Die Monkees (The Monkees) waren eine US-amerikanische Pop-Band, die in den 1960ern Mittelpunkt der gleichnamigen Fernsehserie waren und außerdem zahlreiche Hitparadenerfolge erzielen konnten. Die Fernsehserie lief vom 12. September 1966 bis zum 9. September 1968 beim Sender NBC.
Die Gruppenmitglieder waren: Micky Dolenz (voc, dr), Davy Jones (voc, g), Michael Nesmith (voc, g) und Peter Tork (b, key, voc). __toc__ Die Produzenten Bert Schneider und Bob Rafaelson sollten für den Sender NBC eine Jugendserie über eine Musikband drehen. Vorbild für die Serie war der Film der Beatles A hard day's night. Die vier Bandmitglieder wurden 1965 aus fast 500 Bewerbern nach Anzeigen in der Zeitschrift „Variety“ herausgesucht und waren die erste synthetische Popgruppe. Das einzige Bandmitglied, das schon über Schauspielerfahrung im Fernsehen verfügte, war Micky Dolenz, der als Kinderstar in der Jugendserie „Corky und der Zirkus“ (Circus Boy) (1956) den Zirkusjungen Corky spielte. Davy Jones hatte ebenfalls einige Erfahrungen auf der Bühne.
Für die Serie schrieb das Komponistenteam Tommy Boyce und Bobby Hart einige Songs. Die Monkees beschränken sich zunächst auf den Gesang, während die Band The Candy Store Prophets die Musik einspielte. Kaum begann die Serie im Sommer 1966, hatte die Gruppe schon ihre ersten Hits mit Last Train To Clarksville (#1) und I'm A Believer (#1), geschrieben von Neil Diamond. Es folgten weitere Hits u.a. Daydream Believer. Für die einzelnen Folgen erhielten die Monkees je 450 Dollar in der ersten Staffel. Ab der zweiten Staffel stieg ihr Gehalt auf 750 Dollar pro Folge. Trotz des Erfolges auf dem Musikmarkt hatten die Bandmitglieder jedoch große Probleme mit ihren weiteren Darstellungen in der Fernsehserie, wo sie als alberne Schwachköpfe agieren mussten.
Im August 1968 wurde die Fernsehserie eingestellt. Im Dezember verließ Tork die Band. Am 30. November 1969 gab die Gruppe ihr Abschiedskonzert.
1987 versuchte Columbia Pictures Television unter dem Titel „New Monkees“ an den Erfolg der alten Serie anzuknüpfen. Die Serie kam aber über dreizehn Episoden nicht hinaus und wurde als eine der schlechtesten Serien der Fernsehgeschichte gebrandmarkt.
Michael Nesmith war später einer der Gründer von MTV. 1997 drehte er einen Revival-Film unter dem Titel Hey, Hey, It's the Monkees, der die originalen Bandmitglieder in ihren Fernsehrollen nach dreißig Jahren immer noch auf der Suche nach Erfolg zeigt. Dieser einstundenlange Film ist die fiktive Episode 781 der ursprünglichen Serie und den Autoren gehen „langsam“ die Ideen für neue Plots aus. Es wurden drei Musicvideos aus dem Album "Justus" von 1996 gezeigt, sowie ein Medley aller bekannten Monkees-Songs gespielt.
Im Jahr 2000 verfilmte der Regisseur Neill Fearnley unter dem Titel „Vergänglicher Ruhm - Die Monkees Story“ (Daydream Believers: The Monkees Story) die Entstehungsgeschichte der Band als Spielfilm. Kuriosum: In einer Szene wird gezeigt, wie eine Person Noten mit einer Flüssigkeit, die in Amerika Liquid Paper genannt wird (in Deutschland vergleichbar mit Tipp-Ex), übermalt. Die Flüssigkeit wurde von Michael Nesmiths Mutter erfunden.
Die Monkess bekamen bei der Adresse 6679 Hollywood Blvd. einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame.
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