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Das Nationale Olympische Komitee für Deutschland (NOK) war von 1949 bis 2006 die Dachorganisation olympischer Sportarten in der Bundesrepublik Deutschland. Es vertrat bis zu seiner Auflösung die bundesdeutschen Interessen im Internationalen Olympischen Komitee.

Geschichte


Das NOK wurde am 24. September 1949 für die damalige Bundesrepublik gegründet.

Am 22. April 1951 wurde im Berliner Roten Rathaus das Nationale Olympische Komitee für Ostdeutschland gegründet, welches 1965 zum Nationalen Olympischen Komitee der DDR umfirmierte. Das NOK der DDR wurde erst 1968 als vollständig gleichwertig vom IOC anerkannt. Erster Generalsekretär des NOK der DDR war der ehemalige KZ-Häftling und Arbeitersportler Heinz Dose.

Nach der deutschen Wiedervereinigung fand am 17. November 1990 auch die Fusion der beiden deutschen NOKs unter dem Namen des westdeutschen Komitees.

Am 20.Mai 2006 fusionierte das Nationale Olympische Komitee für Deutschland mit dem Deutschen Sportbund zum Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB). Am 10. Dezember 2005 beschloss das deutsche NOK hierzu seine Selbstauflösung.

Vorgänger-Organisationen und ihre Präsidenten


Organisationen

  • 1895-1896: Komitee für die Beteiligung Deutschlands an den Olympischen Spielen zu Athen
  • 1899-1900: Komitee für die Beteiligung Deutschlands an den Olympischen Spielen zu Paris
  • 1903-1904: Deutsches Komitee für die Olympischen Spiele in St. Louis 1904
  • 1904-1917: Deutscher Reichsausschuss für Olympische Spiele
  • 1917-1925: Deutscher Reichsausschuss für Leibesübungen
  • 1925-1946: Deutscher Olympischer Ausschuss

Präsidenten

Weblinks


Sport (Deutschland) | Sportverband | Olympische Spiele

Nationales Olympisches Komitee für Deutschland

 

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