| Wappen | Karte |
|---|---|
| Nabburg.jpg | Karte_nabburg_in_Deutschland.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Bayern |
| Regierungsbezirk: | Oberpfalz |
| Landkreis: | Schwandorf |
| Geographische Lage: | |
| Höhe: | 374 m ü. NN |
| Fläche: | 62,39 km² |
| Einwohner: | 6.083 (30. Juni 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 97 ''Einwohner je km² |
| Postleitzahl: | 92507 |
| Vorwahl: | 09433 |
| Kfz-Kennzeichen: | SAD |
| Gemeindeschlüssel: | 09 3 76 144 |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Oberer Markt 16 92507 Nabburg |
| Website: | www.nabburg.de |
| E-Mail-Adresse: | info@nabburg.de |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Josef Fischer (Aktive Bürger Union e.V.) |
Die Gründung der Stadt erfolgte um die Wende des 9. Jahrhunderts. Urkundlich wird Nabburg erstmals im Jahre 929 erwähnt. Schon zu Beginn des neuen Jahrtausends war Nabburg Mittelpunkt der Grenzpolitik und fester Stützpunkt der Grafen im Nordgau.
Die "Marca Napurch", wie sie in Urkunden vom 29. Juli 1040 und vom 13. Februar 1061 genannt wird, erlebt ihre Blütezeit unter der Herrschaft der Diepoldinger; nach deren Aussterben um 1254 kam sie in den Besitz Ludwigs des Strengen. Herzog Rudolf bestätigte am 31. März 1296 alle bisherigen Privilegien und verlieh Nabburg in Absatz 17 des Freiheitsbriefes alle Rechte der Stadt Amberg. Nach dem Tode des Herzogs fiel die Stadt an Kaiser Ludwig von Bayern, der ihr weitere Privilegien einräumte und sie im Jahr 1317 als unverkäuflich erklärte. Von 1353 bis 1410 war Nabburg Sitz eines Vizedomamtes. Während der Glanzzeit des Bürgertums entstanden die Rechtsstatuten der Stadt, die "Instituta Civilia" (1405).
Im Jahr 1420 zogen hussitische Horden raubend und plündernd durch die Straßen und steckten bei ihrem Abzug die Stadt in Brand. Daraufhin wurde die Arbeit an der Fertigstellung der schon vorher begonnenen Befestigungsanlage beschleunigt. 1536 brannte durch Blitzschlag der nördliche Turm der Stadtpfarrkirche ab.
Nabburg war bis zu den Verwaltungsreformen unter Montgelas Pflegamt, besaß ein Pfleggericht und gehörte zum Rentamt Amberg.
Im Zweiten Weltkrieg wurde noch kurz vor Kriegsende durch einen Brandbombenabwurf ein Teil der Vorstadt Venedig um das "Gasthaus zur Krone" durch Feuer zerstört. Durch den Zuzug von vornehmlich sudetendeutschen Flüchtlingen stieg die Einwohnerzahl sprunghaft an. Durch die Gebietsreform verlor die Stadt 1972 den Kreissitz.