Eine Monomanie (von griechisch μóνος (mónos) = ein und μανíα (manía) = Raserei, deutsch etwa: Einzelwahn) auch monomane Attacken oder Störung der Impulskontrolle ist eine psychische Störung, bei welcher es zu einem unwiderstehlichen Drang kommt etwas zu tun. Der Erkrankte verliert entweder teilweise oder gänzlich die Kontrolle über sich selbst. Dadurch kommt es zu Verhaltensweisen, die andere Personen oder den Erkrankten selbst schädigen. Typisch ist das wiederholte anfallsartige und plötzliche Auftreten.
Die Monomanie kann nicht als eigenständiges Krankheitsbild gesehen werden, sie ist vielmehr ein Symptom einer psychiatrischen Erkrankung, nach der gezielt gesucht werden muss.
Kriterien zur Diagnosestellung einer Monomanie:
Monomanien können im Zuge von Persönlichkeitsstörungen, Sucht, affektiven Störungen, Sexualstörungen oder Essstörungen oder bei organischen Psychosyndromen auftreten.
Pyromanie ist ein Verhalten, das charakterisiert ist durch häufige - vollendete oder versuchte - Brandstiftungen an Häusern oder anderen Objekten OHNE verständliches oder erkennbares Motiv.
Wichtig: Keine einheitliche psychopathologische Symptomatik!
Wichtig: Vernünftige Motivationen zum Stehlen fehlen.
Der Begriff "Kleptomanie" ist jedoch aus empirischen wie theoretischen Gründen VERALTET!
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"Monomanie".
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