| Moorfrosch | ||||||||||||||||
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| RanaArvalisBlueMale.jpg | ||||||||||||||||
| : | Amphibien / Lurche (Amphibia) |
| : | Lissamphibia |
| : | Froschlurche (Anura) |
| : | Moderne Froschlurche (Neobatrachia) |
| : | Ranoidea |
| : | Echte Frösche (Ranidae) |
| : | Echte Frösche (Rana) |
| : | Moorfrosch |
Der Moorfrosch (Rana arvalis) gehört innerhalb der der Froschlurche zur der Echten Frösche und ebenso zur der Echten Frösche. Außerdem fasst man ihn nach Aussehen und Lebensweise mit anderen Arten zu den sogenannten Braunfröschen zusammen (vergleiche auch: Grasfrosch, Springfrosch).
Die Laichballen mit je 500 bis 3000 Eiern ähneln denen des Grasfrosches, sind aber im Durchschnitt kleiner hinsichtlich Eidurchmesser, Gallertschichtdicke und Klumpengröße. Die Eier sind oberseits dunkel- bis graubraun gefärbt, unterseits weisen sie einen größeren, nicht scharf begrenzten hellen Polfleck auf. Der Eidurchmesser beträgt 1,5 bis zwei Millimeter. Der Laich ist auch für Fachleute nicht in jedem Fall sicher von dem anderer Braunfroscharten zu unterscheiden.
Der Ruderschwanz der älteren Kaulquappen ist etwa anderthalbmal so lang wie der Rumpf und endet spitz. Ihre Gesamtlänge beträgt maximal 45 Millimeter. Nach etwa dreimonatiger Entwicklungszeit erfolgt die Metamorphose zum Landtier.
Die Verbreitung der Nominatform Rana arvalis arvalis reicht vom westlichen Mitteleuropa (Niederlande, Deutschland) über Polen, das Baltikum und den europäischen Teil Russlands bis weit nach Sibirien (etwa bis zum Baikalsee). Auch nördlichere Teile Skandinaviens, Kareliens sowie der Halbinsel Kola werden besiedelt. Daneben wird eine weitere Unterart differenziert, die in Südpolen, der Slowakei, im südöstlichen Österreich (in diesem Land sind beide Formen vertreten), in Ungarn, Slowenien, Nordserbien, Rumänien, Moldawien und der Ukraine vorkommt: der Balkan-Moorfrosch (Rana arvalis wolterstorffi).
Innerhalb Deutschlands liegen die Verbreitungsschwerpunkte des Moorfrosches im Nord- und Ostteil, insbesondere im Nordostdeutschen Tiefland. In Mittel-, West- und Süddeutschland ist er nur sehr lückig vertreten; in diesen Regionen ist die Art vielfach stark gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht.
Gesetzlicher Schutzstatus
Rote Liste-Einstufungen
Skokan ostronosý | Spidssnudet frø | Moor Frog | Viitasammakko | Grenouille des champs | Smailiasnukė varlė | Heikikker | Żaba moczarowa | Åkergroda
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