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Muscarin ist ein Pilzgift. Es wirkt in den Synapsen an muscarinergen Acetylcholinrezeptoren wie Acetylcholin und wird von der Acetylcholinesterase nicht abgebaut. Seine Wirkungen sind Tobsuchtsanfälle, Atemlähmung und Pupillenverengung.

Muscarine_structure.png

Es wurde ursprünglich im Fliegenpilz (Amanita muscaria) entdeckt und nach diesem benannt, sowie für dessen Gift-/Rauschwirkung verantwortlich gemacht. Nach späteren Erkenntnissen kommt es dort jedoch nur in Spuren vor, für die Wirkung des Fliegenpilzes sind andere Substanzen (Ibotensäure und Muscimol) verantwortlich. In größeren Mengen kommt es in verschiedenen Trichterlingen und Risspilzen vor und ist für deren Giftwirkung verantwortlich.

Siehe auch: Muskarin-Syndrom bei Pilzvergiftung

Alkaloid

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