Nappy Brown (* 12. Oktober 1929 in Charlotte (North Carolina); eigentlich Napoleon Brown Goodson Culp) ist ein bekannter Blues-Sänger, der vor allem in den 50er Jahren populär war. Brown ist bekannt dafür die Konsonanten auf eine besondere Weise zu rollen. Angeblich glaubte der Leiter von Savoy Records, Herman Lubinsky, als er Brown erstmals hörte, dieser sänge auf Jiddisch.
Brown wuchs in Charlotte, North Carolina auf, wo er schon früh begann Gospel zu singen. Später wurde er Leadsänger der Heavenly Lights, einer religiösen Band, die schließlich nach Newark (New Jersey) zog um bei dem dort ansässigen Plattenlabel Savoy Records zu unterschreiben. 1954 trennte sich Brown dann von den Heavenly Lights um eine blues- und R&B-orientierte Solo-Karriere zu starten.
Nach Veröffentlichung seiner wenig erfolgreichen Debütsingle Is It True noch im gleichen Jahr, kam 1955 der Durchbruch mit Don't Be Angry. Bis Ende der 50er Jahre erschien noch eine Reihe weiterer Singles, darunter Open up That Door, Little by Little, Piddily Patter Patter und The Right Time. Auf vielen von Browns Songs waren markante Saxophon-Solos, von Größen wie Sam "The Man" Taylor, Budd Johnson und Al Sears zu hören. Doch das Ende des Jahrzehntes stellte vorerst auch das Ende von Browns Musikkarriere dar.
Mitte der 80er Jahre hatte Brown dann ein Comeback, als er 1984 mit den Heartfixers als Backing-Band das Blues-Album Tore Up veröffentlichte. Bis in die 90er Jahre hinein veröffentlichte er recht regelmäßig weiterhin Alben.
Blues-Musiker | Geboren 1929 | Mann | R&B-Sänger | US-Amerikaner
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