| Wappen | Karte |
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| Wappen_fehlt.jpg Wappen Wappenabbildung auf ngw.nl | Karte Molfsee SH.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Schleswig-Holstein |
| Kreis: | Rendsburg-Eckernförde |
| Geographische Lage: | |
| Fläche: | 7,17 km² |
| Höhe: | 23 m ü. NN |
| Einwohner: | 4.988 (31. Dezember 2003) |
| Bevölkerungsdichte: | 696 Einwohner je km² |
| Postleitzahlen: | 24113 |
| Vorwahlen: | 0431 04347 (Molfsee Dorf) |
| Kfz-Kennzeichen: | RD |
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 58 107 |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Amt Molfsee Mielkendorfer Weg 2 24113 Molfsee |
| Offizielle Website: | molfsee.de |
| E-Mail-Adresse: | info@molfsee.de |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Roman Hoppe |
Die Gemeinde Molfsee im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein besteht aus den drei Ortsteilen Molfsee, Rammsee und Schulensee.
Die Gemeinde liegt am südlichen Stadtrand von Kiel an der Bundesautobahn 215 von Kiel nach Neumünster und an der Eider. Sie besteht von Norden nach Süden aus den drei Ortsteilen Schulensee, Rammsee und Molfsee (Dorf). Im Bereich des Ortsteils Molfsee finden sich mit dem Molfsee und dem Rammsee zwei der namengebenden Seen; der Schulensee liegt an der nördlichen Gemeindegrenze und wird von der Eider durchflossen.
Molfsee wurde 1238 erstmals urkundlich erwähnt. Im Gebiet des Ortsteils Schulensee befand sich das Dorf Belekendorf, welches im 13 Jahrhundert infolge der Pest von der Landkarte verschwand. Ebenfalls im heutigen Schulensee befand sich über Jahrhunderte das Gut Schulenhof. Das Gutshaus wurde 1938 abgerissen. Heute steht dort ein Seniorenheim. In den 1920er Jahren wurden die Ländereien des Gutes parzelliert und dort die "Villenstadt Schulensee" angelegt.
Bekannt ist die Gemeinde für das 1965 eröffnete Schleswig-Holsteinische Freilichtmuseum, welches im Ortsteil Rammsee liegt. Hier lassen sich Bauwerke aus verschiedenen Jahrhunderten bewundern; außerdem finden hier häufig Märkte oder andere Veranstaltungen statt.
Es ist das größte Freilichtmuseum in Schleswig-Holstein. Zu den bekanntesten Objekten zählen die Haubarge.
Die 1959 vom Architekten Otto Andersen auf einem Hügel im Ortsteil Schulensee erbaute Thomaskirche steht heute unter Denkmalschutz.
Von den 19 Sitzen in der Gemeindevertretung hat die CDU seit der Kommunalwahl 2003 zehn Sitze, die SPD und die Wählergemeinschaft UWM haben je drei und die FDP zwei.