Das Weinbaugebiet Nahe ist ein deutsches Weinbaugebiet und liegt im Bundesland Rheinland-Pfalz entlang des Rhein-Nebenflusses Nahe, wo schon seit der Römerzeit Wein angebaut wird. Auf über 4.387 ha werden hauptsächlich die Rebsorten Riesling (Anteil 26 %), Müller-Thurgau (18 %) sowie Silvaner (8 %) kultiviert. Zu 83 % wird Weißwein, zu 17 % Rotwein erzeugt.
Geographische Lage
Das Weinbaugebiet Nahe, das erst seit
1971 als eigenständiges Weinbaugebiet geführt wird, erstreckt sich von der Mündung der Nahe flussaufwärts bis kurz vor
Kirn sowie in die Nebentäler von
Guldenbach, Gräfenbach,
Glan und
Alsenz.
Böden
Im Bereich der Nahe herrscht eine enorme Bodenvielfalt:
Quarz- und
Schieferböden an der unteren,
Porphyr,
Melaphyr und
Buntsandstein an der mittleren Nahe. Rund um
Bad Kreuznach gibt es Verwitterungsböden und Tonüberlagerungen aus Sandstein,
Löss und
Lehm. Vor allem der Riesling bringt hier sehr mineralische, elegante Weine hervor.
Untergliederung
Das Weinbaugebiet Nahe gliedert sich in zwei Bereiche mit sieben Großlagen sowie 328 Einzellagen.
Bereich Kreuznach
Großlagen:
Bereich Schlossböckelheim
Großlagen:
- Rosengarten mit den Dörfern Mandel, Roxheim, Rüdesheim und Weinsheim
- Paradiesgarten mit den Dörfern Waldböckelheim, Meddersheim, Kirschroth, Monzingen u. a.
- Burgweg mit den Dörfern Niederhausen, Oberhausen, Norheim, Schlossböckelheim, Altenbamberg, Ebernburg, Traisen und Duchroth
Weblinks
Weinbaugebiet