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Die Moiren (griechisch μοίρες/ Μοîραι „Moirai“ von μοîρα moira „„Anteil“, „Los, „Schicksal““, lateinisch Moera, römisch Parcae dt. Parzen) sind in der griechischen Mythologie eine Dreiergruppe von Schicksalsgöttinnen, Töchter des Zeus und der Themis (oder auch der Ananke). A_Golden_Thread_(Strudwick).jpgs A Golden Thread von 1885. Das Gesamtbild bietet noch einen oberweltlichen Teil, der in einer idyllischen Szene die düstere Nornenwelt konterkarriert]]

Personifiziert als drei alte Frauen finden sich Klotho die „Spinnerin” – die den Lebensfaden spinnt –, Lachesis die „Zuteilerin” – die dessen Länge bemisst – und Atropos die „Unabwendbare” – die den Lebensfaden abschneidet. Manchmal singen sie auch; Lachesis singt von den Sachen, die waren, Klotho von denen, die sind, und Atropos über die Dinge, die sein werden.

Symbol


Das Zeichen der Moiren war mit dem dreifachen Dreieck‹‹‹„ oder dreieckigen Widderkopf verbunden. Klotho hatte die Spindel, Lachesis die Schriftrolle und Atropos die Schere.

Weber des Schicksals


Die Moiren erscheinen angeblich drei Nächte nach der Geburt eines Kindes, um den Verlauf seines Lebens zu bestimmen. Selbst die Götter können oder wollen ihr Wirken nicht vereiteln. Sie werden geachtet und geehrt, denn sie verteilen gerecht.

Obwohl die Moiren drei sind, ist es ein Schicksal, und obgleich jeder Mann sein eigenes Schicksal hat, ist es dennoch dieses eine Schicksal, das jeden und jedermann in unterschiedlicher Weise von ihnen beeinflusst.

Ihr Schicksal bedeutet hauptsächlich Tod und alle Umstände die dazu führen, angenommen, dass es scheinbar keine feste Vorherbestimmung von Ereignissen gibt und ausgenommen die unvermeidbare Abfahrt von dieser Welt, welche die entscheidende und unvermeidliche Vorsehung aller Lebewesen ist.

Was sie einmal gesponnen haben, betreffend der Einschränkungen des Lebens, ist in den meisten Fällen endgültig und dauerhaft. Deshalb werden sie auch als mächtig, zwingend oder erdrückend bezeichnet.

Vergleiche


Schicksalsgöttinnen gibt es auch in der germanischen (Nornen), der römischen (Parzen) und der slawischen Mythologie (Zorya).

Siehe auch


Literatur


Blisniewski, Thomas: "Kinder der dunklen Nacht" - Die Ikonographie der Parzen vom späten Mittelalter bis zum späten XVIII. Jahrhundert. Diss. Köln 1992, Köln 1992

Griechische Gottheit

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