| Wappen | Karte | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Wappen_Naumburg_(Saale).png | Karte_naumburg_saale_in_deutschland.png | - | Basisdaten | - bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Sachsen-Anhalt | - bgcolor="#FFFFFF" | Landkreis: | Burgenlandkreis | - bgcolor="#FFFFFF" | Geografische Lage: | - bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | 130 m ü. NN | - bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 76,04 km² | - bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 29.722 (30. Juni 2005) | - bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte: | 391 Einwohner je km² | - bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahlen: | 06601-06618 (alt: 4800) | - bgcolor="#FFFFFF" | Kfz-Kennzeichen: | BLK | - bgcolor="#FFFFFF" | Gemeindeschlüssel: | 15 2 56 062 | - bgcolor="#FFFFFF" | Adresse der Stadtverwaltung: | Markt 1 06618 Naumburg (Saale) | ||
| Website: | www.naumburg.de | bgcolor="#FFFFFF" | Oberbürgermeister: | Hilmar Preißer (CDU) | |||||||||||||||||||||||||||||||||
Naumburg ist Kreisstadt des Burgenlandkreises in Sachsen-Anhalt.
Die maximale Ost-West-Ausdehnung der Kernstadt beträgt ca. 6,5 km, die maximale Nord-Süd-Ausdehnung ca. 5,5 km.
Ortsteile von Naumburg sind:
Im Mittelalter war sie ein bedeutender Handelsplatz an der Via Regia, besonders durch die zuerst 1278 genannten Naumburger Messen. Der Aufstieg Leipzigs zur Messestadt seit 1500 und der Dreißigjährige Krieg brachten die wirtschaftliche Blüte Naumburgs zum Erliegen. Das Territorium des Mitte des 16. Jahrhunderts säkularisierten Bistums ging an die Kurfürsten von Sachsen über, die es durch eine eigene Stiftsregierung in Naumburg verwalten ließen, und später die Administratoren stellten. Nach dem freundbrüderlichen Hauptvergleich unter den vier Söhnen Johann Georgs I. 1657 gehörte das Naumburger Stiftsgebiet zur Sekundogenitur Sachsen-Zeitz, welche dem jüngsten Sohn Moritz zufiel. Bevor in Zeitz die Moritzburg erbaut wurde, diente das Naumburger Stadtschloss als Residenz dieser Nebenlinie. Diese Episode fand mit dem Tode des letzten protestantischen Vertreters der Linie Sachsen-Zeitz im Jahr 1718 ein Ende. Das Naumburger Stiftsgebiet fiel endgültig an die Dresdner Kurlinie zurück, es war damit vollends in das albertinische Sachsen integriert, blieb aber bis 1815 Sitz eigener Verwaltungsbehörden (z. B. Konsistorium des Stifts Naumburg-Zeitz).
Naumburg_Saale_um_1900.jpg | Naumburg_Saale_Karte.JPG
Nach dem Wiener Kongress 1815 fiel Naumburg an Preußen, und 1832 wurde die Domfreiheit eingeführt. 1846 erhielt die Stadt Anschluss an die Eisenbahn von Halle nach Erfurt, 1889 nach Artern und schließlich 1900 nach Teuchern. Am 15. September 1892 bekam Naumburg eine Straßenbahn (siehe Straßenbahn Naumburg ), die allerdings in den ersten Jahren noch mit Dampf betrieben wurde. Am 2. Januar 1907 wurde sie auf den elektrischen Betrieb umgestellt.
Obwohl sich die Industrialisierung nur schwach entwickelte, bildete sich schon 1848 ein Arbeiterverein. Bei der Niederschlagung des Kapp-Putsches wurden fünf Arbeiter getötet. Im Dezember 1920 folgte die Gründung der KPD-Ortsgruppe. In der DDR war Naumburg Standort von Maschinenbau, Arzneimittel-, Metall- und Schuhindustrie. Die politischen Veränderungen im Jahre 1989 führten auch in Naumburg zu zahlreichen Demonstrationen und Versammlungen in den Kirchen der Stadt.
Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember):
Der frühgotische Westchor wurde um 1250 erbaut. In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts wurde das Ostchor im hochgotischen Stil erweitert. Die romanische Krypta unter dem Ostchor ist etwa um 1170 entstanden und war Teil eines Vorgängerbaus. Die beiden Osttürme bestehen aus achteckigen Obergeschossen und besitzen Barockhauben. Die Kanzel stammt von 1466. Erst im Jahre 1884 wurde der Südwestturm vollendet; die beiden Westtürme neben dem Westchor sind in enger Anlehnung an die Türme der Kathedrale von Laon und des Bamberger Doms gestaltet. An der westlichen Seite des Kreuzgangs befindet sich ein Klausurgebäude, an der östlichen Seite die spätgotische Dreikönigskapelle (1416). Südlich des Kreuzgangs und damit an der Südseite des Doms befindet sich die Pfarrkirche St. Marien, unweit westlich des Komplexes die Ägidienkurie. Zwischen 1960 und 1968 wurde der Dom grundlegend restauriert.
Weltberühmt sind die zwölf Stifterfiguren im Westchor, die nach 1250 entstanden. Alle Figuren sind lebensgroß und in Kalkstein gehauen. Die bekanntesten Figuren sind Uta und Ekkehard an der Nordseite des Westchors sowie Regelindis und Herrmann gegenüber an der Südseite.
Im mittelalterlichen Stadtkern befindet sich neben dem Renaissance-Rathaus (1517 bis 1528) mit Ratskeller die spätgotische Stadtkirche St. Wenzel. Diese dreischiffige Hallenkirche entstand zwischen 1517 und 1523 und wurde nach ihrer Beschädigung im Jahre 1945 restauriert. Ihr Inneres wurde 1724 umgestaltet. Ein musikalischer Genuss ist die weltberühmte Hildebrandt-Orgel, die von Johann Sebastian Bach eingespielt wurde.
In den Nebenstraßen befinden sich charakteristische Bürgerhäuser mit schönen Giebeln. Anzumerken ist auch der Wenzelsbrunnen in Naumburg sowie die "Hohe Lilie", eines der ältesten Häuser Deutschlands.
germany naumburg Saxe Anhalt 1.JPG Vom Marktplatz weg führt die Marienstraße in Richtung Norden zum Marientor. Dieses aus dem 15. Jh. stammende Stadttor ist das noch einzige Erhaltene von 7 Stadttoren und mit Außentor, Wehrgang, Innentor und Fallgitter sowie Wartturm ausgestattet. Diese Anlage ist damit eine Doppeltoranlage. Als solche bedeutet sie zudem auch noch eine architektonische Seltenheit. Hinzuweisen ist auch, dass hier im Sommerhalbjahr Puppentheateraufführungen auf der Freilichtbühne im Hofinneren des Marientores stattfinden sowie diverse Konzerte in den Frühjahr- und Sommermonaten.
Wenzelskirche.jpg Ein Baudenkmal der jüngeren Vergangenheit stellt der Sitz der Außenstelle des Bundessprachenamts an der Kösener Straße dar. Das Amt ist in der ehemaligen kaiserlichen Kadettenanstalt untergebracht, einem weitläufigen Backsteinkomplex, bestehend aus dem zentralen Hauptgebäude und zwei Seitenflügeln im Stil der Neogotik.
Ort in Sachsen-Anhalt | Ehemaliger Residenzort in Sachsen-Anhalt | Naumburg (Saale)
Naumburg | Naumbourg (Saxe-Anhalt) | ナウムブルク | Naumburg (Saale) | Naumburg (Saale) | Naumburg | Naumburg an der Saale
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