Der Nationalpark Hochharz war ein von 1990 bis 2005 bestehender Nationalpark in Deutschland und befand sich in Sachsen-Anhalt. Der Park umfasste große Teile des östlichen Harzes, etwa zwischen Eckertalsperre und dem Nationalparkort Ilsenburg im Norden und Schierke im Süden. Leiter des Nationalparkes Hochharz war Peter Gaffert. Am 1. Januar 2006 erfolgte die Fusion mit dem Nationalpark Harz.
Aufgrund der häufigen Nebeltage lässt sich auf dem Brocken neben Halos besonders häufig das „Brockengespenst“ beobachten. Letzteres ist ein optischer Effekt, bei dem Gegenstände überdimensional auf den Nebel projiziert werden.
Der Harz ist Heimat der Brockenanemone, die in Deutschland nur auf der Hochfläche des Brockens wächst. Ihre Bestände sind jedoch durch den seit der Wiedervereinigung einsetzenden Tourismus besonders gefährdet. Der Brockengarten, ein botanischer Garten auf dem Brockengipfel, befasst sich schwerpunktmäßig mit Artenschutz und der Renaturierung der Bergkuppe.
Durch strenge Naturschutzmaßnahmen konnten einige Hochmoore gerettet werden und die erneute Einwässerung ehemaliger Moorflächen begonnen werden.
In dem noch jungen Nationalpark siedelt sich mittlerweile auch wieder der Auerhahn an; Wildkatzen sind hier heimisch und es gibt Ansiedlungsprojekte für den europäischen Luchs.
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