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Die Multiphotonenmikroskopie funktioniert im wesentlichen wie die Fluoreszenzmikroskopie. Allerdings wird der zu betrachtende Farbstoff nicht durch ein einziges energiereiches Photon angeregt, sondern durch 2 (2-Photonenmikroskopie) oder auch 3 (3-Photonenmikroskopie) Photonen der halben oder drittel Energie. Diese müssen in einem extrem kleinen Anregungsvolumen nahezu gleichzeitig eintreffen. Um diese Bedingungen zu gewährleisten, benötigt man neben einem Mikroskopobjektiv mit hoher Numerischer Apertur einen leistungsstarken Laser und entsprechende Filter. Dadurch, dass die Fluoreszenz nur in einem kleinen Volumen angeregt wird, erhält man einen sehr hohen Kontrast und somit eine höhere Auflösung und kann, wenn man z.B. einen Infrarot - Laser benutzt, auch 3-dimensionale Scans in stark lichtstreuenden Proben machen.

Weblinks


www.physik.uni-bielefeld.de/biophysik (PDF)

Mikroskopie

 

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