaringen, Mössingen, Ofterdingen und Dußlingen.
„Bei der Kappel“ wurden im 18. Jahrhundert Reihengräber aufgedeckt. Nordöstlich über der Eisenbahnlinie Tübingen-Hechingen bildet ein Gelände aus der Hallstattzeit (etwa 8. bis 5. Jahrhundert v. Chr.) mit etwa 30 Grabhügeln eines der größten Gräberfelder im Landkreis Tübingen. Nehren besaß früher auch eine Burg. Während einer Grabung 1951 wurden in der Mitte der Oberfläche des Burghügels in der Flur „Weihergarten“ die Grundmauern eines rechteckigen Gebäudes, vielleicht eines Steinhauses oder Wohnturmes, freigelegt. Sie reichen mehr als meterdick auf den Schiefer hinab.
Vieles gibt es aus der Geschichte über Nehren zu berichten. So litt der Ort wegen seiner Lage in der Nähe der durch das Steinlachtal führenden Schweizer Straße (Heute B 27) in Kriegszeiten ganz erheblich unter den Durchzügen von Truppen wechselnder Herren. Während des Dreißigjährigen Krieges plünderten die Soldaten des Grafen von Fürstenberg im gesamten Steinlachtal, 1634 nach der Schlacht von Nördlingen waren es die „Kaiserlichen“. Nach dem Krieg wurden in Nehren 72 zerstörte Häuser und Scheunen gezählt.
Anschauliche Einblicke in die Geschichte des Ortes und seiner Familien gibt eine „Dorfchronik“, die als bedeutendes Dokument der Spätaufklärung gelten kann. Verfasst hat sie 1838 der Pfarrer Friedrich August Köhler (1768-1844), der fast zehn Jahre als Vikar seines Vaters hier tätig war.
Die Eisenbahnlinie Tübingen-Hechingen-Sigmaringen hat einen Haltepunkt in der Gemeinde.
Der Öffentliche Nahverkehr wird durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (NALDO) gewährleistet. Die Gemeinde befindet sich in der Wabe 113.
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