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Nowogrodziec * (dt. Naumburg am Queis) ist eine niederschlesische Kleinstadt im westlichen Teil Polens - rund 120 km westlich von Breslau am Ostufer des Queis gelegen. Die dem Kreis Bolesławiec angehörige Stadt-/Landgemeinde hat rund 15.000 Einwohner (davon in der Stadt 4.086 auf 16,17 km²) und ist Mitglied der Euroregion Neiße.

Als Stadt wurde Naumburg 1233 von Herzog Heinrich I. von Schlesien an der Furt der nördlichen Hohen Straße durch den Queis gegründet und mit Magdeburger Stadtrecht versehen. In der Stadt bestand vom 13. Jahrhundert an ein Kloster der Magdalenerinnen, von dem nur mehr Ruinen erhalten sind. Bis 1815 war Naumburg Grenzstadt zur Oberlausitz. Neben der Tuchmacherei wurde in Naumburg hauptsächlich Keramik hergestellt. Die Stadt war die schlesische Töpferstadt und lag in der Bedeutung und Größe der Innung weit vor dem für seine Töpfereien bekannteren Bunzlau.

Landgemeinde von Nowogrodziec


Nowogrodziec umfasst neben dem Stadtkern auch eine Landgemeinde mit folgenden Ortsteilen:
  • Czerna (Tschirne, ab 1937 Tonhain)
  • Gierałtow (Gersdorf am Queis)
  • Godzieszów (Günthersdorf)
  • Gościszów (Gießmannsdorf)
  • Milików (Herzogswaldau)
  • Nowa Wieś (Neundorf)
  • Wykroty (Waldau/Oberlausitz)
  • Zabłocie (Thiergarten)
  • Zagajnik (Haidewaldau/Oberlausitz)
  • Zebrzydowa (Siegersdorf)

Literatur


Micke, Franz: Urkundliche Geschichte der Stadt u. des früheren Klosters Naumburg am Queis. Bunzlau, 1844

Ort der Woiwodschaft Niederschlesien

Nowogrodziec | Nowogrodziec | Nowogrodziec

 

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