Die Moskwa (russisch Москва́ ; auch Moskau bzw. Moskau-Fluss genannt) ist ein 502 km langer Nebenfluss der Oka im europäischen Teil Russlands.
Die Fluss, der zum Einzugsgebiet der Wolga gehört, entspringt in den Smolensker Höhen, fließt von dort durch die zentralrussischen Oblaste Smolensk und Moskau und mündet in die Oka.
Von ihrem Quellgebiet, in dem die Smolensker Höhen bis 311 m hoch aufragen, fließt die Moskwa anfangs in nordwestliche, dann in nordöstliche und danach in östliche Richtung. Nach dem Durchfließen des Moschaisk-Stausees und einiger Städte erreicht sie die russische Hauptstadt Moskau, welche die größte Stadt am Fluss ist, nach dem Fluss benannt wurde und im Russischen ebenfalls Moskwa heißt. Der Fluss durchquert Moskau in Nordwest-Südost-Richtung in zahlreichen Mäandern. Zum Teil liegen - wie beim Moskauer Kreml - Inseln im Fluss. Die Flussufer und angrenzenden Parks (z. B. Gorki-Park) zählen zu den wichtigsten Naherholungsgebieten der russischen Hauptstadt. Etwa 120 km südöstlich der Metropole mündet die Moskwa bei Kolomna in die Oka.
In ihrem Oberlauf ist die Moskwa bis Moschaisk ein relativ sauberer Fluss. Unterhalb des Moschaisk-Stausees steigt die Belastung durch ungeklärte Abwasserzuleitungen von Industrie und Haushalten massiv. Durch Zuflüsse in einem Volumen, die dasjenige der Moskwa übersteigen, aus der Kanalisation sowie kleineren Zuflüssen, die durchgängig die Wasserqualität von Abwasserkanälen aufweisen, wird der Fluss im Stadtgebiet von Moskau endgültig zur Kloake.
Die Moskwa ist für die Binnenschifffahrt ausgebaut. Unter anderen besteht seit 1937 eine 126 km lange Kanalverbindung nach Norden zur Wolga (Moskau-Wolga-Kanal). In Moskau gibt es mehrere Häfen. Zudem verkehren auf dem Fluss zahlreiche Ausflugsboote und Kursschiffe.
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