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Berlin, Mitte, Molkenmarkt, 1902.jpg | Berlin - Stadthaus 1.jpg]] Der Molkenmarkt ist der älteste Platz Berlins. Er liegt in Berlin-Mitte südöstlich des Nikolaiviertels fast an der Spree. Der Platz wird heute durch das Alte Stadthaus von 1911 mit seinem hohen Turm und seiner Spitzkuppel dominiert. Der Platz wird durch verkehrsreiche innerstädtische Straßen in ost-west- und nord-süd-Richtung zerschnitten, sodass er kaum noch als Platz wahrgenommen wird.

Geschichte


Schon vor der ersten Erwähnung Berlins (1244) und Cöllns (1237) wurde dort gehandelt und gefeilscht. Der neueröffnete Neue Markt an der Marienkirche lief ihm Ende des 13. Jahrhunderts den Rang als Hauptmarkt ab. Früher wurde der Molkenmarkt der „Olde Markt“ genannt. 1685 wurde er nach der Mühlenhofmeierei benannt, die hier ihre Milchprodukte verkaufte. Eine andere Herleitung sieht den Namen nach Mollen (niederdt. für Mühlen) vom Mühlendamm abgeleitet. Der Markt wurde nach kurzer Zeit wieder von Kurfürsten Friedrich III. geschlossen und zum Paradeplatz umgewandelt. Im 18. Jahrhundert entstanden rings um den Platz mehrere Adelspalais von denen jedoch nur eines erhalten ist. Auf der Nordseite wurde das nach 1930 abgerissene Ephraim-Palais um 1985 wieder aufgebaut.

Planungen


Die Planungen für den Platz sehen eine engere Bebauung in Anlehnung an die historische Platzform vor. Allerdings ist diese Eingrenzung aus verkehrstechnischer Sicht und wegen des Abtrennens des Stadthauses vom Platz als bisher platzdominierendes Bauwerk nicht unumstritten.

Weblinks


Berliner Sehenswürdigkeit | Platz in Berlin

 

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