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Wappen Karte
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Wappen Murnau.png Murnau.png
Basisdaten
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Bundesland: Bayern
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Regierungsbezirk: Oberbayern
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Landkreis: Garmisch-Partenkirchen
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Fläche: 38,05 km²
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Einwohner: 12.086 (30. Juni 2005)
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Bevölkerungsdichte: 326 Einwohner je km²
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Höhe: 650 - 730 m ü. NN
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Postleitzahl: 82418
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Vorwahl: 0 8841
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Geografische Lage:
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Kfz-Kennzeichen: GAP
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Gemeindekennzahl: 09 1 80 124
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Adresse der
Verwaltung:
Untermarkt 13
82418 Murnau a.Staffelsee

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Website: www.murnau.de
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E-Mail-Adresse: info@murnau.de
Politik
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Bürgermeister: Dr. Michael Rapp CSU
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Gemeinderat: CSU 12, SPD 5,
FWM 3, ödp 3
Murnau am Staffelsee ist ein Markt im oberbayerischen Landkreis Garmisch-Partenkirchen und gehört historisch zum Werdenfelser Land. Murnau liegt im Bereich des Alpenvorlandes in unmittelbarer Nähe der Bayerischen Alpen ca. 70 km südlich von München. Der Staffelsee grenzt direkt an den westlichen Stadtrand.

Geschichte


Murnau wird um 1150 das erste Mal urkundlich erwähnt.

Um 1300 wird die Kirche St. Nikolaus erstmals in einem Schriftstück genannt. Die erste urkundliche Nennung der Burg Murnau erfolgt 1324. Ludwig der Brandenburger bestätigt 1350 dem Markt Murnau den Blutbann, das Niederlagerecht, den Wochenmarkt am Mittwoch und den Michaelimarkt.

Um 1400 erhält Ettal für sein Gericht Murnau die bisher vom Landgericht Weilheim ausgeübte Hochgerichtsbarkeit.

Die erste Ortsansicht (das Schloss) von Philip Apian datiert aus dem Jahre 1560.

1632-1648: Besetzung durch Schweden und Franzosen und Einquartierungen kaiserlicher Truppen während des Dreißigjährigen Krieges. 1634 bricht die Pest aus.

Die Kirche St. Nikolaus wird von 1717-1734 neu erbaut. 1722 wird der Leonhardi- und der Skapuliermarkt bewilligt.

1803 wird das Kloster Ettal säkularisiert und das Landgericht Murnau aufgehoben. Murnau wird dem Landgericht Weilheim zugeordnet. Das Rathaus wird 1842 neu erbaut. 1879 wird die Bahnlinie Weilheim-Murnau eröffnet, 1889 die Bahnlinie Murnau-Garmisch. Murnau_um_1900.jpg | 1900 folgt die Eröffnung der Bahnlinie Murnau-Oberammergau. Anfang des 20. Jahrhunderts wird auf Initiative Emanuel von Seidls das Ortsbild verändert. Gabriele Münter kauft 1909 das "Russen-Haus". Wassily Kandinsky zieht darin ein. Von 1923 bis 1933 lebt und wirkt der Schriftsteller Ödön von Horváth in Murnau. 1924 wird eine private Höhere Mädchenschule (später Gymnasium) gegründet. Das neue Krankenhaus, gestiftet von Dr. h.c. James Loeb, wird 1932 erbaut. In der Zeit des Dritten Reichs erhält Murnau erstmals eine Garnison (Gebirgstruppe). Ebenfalls 1932, und zwar am 1. Januar wird in Murnau der Schauspieler Thomas Alder geboren, der zum Beispiel in der Rolf Torring-Verfilmung Der Fluch des schwarzen Rubins und im Edgar Wallace-Film Der schwarze Kreis spielte. Christoph Probst, ein 1919 in Murnau geborenes Mitglied der Weißen Rose, wird 1943 in München hingerichtet.

1953 wird das Unfallkrankenhaus eröffnet. Das Goethe-Institut öffnet 1954 seine Pforten. 1956 und 1971 werden die Kasernen durch die Bundeswehr wieder belegt. Das Staffelsee-Gymnasium wird 1967 zur Vollschule ausgebaut. 1972 wird Murnau vom Landkreis Weilheim abgetrennt und Garmisch-Partenkirchen zugeordnet. Das Murnauer Moos wird 1980 Naturschutzgebiet. 1993 wird das Schlossmuseum eröffnet. Von 1998 bis 2000 wird der historische Ortskern saniert. Das umgestaltete Münterhaus wird 1999 wiedereröffnet.

2000 werden Fußgängerzone und Tiefgarage eingeweiht. 2001 folgen die Einweihung des neuen Kurparks und des Münter-Platzes sowie des neuen Staffelsee-Gymnasiums.

Infrastruktur


Verkehrsverbindungen

Schulen

Staffelsee-Gymnasium
  • Weindorfer Str. 20
  • Telefon 61280
Emauel-von-Seidl-Grundschule Murnau
  • Mayr-Graz-Weg 14
  • Telefon 9111
James-Loeb-Grundschule Murnau
  • Weilheimer Str. 15
  • Telefon 629801
Max-Dingler-Hauptschule
  • Sollerstr. 1
  • Telefon 48827

Krankenhäuser

Tourismus


Sehenswürdigkeiten

Informationen

  • Tourist Information Murnau
    • Kohlgruberstr. 1
    • 82418 Murnau
    • Telefon 08841-61410
    • Fax 08841-3491

Persönlichkeiten


Söhne und Töchter der Stadt

Weitere Persönlichkeiten

Der Filmregisseur Friedrich Wilhelm Murnau (eigentlich Friedrich Wilhelm Plumpe) benannte sich nach der Stadt.

Sonstiges


In Murnau wurde das erste elektrisch betriebene Stellwerk der Deutschen Bundesbahn in Betrieb genommen.

Der Regisseur Niklaus Schilling lässt in seinem Spielfilm Die Vertreibung aus dem Paradies (1976) seinen Helden in doppeldeutiger Anspielung auf den gleichnamigen Regisseur, mit dem er, Schilling, häufig verglichen wird, vor dem Ortsschild Murnau warten.

In Murnau befindet sich eine Kaserne, die das ca. 500 Mann starke Führungsunterstützungsbataillon 293 beherbergt.

Literatur


  • Das Münter-Haus in Murnau (März 2000, ISBN 3791323199)
  • Wassily Kandinsky und Gabriele Münter in Murnau und Kochel 1902-1914 (August 2000, ISBN 3791324489)
  • Blaues Land. Die Voralpen zwischen Murnau und Kochel (Juli 1996, ISBN 3485006904)
  • Murnau wie es kaum einer kennt (Mai 2003, ISBN 3897025612)
  • Kath. Pfarrkirche St. Nikolaus Murnau (ISBN 3795442893)
  • Schlossmuseum Murnau (ISBN 3980381617)
  • Schloss Murnau - Ein Bauwerk der Stauferzeit und seine Geschichte (ISBN 3980381633)

Weblinks


Ort in Bayern | Garmisch-Partenkirchen | Murnau am Staffelsee | Murnau am Staffelsee

 

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