| Murtensee (Lac de Morat) | |
|---|---|
| Murtensee.jpg in Murten]] Monolith an der Expo.02 in Murten | |
| Daten | |
| Lage: | Seeland |
| BFS-Nr.: | 9294 |
| Fläche | 22.8 km² |
| maximale Tiefe: | 45 m |
| Zuflüsse: | Broye |
| Abfluss: | Canal de la Broye |
| Höhe über Meer: | 429 m |
| Grössere Orte am Ufer: | Murten |
| Karte | |
| Karte_Murtensee.png | |
Der Hauptzufluss ist die Broye, die 63% des Einzugsgebietes entwässert. Abfluss ist der Broyekanal, der in den Neuenburgersee führt. Zusammen mit dem Neuenburgersee dient der Murtensee als Ausgleichsbecken für die in den Bielersee mündende Aare. Wenn der Bielersee aufgestaut ist, kommt der Abfluss zum Stillstand und fliesst zeitweise sogar rückwärts.
Der See ist 8.2 km lang und maximal 2.8 km breit. Die maximale Tiefe ist 45 m. Der Inhalt ist rund 0.55 km3. Das Einzugsgebiet ist 693 km2 gross. Die theoretische Aufenthaltszeit des Wassers im See (Füllzeit) beträgt 1.6 Jahre.
An seinem südlichen Ufer liegt die namengebende Stadt Murten.
Während der Expo.02 befand sich auf dem Murtensee, 200 m vom Hafen in Murten entfernt, ein rostiger, begehbarer Monolith des Architekten Jean Nouvel von 34 Metern Seitenlänge, in dessen Inneren zwei Panoramabilder zu sehen waren (vgl. Bild). Nach der Landesausstellung wurde dieser wieder demontiert.
Der Murtensee bietet verschiedene Freizeit- und Wassersportmöglichkeiten an. Es gibt unter Anderem eine Segelschule, eine Surfschule und zwei Wakeboardschulen.
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