Eine Eisbahn bezeichnet eine Fläche, die vereist ist. Die Vereisung kann sowohl natürlich (Natureisbahn) als auch künstlich (Kunsteisbahn) erfolgen.
Natureis
Luftbild Eisstadion Davos.jpg
Die ersten Natureisbahnen waren gefrorene
Seen. Doch schon bald wurden auch entsprechend geeignete Flächen zu Eisbahnen präpariert. Dabei muss die vorhandene
Schneedecke zuerst möglichst kompakt und eben gewalzt werden. Danach wird bei geeignet tiefen Temperaturen mit genügend
Wasser die Fläche vereist.
Die größte präparierte Natureisbahn Europas befindet sich in Davos. Hier sind auf 18.000 m² im Zentrum des Ortes eine 400-Meter-Bahn für Eisschnelllauf sowie Eishockey- und Curlingfelder auf einer zusammenhängenden Fläche verfügbar.
Kunsteis
Mit der Erfindung der
Kältemaschine wurde es möglich,
Kälte künstlich zu erzeugen. Damit konnte man Eisfelder in Hallen einrichten und die
Eissport auch außerhalb der kalten Jahreszeit ausüben.
Eine Kunsteisbahn verfügt in der Regel über 2 bis 5 cm Eis.
Bewegung auf dem Eis
Um sich auf einer Eisbahn sicher zu bewegen, benötigt man entsprechende Fortbewegungsmittel. Diese sind entweder in Form von
Schlittschuhen direkt mit den Füßen verbunden (siehe
Eiskunstlauf,
Eishockey,
Eisschnelllauf) oder es sind separate
Sportgeräte, die über
Kufen oder andere gleichwertig nutzbare
Kanten verfügen (siehe
Bobsport,
Rodeln,
Skeleton).
Das Gleiten auf dem Eis wird erreicht durch eine möglichst konzentrierte Sammlung des Gewichtes auf kleiner Fläche, wodurch das Eis an der Kontaktstelle schmilzt und so als Schmiermittel die Gleitreibung erheblich heruntersetzt.
Eissport
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