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Die Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie (MKG, auch Kranio-Maxillo-Faziale Chirurgie) ist ein medizinisches Fachgebiet, welches die Diagnostik, Therapie, Prävention und sowohl funktionelle (Kauen, Schlucken, Sprechen) als auch ästhetische Rehabilitation von Erkrankungen, Verletzungen, Frakturen, Fehlbildungen und Formveränderungen der Zähne, der Mundhöhle, des Kiefers und des Gesichtes umfasst.

Das einzigartige an diesem Fachgebiet ist die nötige Doppelausbildung der Ärzte in Humanmedizin und Dentalmedizin, welche daher auch relativ häufig zweimal promoviert haben und dementsprechend zwei Doktortitel führen (Dr.med. und Dr.med.dent). In Europa ist dies allerdings nicht überall der Fall, so verlangen beispielsweise weder Spanien noch Portugal eine doppelte Approbation.

Der Facharzt für MKG-Chirurgie


Um nach absolviertem Medizinstudium und Zahnmedizinstudium in Deutschland als Facharzt für MKG-Chirurgie tätig zu werden, bedarf es einer fünfjährigen Weiterbildungszeit, von der mindestens zwei Jahre im Stationsdienst abgeleistet werden müssen. Hierauf anrechenbar sind: Zur Zulassung zur Facharztprüfung muss zudem ein relativ umfangreicher „OP-Katalog“ erfüllt sein.

Statistiken


  • Am 1. Januar 2001 waren 1.310 MKG-Chirurgen registriert, von denen 778 niedergelassen waren. 186 übten keine ärztliche Tätigkeit aus.

Weblinks


Chirurgie

 

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