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Wappen Karte
Wappen Neckargemuend.svg Karte_Neckargemuend_in_Deutschland.png
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Landkreis: Rhein-Neckar-Kreis
Geografische Lage:
Höhe: 127 m ü. NN
Fläche: 26,15 km²
Einwohner: 14.214 (30. Sept. 2005)
Bevölkerungsdichte: 545 Einwohner je km²
Ausländeranteil: 7,1 %
Postleitzahlen: 69141 - 69151
Vorwahl: 06223
Kfz-Kennzeichen: HD
Gemeindeschlüssel: 08 2 26 056
Stadtgliederung: 6 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Bahnhofstraße 54
69151 Neckargemünd
Offizielle Website: www.neckargemuend.de
Politik
Bürgermeister: Horst Althoff
Neckargemünd ist eine Stadt am Neckar, 10 km flussaufwärts von Heidelberg im Bundesland Baden-Württemberg, Deutschland.

Geografie


Die Stadt liegt an der namensgebenden Mündung der Elsenz in den Neckar, am Fuße des Hollmuth, umgeben von den Ausläufern des südwestlichen Odenwaldes (siehe auch Odenwald) in 124 bis 298 Meter Höhe. Neckargemuend.png]]

Stadtgliederung

Neben dem Hauptort besteht das Stadtgebiet aus den Ortsteilen Kleingemünd, Waldhilsbach, Dilsberg, Mückenloch und Neckarhäuserhof.

Geschichte


Erstmalig 988 unter dem Namen "Gmundi" urkundlich erwähnt, erhob König Heinrich VII. die Siedlung um 1230 zur Reichsstadt. Diesen Status verlor die Stadt 1395 durch die Eingliederung ins pfälzische Territorium wieder.

Eingemeindungen

Dilsberg.jpg

Städtepartnerschaften

Städtepartnerschaften bestehen mit

Wirtschaft und Infrastruktur


Verkehr

S-Bahn RheinNeckar Netzplan Nordbaden.png]]

Ab dem Bahnhof sowie dem Haltepunkt Neckargemünd-Altstadt fahren die Linien S1 und S2 der S-Bahn RheinNeckar halbstündlich entlang des Neckars in die Richtungen Eberbach/Mosbach und Heidelberg/Mannheim. Neckargemünd ist in das Busverkehrsnetz der RNV eingebunden.

Öffentliche Einrichtungen

Die Stadt ist Sitz des Kirchenbezirks Neckargemünd der Evangelischen Landeskirche in Baden.

Neckargemünd betreibt im Neckartal ein Freibad mit Springerbecken, 50m Bahn, Nichtschwimmerbecken mit Rutsche sowie ein neu angelegtes Babyplanschbecken.

Bildung

In Neckargemünd gibt es drei Grundschulen, eine Förderschule, eine Hauptschule mit Werkrealschule, ein Schulzentrum mit Realschule und Gymnasium sowie eine staatliche Schule für Hör- und Sprachgeschädigte. Ebenso ist ein "Jugendtreff", das "alte E-Werk" vorhanden.

Die SRH-Gruppe unterhält in einem großen Rehabilitations-Zentrum mit Fachkrankenhaus ein Berufsbildungswerk und die Stephen-Hawking-Schule (SHS), eine Heimsonderschule für körperbehinderte Kinder und Jugendliche. Angeboten werden dort acht elementare Schularten des baden-württembergische Schulsystems vom Primarbereich bis zum Abitur; das Gymnasium und die Realschule der SHS sind gleichzeitig staatlich anerkannte Privatschulen, in denen der Unterricht integrativ stattfindet. Zur SHS gehört darüber hinaus mit dem Leonardo da Vinci Gymnasium eine im Aufbau begriffene Schule für hochbegabte Kinder und Jugendliche.

Außerdem gibt es eine freie aktive Montessori-Schule.

Persönlichkeiten


Sonstiges


Das Schulzentrum brannte am 2. Juni 2003 fast vollständig aus, der Unterricht ist jetzt für längere Zeit in andere Gebäude und Behelfscontainer ausgelagert worden. Nach nunmehr zwei Jahren zäher Verhandlungen wird an gleicher Stelle ein modernes, für den Ganztagesbetrieb gerüstetes Schulzentrum entstehen. Schon zu Beginn des Jahres, in der Nacht auf den 10. Januar 2003 wurde das Hotel "Ritter", ein ehemaliges Jagdschloss aus dem Jahr 1286 im Herzen der Altstadt, ein Raub der Flammen. Hier zeigt sich eine gewisse Kontinuität in der Stadtgeschichte. Für den Wiederaufbau dieses herrlichen historischen Bauwerkes wurde bisher leider kein Investor gefunden.

Nur noch die Grundmauern sind auch von Burg Reichenstein auf dem Neckargemünder Hausberg "Hollmuth" zu sehen. Sie brannte allerdings nicht ab und wurde auch nicht wie 1986 das selbstverwaltete Jugendzentrum geschleift, sondern wurde einfach Ende des 14. Jahrhundert aufgegeben und ist seitdem verfallen. Eine weitere Ruine kann man im Wald zwischen Neckargemünd und Wiesenbach besichtigen: Hier wurden die Grundmauern eines römischen Gutshofs ausgegraben.

Literatur


  • Wüst, Günther: Tausend Jahre Neckargemünd 988-1988. Beiträge zur Geschichte einer Neckartalsgemeinde. Neckargemünd, 1988.
  • Busse, Hermann Eris: Heidelberg und das Neckartal. Badische Heimat; Zeitschrift für Volkskunde, Heimat-, Natur- und Denkmalschutz. Freiburg im Breisgau 26. Jhg. 1939, Seite 417 Neckargemünd im 16. und 17. Jahrhundert

Weblinks


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Neckargemünd | Neckargemünd

 

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