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motherhood Mutterschaft ist der Status, in den die Frau durch Geburt oder Adoption eines Kindes gelangt. Sie ist biologisch (siehe Mutter) und sozial definiert. Zusammen mit dem Vater nimmt im erwünschten Normalfall die Mutter die Aufgabe der Elternschaft wahr.

Soziale Aufgaben der Mutterschaft sind die Ernährung und Erziehung des unselbständigen, anfangs hilflosen, Kindes bis zum Alter und Zustand der völligen eigenen Übernahme dieser Aufgaben durch das betreute Kind selbst. Mit Erreichen dieses Zustands tritt das Kind in den Status des selbständigen Gesellschaftsmitgliedes ein. Legal wird dieser Zeitpunkt durch das Erreichen der Mündigkeit markiert, die elterlichen Pflichten können sich aber, je nach Gesellschaftssystem, weit über diesen Zeitpunkt erstrecken. Bei der Erfüllung dieser Aufgaben arbeiten im Idealfall nicht nur die Eltern zusammen, sie werden auch von der Gesellschaft durch verschiedene Einrichtungen und Maßnahmen unterstützt.

Bibliographie


  • Elisabeth Badinter, Die Mutterliebe. Geschichte eines Gefühls vom 17. Jahrhundert bis heute, München:dtv, 1984
  • Phyllis Chesler, Mutter werden : d. Geschichte e. Verwandlung / . Dt. von Helga Pfetsch. - Dt. Erstausg., 78. - 85. Tsd.. - Reinbek bei Hamburg : Rowohlt, 1985
  • Mary Jacobus, First things : the maternal imaginary in literature, art, and psychoanalysis, New York * : Routlege, 1995
  • Renate Möhrmann (Hrsg.), Verklärt, verkitscht, vergessen : die Mutter als ästhetische Figur, Stuttgart ; Weimar : Metzler, 1996
  • Adrienne Rich, Of Woman Born: Motherhood as Experience and Institution, Virago Press 1995
  • Barbara Vinken, Die deutsche Mutter. Der lange Schatten eines Mythos, München: Piper 2002

Verwandtschaft

 

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