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Nadeschda_Wiktorowna_Petrowa.jpg Nadeschda (Nadia) Wiktorowna Petrowa (russisch Надежда Викторовна Петрова; * 8. Juni 1982 in Moskau, Russland) ist eine russische Profi-Tennisspielerin.

Petrowa stammt aus einer Sportlerfamilie, ihr Vater Wiktor Petrow war ein Hammerwerfer, ihre Mutter Nadeschda Ilina gewann bei den Olympischen Spielen von Montréal 1976 eine Bronzemedaille mit der Staffel im 400m-Lauf. Da ihre Eltern beide einen Vertrag als Trainer in Ägypten annahmen, verbrachte Nadia dort die meiste Zeit ihrer Kindheit. Im Alter von acht Jahren begann Petrowa mit dem Tennisspielen und gewann 1998 den Junioren-Wettbewerb beim Turnier von Roland Garros.

Sie gewann vier ITF-Einzeltitel und schloss sich im September 1999 dem Profizirkus an. In der Weltrangliste spielte sich Petrowa im selben Jahr in die Top 100. Im Jahr 2002 fiel Petrowa auf Grund einer Fußverletzung, die sie fast die gesamte Saison nicht zum Einsatz kommen ließ, in der Weltrangliste um einige Positionen, sie beendete dieses Jahr nur noch auf Platz 111. Seit 2003 läuft es wieder besser für Petrowa und sie erreichte ihren bisherigen Höhepunkt mit Platz sechs am 19. April 2004. Es dauerte bis zum 30.Oktober 2005, bis Petrowa endlich einen WTA-Einzeltitel gewinnen konnte. Im Finale von Linz besiegte sie an diesem Tag die Schweizerin Patty Schnyder in drei Sätzen mit 4-6; 6-3 und 6-1. Sie stand schon 2003 im Finale von Linz und 2004 im Finale von Gold Coast. Beide Endspiele verlor sie gegen die Japanerin Ai Sugiyama. 2005 erreichte sie das Endspiel der German Open in Berlin, wo sie sich erst nach großem Kampf der Belgierin Justine Henin-Hardenne geschlagen geben musste. Im Doppel spielt sie schon länger erfolgreich, so gewann sie schon elf WTA-Titel (Stand: 16. November 2004), davon sieben im Jahre 2004 mit ihrer Partnerin Meghann Shaughnessy. Mit Shaughnessy wurde sie 2004 auch Weltmeisterin im Doppel. Ihr bestes Abschneiden bei einem Grand-Slam-Turnier war das Erreichen des Halfinales 2003 bei den French Open.

2005 gewann Nadja Petrowa das Turnier in Linz, beim ihrem 5. Antrittsversuch, da die Titelverteidigerin Amelie Mauresmo nicht dabei war. Im Jahr 2006 gewann sie innerhalb von 6 Wochen gleich drei WTA-Turniere: Das Turnier in Doha, in Amelia Island und das darauf folgende Turnier in Charleston. Am 16. April 2006 konnte sie durch einen Sieg beim WTA-Turnier in Charleston bis auf Platz 5 der Weltrangliste vorrücken. Am 14.05.2006 gewann sie zum ersten Mal in ihrer Karriere die German Open in einem packenden Endspiel gegen Justine Henin-Hardenne mit 4:6 6:4 und 7:5. Dieser Triumph lies sie in der Weltrangliste noch weiter nach vorne rücken und somit stand sie am 15.05.2006 auf Platz 3, welcher bisher ihre beste Platzierung ist. Seit April 2006 wird sie von dem Polen Tomek Iwanski trainiert.

Nadia Petrova wohnt während der spielfreien Zeit in ihrer Heimatstadt Moskau oder in Amsterdam. Ihre Hobbys sind Angeln und Lesen.

Weblinks


Frau | Russe | Tennisspieler (Russland) | Geboren 1982

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