Der Film Nürnberg – Im Namen der Menschlichkeit handelt über das Kriegsverbrechertribunal in Nürnberg, dem Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher des 3. Reiches.
Handlung
Der Film beginnt mit der Verhaftung
Hermann Görings, den Bestrebungen der
Alliierten einen Prozess auf die Beine zu stellen, und rekonstruiert (dank der 1945/46 aufgenommenen Tonband- und Filmaufnahmen) wortwörtlich den Gerichtsverlauf. Dabei wurde ein großer Teil des alten Justizpalastes detailgetreu errichtet, und die Schauspieler dem Aussehen ihrer historischen „Vorbilder“ nach gecastet.
Hintergrund
Trotzdem wirft das Drehbuch den Angeklagten nur den
Völkermord an den Juden vor. Weder die Verbrechen an der Ostfront, noch die Schlacht um
Stalingrad kommen im Film zur Sprache, obwohl dies auch 1945/46 Themen in Nürnberg waren. Auch die Machtergreifung
Adolf Hitlers, an der einige der Angeklagten beteiligt waren, kommt bestenfalls am Rand vor.
Die im Film gezeigte Liebesbeziehung zwischen Richter Robert H. Jackson und seiner Sekretärin Elsie Douglas – sie ist ebenfalls frei erfunden – ist fiktiv.
Kritiken
- Zeitschrift Cinema bezeichnet den Film als „filmisches Mahnmal der NS-Gräuel.“
Auszeichnungen
Unter anderem erhielt
Nürnberg – Im Namen der Menschlichkeit 2001 4
Emmy-Nomierungen und erhielt 2 der begehrten Preise.
Ausgezeichnet:
- Bester Ton
- Bester Männlicher Nebendarsteller: Brian Cox
Nominiert für:
- Bester Film
- Bester Tonschnitt
Weitere Darsteller
Die Angeklagten
Die Richter
Die Zeugen
Einige Synchronsprecher
Weblinks
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