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Der Naturpark Föhrenberge liegt am östlichen Rand des Wienerwaldes in Niederösterreich. Er zählt zu den Naherholungsgebieten von Wien. Der 6.500 ha große Naturpark reicht von Perchtoldsdorf im Norden bis Gumpoldskirchen. Dazwischen liegen die Gemeindegebiete von Gießhübl, Maria Enzersdorf, Mödling, Hinterbrühl und Gaaden. Der Naturpark ist frei zugängig.
Natürliche Sehenswürdigkeiten
Der Name des Naturparks rührt von den vielen
Schirmföhren - auf wienerisch auch
Parapluiebäume bezeichnet - die auf dem Kalksteinboden wachsen. Die höchste Erhebung ist der große
Anninger. Im Naturpark befindet sich die Perchtoldsdorfer Heide, wo
Europäische Ziesel, die auf der roten Liste als besonders schützenswert stehen, beheimatet sind. Die Vegetation der Perchtoldorfer Heide liegt an der Grenze der pannonischen
Florenregion und der alpinen Florenregion. Der Randabbruch des Wiener Beckens befindet sich nur wenige Meter östlich der Heide. Die Heide ist eine Trockenwiese und gehört damit zu einer ganzen Serie von Trockenwiesenbiotopen am Rande des Wiener Beckens, wie dem Steinfeld, Heberlberg, Mödlinger Eichkogel, Himmelwiese, Nasenweg, Bisamberg und den alten Schanzen. Die Perchtoldsdorfer Heide beherbergt eine botanische Rarität, den österreichischen Drachenkopf, einer typischen Steppenrasenpflanze mit sehr disjunkter Verbreitung.
Errichtete Sehenswürdigkeiten
Im Naturpark gibt es historische Gebäude, wie den
Husarentempel oder die
Burg Liechtenstein. In Kaltenleutgeben die Rebeccaquelle, welche zwischen 1865 und 1938 den Kurort Kaltenleutgeben mit Heilwasser versorgte. Am Anninger die Wilhelmswarte und am Parapluieberg die Josefswarte, beides öffentlich zugängige
Aussichtswarten.
Weblinks
Naturpark in Österreich