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NSU Prinz I-III
Daten

Produktionszeitraum: 1958 - 1962
Klasse: Kleinwagen
Karosserieversionen:'' 2-türig
Motoren:'' 0,6 Liter (Benzin, 20 PS)
0,6 Liter (Benzin, 23 PS)
0,6 Liter (Benzin, 30 PS)
Maße:
Länge:'' 3145 mm
Breite:'' 1420 mm
Höhe (ohne Zuladung):'' 1370 mm
Leergewicht:'' 510 - 540 kg
Der NSU Prinz ist ein Automodell der Firma NSU und wurde in verschiedenen Varianten von 1958 (NSU Prinz) bis 1974 (NSU Prinz 4) gebaut.

Er gilt auch als Vorbild des ukrainischen Saporoschez, der ab 1966 gebaut wurde und ihm in Formgebung und Motorisierung weitgehend entspricht.

NSU Prinz 4


NSU Prinz cremefarben.jpg Der NSU Prinz 4 war das fünfsitzige Nachfolgemodell der Prinzen 1, 2 und 3. Die Karosserieform hat Ähnlichkeit mit dem Chevrolet Corvair. Er kam 1962 auf den Markt und wurde nahezu unverändert bis 1974 gebaut, es gab nur kleinere Änderungen wie beispielsweise die Frontblechzierleiste. Der Prinz 4 hat einen Paralleltwin-Motor im Heck. Er leistet 30 PS (22kW) aus 600 ccm. Das ermöglicht ihm eine Spitzengeschwindigkeit von ca. 130 km/h. Er hat eine selbsttragende Karosserie. Der Prinz 4 wiegt nur 590 kg und hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 1000 kg.

Das Fahrwerk ist so ausgelegt, dass man es gar nicht an seine Grenzen bringen kann. Er neigt allerdings dazu, mit dem Heck bei zu „sportlichen“ Kurvenfahrten auszubrechen. NSU Prinz rot.jpg

Bei einem Paralleltwin-Motor bewegen sich die beiden Kolben gleichzeitig von oben nach unten. Für den Motor des Prinz 4 hatte man zwei NSU Max-Motorradmotoren gekoppelt. Problem bei den ersten Motoren war die Aufhängung des Motors und die Dämpfung zur Karosserie, weil sich extreme Schwingungen übertrugen. Diese Schwingungen bekam man mit speziellen Silentblöcken in den Griff. Der Motor verfügt über eine Dynastart-Anlage, d.h. eine kombinierte Anlasser-Lichtmaschine von Bosch. Nach dem Start des Motors schaltet die Dynastartanlage um und lädt dann die Batterie.

NSU Sport Prinz


Nsusportprinz1967.jpg Der NSU Sport Prinz ist ein Coupe mit 2 1/2 Sitzen. Er verfügt hinten nur über ein dünn gepolstertes Brett, den sog. Notsitz. Die Karosserie wurde von Bertone entworfen. Der Sportprinz ähnelt im Aussehen dem NSU Wankel Spider, besitzt aber ein festes Dach, das optional mit einem Schiebedach ausgerüstet ist. Im Gegensatz zum Spider verfügt er auch nicht über die Lufteinlaßschlitze, da das Prinz-Triebwerk nicht wassergekühlt ist wie der Wankelmotor.

Das Fahrwerk und das Triebwerk wird anfangs vom Prinz I/II, ab 1961 vom Prinz 4 übernommen.

NSU Prinz 1000 und TT/TTS


NSU Prinz 1000.jpg Speziell für den Renn- und Ralleysport wurden der Prinz 1000, der 1200 TT und der 1000 TTS konzipiert. Sie verfügten über einen im Heck querstehenden luftgekühlten OHC-Vierzylinder mit einem Kettenantrieb für die Nockenwelle. Diese Fahrzeuge waren als Sportlimousinen konzipiert, die mit geringem Leistungsgewicht das spätere Konzept des VW Golf GTI vorwegnahmen. So holte der 1000 TTS aus 998 cm³ Hubraum serienmäßig 70 PS (51 kW, VW Käfer 34 PS ~= 25 kW), getunt auch über 85 PS (62 kW). Dies entsprach seinerzeit der Motorleistung von Fahrzeugen der gehobenen Mittel- und Oberklasse, das Fahrzeug wog jedoch weniger als 700 kg. Wegen ihrer Wendigkeit waren die TTS auch noch lange nach Produktionseinstellung erfolgreich bei Slalom-Wettbewerben. Bild:NSU TT front.jpg|NSU TT Bild:NSU_Prinz_TT_2.jpg Bild:NSU_Prinz_TT_1.jpg

PKW-Modell | NSU

NSU Prinz | NSU Prinz

 

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