NVRAM (Abk.: Non Volatile Random Access Memory nicht flüchtiger RAM) ist eine Speichertechnologie in der Elektronik, die auch ohne Aufrechterhaltung der Energieversorgung die Information halten kann. Im Gegensatz zu volatilen (flüchtigen) Speichern, wie DRAM oder SRAM, welche die in ihnen gespeicherten Informationen ohne Energieversorgung verlieren.
Bei den meisten dieser neuen Ansätze wird versucht, die im DRAM zur Informationsspeicherung (mittels Ladungsspeicherung) verwendeten Kondensatoren durch Widerstandselemente zu ersetzen, welche mindestens zwei stabile und deutlich voneinander unterscheidbare Widerstandszustände ausbilden.
Für nichtflüchtige Speicher gibt es vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. Immer wichtiger wird die Ausführung als on-chip-Speicher in Microcontrollern, zur Speicherung von Betriebssystemen und Anwendercodes, z. B. für Steuerungsaufgaben. Der breiten Öffentlichkeit dürften Anwendungen in Form von Speicherkarten für die mobile Speicherung von Multimediadaten, wie Musik oder Fotos oder Memory Sticks zum einfachen Datentransport zwischen Rechnern, Digitalkameras oder ähnlichen Geräten bekannt sein. Heutige Speicherkarten enthalten vorwiegend sogenannte Flash-Speicher, die auch als EEPROMs bezeichnet werden. Allerdings wird in der Praxis oft zwischen Flash und EEPROM so unterschieden, dass letzteres als oft bis über 100.000 mal wiederbeschreibbar ausgeführt wird, während Flashspeicher im engeren Sinne gelegentlich nur so implementiert werden, dass er nur 100 bis 1000 mal wiederbeschreibbar ist.
Einen Sonderfall eines NVRAM stellt das OTP (one time programmable) dar. In der Regel handelt es sich hier um eine vereinfachte Flashtechnologie, die es nur erlaubt den Baustein ein einziges mal zu programmieren. Ebenfalls nicht flüchtig, jedoch im Gegensatz zum NVRAM nicht beliebig wiederbeschreibbar, ist das Read Only Memory (ROM), welches z. B. im Computer zur Speicherung von Konfigurationen oder dem BIOS benutzt wird.