Moby.jpgMoby, geboren als Richard Melville Hall (* 11. September 1965 in Harlem, New York City), ist ein US-amerikanischer Musiker, Sänger, DJ und Musikproduzent.
Seinen Künstlernamen hat er abgeleitet vom Roman Moby Dick seines Ur-Ur-Großonkels Herman Melville.
1991 gelingt ihm mit der Single Go, die auf Angelo Badalamentis Laura Palmer's Theme basiert, in England ein Top-Ten-Hit.
Der Track Thousand fand 1993 wegen seiner bis zu 1000 bpm (Beats per Minute) als bis dato schnellster Titel Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde.
Ein weiterer großer Erfolg ist 1994 seine unter anderem von WestBam geremixte Maxi Feeling So Real.
1995 gründet Moby sein eigenes kleines Plattenlabel Trophy-Records, auf dem er ausschließlich eigenes Material, aber unter verschiedenen Synonymen (Lopez, Voodoo Child, DJ Cake) veröffentlicht. Der Musikstil der Releases bewegt sich im Hard-House-Genre. Das Label brachte es in dem Zeitraum 1995 bis 1997 auf fünf Maxi-Veröffentlichungen.
Im Jahr 2002 trat Moby zur Abschlussveranstaltung der Olympischen Winterspiele in Salt Lake City auf und performte seinen Hit "We are all made of stars" in einer etwas abgeänderten Version, die nie offiziell erschien.
Moby arbeitet auch unter dem Pseudonym "Voodoo Child", dessen Veröffentlichungen zunächst auf dem belgischen Label R&S Records später dann auf Trophy Records, Mute, und Nova Mute erschienen.
Der 2002 auf dem Album "18" erschienene Song "Extreme Ways" wurde als Titelsong für den Agententhriller "Die Bourne Identität" mit Matt Damon produziert und in der Fortsetzung "Die Bourne Verschwörung" (2004) zur Erkennungsmusik ausgebaut.
Techno-Produzent | Pop-Musiker | Gitarrist | US-amerikanischer Komponist | Geboren 1965 | Mann
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