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Montabaur (Aussprache: /ˈmontabauɐ/) ist mit knapp 14.000 Einwohnern die Kreisstadt des Westerwaldkreises in Rheinland-Pfalz (Deutschland). Die Stadt ist gleichzeitig Verwaltungszentrum der gleichnamigen Verbandsgemeinde, der weitere 24 Gemeinden angehören. Überregional bekannt ist die Stadt durch ihr auffällig gelbes Schloss, den ICE-Bahnhof an der Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main und das Unternehmen United Internet, zu dem u.a. 1&1, GMX und WEB.DE gehören.
Geografie
Stadtteile
Montabaur hat sieben Stadtteile. Nördlich liegt
Eschelbach, im Westen liegen
Horressen und
Elgendorf. Nach Süden hin, entlang des
Gelbachtals, liegt der Wallfahrtsort
Wirzenborn, weiter die Orte
Reckenthal,
Bladernheim und
Ettersdorf.
Nachbargemeinden
Im Uhrzeigersinn, von Norden beginnend:
Dernbach,
Staudt,
Heiligenroth,
Großholbach,
Girod,
Steinefrenz,
Heilberscheid,
Isselbach,
Stahlhofen,
Untershausen,
Holler,
Niederelbert,
Arzbach,
Kadenbach und
Hillscheid
Stadtbild
Montabaurs Altstadt zeichnet sich durch den neugotischen Rathausbau
Roter Löwe, durch zahlreiche Fachwerkhäuser (16./17.Jhd.) und die große
spätgotische katholische
Pfarrkirche aus. Die mittelalterliche Stadtmauer ist in Resten erhalten, darunter auch der sog.
Wolfsturm.
Die Stadthalle Montabaur ist für verschiedene Veranstaltungen wie Tagungen, Konferenzen, Konzerte, Theater und Events geeignet. Der historische Wolfsturm steht den Einwohnerinnen und Einwohnern der Stadt Montabaur zur Verfügung und kann für eigene Zwecke gemietet werden.
Schloss
Das
Schloss Montabaur bis 1945 Sitz des Landratsamtes des Unterwesterwaldkreises, dann Sitz der Bezirksregierung Montabaur, heute Schulungszentrum der
Raiffeisen- und
Volksbanken, es liegt gut sichtbar in der Mitte der Stadt auf dem Schlossberg (321 m ü NN).
Geschichte
Die
Kleinstadt hat eine Geschichte, die sich bis ins Jahr
959 nachweisen lässt, mit dem
Kastell Montabaur, "castellum Humbacense". Der
Trierer Erzbischof Dietrich von Wied, um 1217 von einem
Kreuzzug aus dem
Heiligen Land zurückgekehrt, ließ die zerstörte Burg
humbacense wieder aufbauen und nannte diese, wegen der Ähnlichkeit mit dem
Berg Tabor in
Israel, der als Ort der
Verklärung Christi gilt,
Mons Tabor, woraus Montabaur wurde.
1291 erhielt die Siedlung
Stadtrechte.
Bis Anfang 2004 war Montabaur darüber hinaus mit der Westerwaldkaserne ein Bundeswehrstandort, an dem in erster Linie Instandsetzungseinheiten stationiert waren.
Politik
Der Stadtrat setzt sich wie folgt zusammen:
- CDU - 15 Mandate
- SPD - 5 Mandate
- FWG - 3 Mandate
- BfM "Bürger für Montabaur" - 3 Mandate
- Wählergruppe Hatzmann - 2 Mandate
Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft
- United Internet
- Klöckner Pentaplast GmbH & Co. KG
- Abbau von Ton (in Nachbargemeinden von MT)
Verkehr
- Sportflugplatz für Segelflugzeuge
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Kulturelle Einrichtungen
- Amateurtheater "Die Oase"
- Stadtbücherei
- Haus der Jugend
- Katholische öffentliche Bücherei
- Stadtarchiv
- Stadthalle Haus Mons-Tabor
- Akademie für Darstellende Kunst Schauspielwerkstatt e.V.
- Akademietheater Rheinland-Pfalz
Historische Gebäude
Montabaur_Rathaus.jpg
- Schloss
- Wolfsturm
- Teile der Stadtmauer
- Rathaus
Kirchen
- St. Peter in Ketten (kath.)
- Brüderkirche (kath.)
- Pauluskirche (ev.)
- Lutherkirche (ev.)
Freizeit
- Mons-Tabor-Bad
- Trimm-Dich-Pfad
Sportvereine
- 1. FFC Montabaur/ Ww.
- RSG Montabaur
- Besteht aus einer Radsport und einer Triathlonabteilung. Im Jahr 2004 startete die Mannschaft der RSG in der ersten Bundesliga des Deutschen Triathlonverbandes.
- TuS Montabaur
- Fußball, Leichtathletik, Schwimmen
- Beach-Club Dernbach/Montabaur 1995 e.V.
- TC Schwarz-Weiss Montabaur
- DLRG Montabaur
- BBC Montabaur (Basketball)
- 1. AFC Fighting Farmers Montabaur ( American Football )
Veranstaltungen
- Schustermarkt
- Jazzwochenende Montabaur
- Kneipenfestival
Bildung
Grundschulen
- Grundschule, Joseph-Kehrein-Schule
- Grund- und Hauptschule, Waldschule Montabaur-Horressen
Weiterführende Schulen
- Landesmusikgymnasium Rheinland-Pfalz
- Das Peter-Altmeier-Gymnasium Montabaur war bis zum Jahr 1999 Aufbaugymnasium. Ab 1991 kamen die ersten Musikschüler in die fünfte Klasse, dieser erste Jahrgang der Musikschüler machte im Jahr 2000 Abitur.
- Mons-Tabor Gymnasium.
- Das Mons-Tabor-Gymnasium wurde 1871 unter dem Namen „Kaiser-Wilhelms-Gymnasium“ gegründet und trug diesen Namen bis zum Dritten Reich. Im Jahre 1938 erhielt es den Namen „Kaiser-Wilhelm-Schule, Städtische Oberschule für Jungen, Montabaur“, der aber wiederum im Jahre 1945 abgeschafft wurde. 1952 bekam es einen neuen Namen: „Alt- und Neusprachliches Gymnasium Montabaur“ welcher 1967 in „Staatliches Altsprachliches-Neusprachliches und Mathematisch-Naturwissenschaftliches Gymnasium Montabaur“ erweitert wurde. Im Jahr 1978 wurde es in „Mons-Tabor-Gymnasium Montabaur“ umbenannt.
- Anne-Frank Realschule
- Heinrich-Roth Duale Oberschule
- Waldschule (Grund- und Hauptschule) im Stadtteil Horressen
Berufsbildende Schule
- Berufsbildende Schule Montabaur
Erwachsenenbildung
- Berufsfortbildungswerk (bfw)
- Bildungswerk Sport - Außenstelle Westerwald
- Info-Stelle Weiterbildung
- Katholische Erwachsenenbildung
- Kreisvolkshochschule (KVHS)
- Staatliche Lehr- und Versuchsanstalt
- Volkshochschule der Verbandsgemeinde Montabaur (VHS)
- Institut für Schulung und Beruf (ISB)
Städtepartnerschaften
Persönlichkeiten
Weblinks
Ort in Rheinland-Pfalz
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