| Eigenschaften | - |
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| Niob - Molybdän - Technetium | - | Cr Mo W | |
| Isotop | NH | t1/2 | ZM | ZE MeV | ZP | - | 90Mo | {syn.} | 5,67 h | ε | 2,489 | 90Nb | - | 91Mo | {syn.} | 15,49 min | ε | 4,434 | 91Nb | - | 92Mo | 14,84 % | Mo ist stabil mit 50 Neutronen | - | 93Mo | {syn.} | 4000 a | ε | 0,405 | 93Nb | - | 94Mo | 9,25 % | Mo ist stabil mit 52 Neutronen | - | 95Mo | 15,92 % | Mo ist stabil mit 53 Neutronen | - | 96Mo | 16,68 % | Mo ist stabil mit 54 Neutronen | - | 97Mo | 9,55 % | Mo ist stabil mit 55 Neutronen | - | 98Mo | 24,13 % | Mo ist stabil mit 56 Neutronen | - | 99Mo | {syn.} | 65,94 h | β- | 1,357 | 99Tc | - | 100Mo | 9,63 % | 1,2·1019 a | β-β- | 3,034 | 100Ru | - | 101Mo | {syn.} | 14,61 min | β- | 2,824 | 101Tc | - | 102Mo | {syn.} | 11,3 min | β- | 1,010 | 102Tc |
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| 95Mo | 97Mo | - | Kernspin | 5/2 | -5/2 | - | gamma / rad/T | 1,743 · 107 | 1,78 · 107 | - | Empfindlichkeit | 0,00323 | 0,00343 | - | Larmorfrequenz bei B = 4,7 T | 13 MHz | 13,3 MHz |
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Molybdän ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit dem Symbol Mo und der Ordnungszahl 42.
Molybdän (griech. molybdos „Blei“), das in Lagerstätten in der Regel als Molybdänglanz (Molybdändisulfid) vorkommt, wurde lange Zeit mit Bleiglanz oder auch Graphit verwechselt. 1778 gelang es Carl Wilhelm Scheele, aus Molybdänglanz durch Behandlung mit Salpetersäure das weiße Molybdäntrioxid MoO3 (Wasserbleierde) herzustellen. 1782 reduzierte Peter Jacob Hjelm das Oxid mit Kohle zum elementaren Molybdän. Wegen seiner schwierigen Bearbeitbarkeit fand Molybdän lange Zeit keine Beachtung. Ende des 19. Jahrhunderts bemerkten Mitarbeiter der französischen Firma Schneider & Co. bei der Herstellung von Panzerplatten die nützlichen Eigenschaften von Molybdän als Legierungselement. In den beiden Weltkriegen war die Nachfrage nach dem Metall groß, nach dem Zweiten Weltkrieg fielen die Preise dramatisch. Die einzige westeuropäische Mine wurde bis 1973 in Knaben, Norwegen betrieben.
Molybdän kommt natürlich meistens als Molybdänit (Molybdänglanz, MoS2) mit einer Konzentration von etwa 0,3 % vor. Daneben gibt es noch Wulfenit (Gelbbleierz, PbMo4) und Powellit (Ca,Mo,W)O4. Zur Verhüttung gelangt überwiegend das durch den Kupferbergbau anfallende Koppelprodukt Molybdänit.
Molybdän kann nicht durch Reduktion mit Kohle aus den oxidischen Erzen gewonnen werden, da hierbei Molybdäncarbid entsteht.
Molybdän wird zur Herstellung von Flugzeug- und Raketenteilen (Hitzeschild) verwandt. In der Ölverarbeitung wird es als Katalysator zur Schwefelentfernung eingesetzt.
Molybdändisulfid ist aufgrund seiner Schichtstruktur ein ideales Schmiermittel, auch bei erhöhten Temperaturen. Es kann als Feststoff, wie Graphit, aber auch suspendiert in herkömmlichen Schmierölen verwandt werden. Auch in elektronischen Bauteilen ist Molybdän zu finden. In TFTs (Dünnschichttransistoren) dient es als leitende Metallschicht.
Molybdate werden zur Imprägnierung von Stoffen verwendet, um diese schwer entflammbar zu machen.
Molybdän findet auch in der Röntgendiagnostik als Targetmaterial in der Anode Verwendung. Röntgenröhren mit Molybdänanode werden wegen der niedrigeren Energie der Charakteristischen Röntgenstrahlung ( bei 17,4 keV und bei 19,6 keV im Vergleich zu 58/59,3 keV bzw. 67,0/67,2/69,1 keV von Wolfram) des Molybdäns v.a. bei der Untersuchung der weiblichen Brust (Mammographie) eingesetzt.
Molybdän ist für Pflanzen essenziell. Durch Molybdänmangel kann ein Boden unfruchtbar sein. In Pflanzen und Tieren beträgt die Molybdänkonzentration einige ppm. Molybdän ist ein sehr wichtiges Spurenelement, vor allem für Leguminosen. Die mit den Leguminosen in Symbiose lebenden Bakterien (Knöllchenbakterien) sind in der Lage, mit einem molybdänhaltigen Enzym (Nitrogenase) Luftstickstoff zu binden. Sie benötigen Molybdän für zwei Prozesse: Fixierung von molekularem Stickstoff und Nitratreduktion. Dazu liegt das Molybdän als Bestandteil von Enzymen vor, den sog. Molybdoproteinen.
Auch für die menschliche Ernährung ist Molybdän essenziell. Der Schätzwert der DGE für Jugendliche und Erwachsene geht von 50–100 µg Molybdän als angemessene Tageszufuhr aus. (DACH: Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr, 2000). Werden hohe Aufnahmen (10–15 mg/Tag) erreicht – zum Beispiel durch molybdänreiche Böden, so treten gichtähnliche Symptome, Gelenkschmerzen und Lebervergrößerungen auf.
Lebewesen nutzen molybdänhaltige Enzyme zur Purinzersetzung und Harnsäurebildung. Einige Tierarten weisen durch Molydängaben im Futter ein erhöhtes Wachstum auf.
Molybdänstaub und -verbindungen wie Molybdäntrioxid und wasserlösliche Molybdate weisen eine leichte Toxizität auf, wenn sie inhaliert oder oral eingenommen werden.
Tests lassen vermuten, dass Molybdän im Gegensatz zu vielen anderen Schwermetallen relativ wenig toxisch wirkt. Akute Vergiftungen sind wegen der dazu notwendigen Mengen unwahrscheinlich. Im Bereich des Molybdänbergbaus und -herstellung könnten höhere Molybdänexpositionen vorkommen. Bisher sind aber keine Krankheitsfälle bekannt geworden.
Chemisches Element | Gruppe-6-Element | Periode-5-Element | Übergangsmetall
موليبدنم | Molibdè | Molybden | Molybdenum | Molibdeno | Molibdeno | Molübdeen | Molybdeeni | Molybdène | מוליבדן | Molibden | Molibdén | Molibdeno | Mólýbden | Molibdeno | モリブデン | 몰리브데넘 | Molîblden | Molybdenum | Molibdenas | Molibdēns | Molybdeen | Molybden | Molybden | Molibdèn | Molibden | Molibdênio | Молибден | Molibden | Molibden | Молибден | Molybden | โมลิบดีนัม | Molibden | مولبېدىن | Молібден | 钼
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