| Mykobakterien | ||||||||||
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| Domäne: | Bakterien (Bacteria) |
| : | Actinobacteria |
| : | Actinomycetales |
| : | Mycobacteriaceae |
| : | Mykobakterium |
Ihrer Gestalt nach sind Mykobakterien zwischen den Corynebakterien und den Proactinomyceten (Norcardien) einzuordnen, enge Verwandschaftsverhältnisse bestehen auch zu Rhodococcus. Von den Corynebakterien unterscheiden sich die Mykobakterien durch ihre so genannte "Säurefestigkeit", d.h. die Bakterienzellen lassen sich nach Einfärbung mit Anilinfarbstoffen mit Säure nicht mehr entfärben. Ein Effekt, den Paul Ehrlich in Zusammenarbeit mit Robert Koch im Jahre 1882 erstmals bemerkte.
Eines der Hauptmerkmale von Mykobakterien ist, daß ein Großteil der Zellwandbestandteile als Antigen
Die Zellwand
Aufgrund dieses Zellwandaufbaus besitzen sie eine sehr hohe Widerstandsfähigkeit. Dies bewirkt, das Mykobakterien in der Natur unter günstigen Bedingungen mehrere Monate infektionsfähig bleiben und mit wenigen Ausnahmen (z.B. Streptomycin oder Kanamycin) gegen die meisten Antibiotika resistent sind. Auch gegen die meisten Laugen und Säuren sind sie widerstandsfähiger als andere Bakterien. Mykobakterien kommen im Boden und im Wasser vor. Träger können aber auch Warm- und Kaltblüter sein. Einige Arten sind für Menschen und Tiere pathogen.
Medizinisch bedeutsame Arten sind:
Mycobacterium | Mycobacterium | مایکوباکتریوم | Mycobacteriaceae | Mycobacterium | 미코박테륨 | Mycobacterium | Prątki | Mycobacterium
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