Siemens-sx1.png aus dem Jahr 2004: das Siemens SX1 mit integriertem Radio und MP3-Player]] Ein Mobiltelefon, auch Funktelefon, GSM-Telefon, Funker oder Handy genannt, (schweizerdeutsch Natel, Schreibweise auch als „Händi“) ist ein kleines, tragbares Funk-Telefon. Bis zum Beginn der 1990er Jahre wurde das Autotelefon ebenfalls als Mobiltelefon bezeichnet.
Die größten Mobilfunkhersteller weltweit sind Audiovox, BenQ (ehemals Siemens Mobile), Kyocera, LG, Motorola, Nokia, Panasonic, Samsung, Sagem, Sanyo, Sharp, SK Teletech und Sony Ericsson. Alcatel wird aus dem Geschäftsbereich Mobiltelefone aussteigen. Siemens hat den Bereich bereits verkauft, wobei die Marke Siemens noch verwendet werden darf.
Satellitentelefone beruhen auf einer anderen technischen Basis, werden aber ebenfalls zu den Mobiltelefonen gezählt.
Die durchschnittliche Lebensdauer eines Mobiltelefons beträgt in Deutschland zwischen 18–24 Monate. In Europa werden jährlich ca. 100 Millionen Altgeräte entsorgt, was einer Menge von 20.000 Tonnen entspricht. Wollte man alle Funktelefone gleichzeitig transportieren, würde man 500 LKW benötigen.
Seit dem 24. März 2006 können in Deutschland Mobiltelefone wegen des Elektro- und Elektronikgerätegesetz vom Verbraucher kostenlos entsorgt werden.
Die ersten Autotelefone, die deutschlandweit verwendbar waren, gab es seit 1958. Die Geräte waren wegen der für die Funktechnik verwendeten Vakuumröhren recht groß. Gespräche wurden handvermittelt, die Gerätepreise lagen bei ca. 50 % des Wagenpreises. Ab 1974 gab es in Österreich das B-Netz, das schon ohne Fräulein vom Amt vermittelt wurde. 7 Jahre später gab es erst 1.000 Anwender. Ab 1985 gab es in Deutschland und Österreich das kleinzellige analoge C-Netz. Es ermöglichte eine geringere Sendeleistung der Telefone und damit eine Verkleinerung der Geräte. Die sogenannten „Portables“, kleine Kistchen mit Tragegriff und einem angeschlossenen Telefonhörer sowie einer längeren Antenne, waren geboren.
1983 stellte Motorola das weltweit erste kommerzielle Mobiltelefon „Dynatac 8000x“ vor.
handys.jpg 1981 (links), Siemens S45 mit GSM 2003 (Mitte)]]
Durch die Einführung flächendeckender digitaler Mobilfunknetze (D-Netz ab etwa 1990 in Deutschland wie in Österreich) konnte die benötigte Batterieleistung der Mobiltelefone und damit auch deren Gehäusegröße erneut vermindert werden. 1992 wurde das erste GSM-fähige Mobilgerät von Motorola, das International 3200, vorgestellt.
In Nordkorea wurde die Nutzung von Mobiltelefonen am 25. Mai 2004 verboten. Die Mobiltelefone wurden den Bürgern wieder abgenommen, wie die Nachrichtenagentur Yonhap meldete. Rund 20.000 Nordkoreaner hatten den Mobilfunkdienst seit dessen Einführung im November 2002 genutzt.
Die Entwicklung geht zunehmend in Richtung eines kombinierten Multifunktionsgerätes mit Funktionen als Telefon, Uhr, Kamera, MP3-Player, Navigationsgerät, Rechner und Spielkonsole. Für diese Geräte hat sich inzwischen die Bezeichnung Smartphone oder auch PDA-Phone durchgesetzt.
Siehe auch: Autotelefon.
Fast alle neueren Mobiltelefone enthalten einen Interpreter für die Programmiersprache Java in einer Minimalausgabe (Mobile Information Device Profile, MIDP), die aber die wesentlichen Funktionen von Java enthält. Eine wachsende Szene von Programmierern versorgt die Benutzer mit Freeware, Shareware und kostenpflichtigen Spielen. Mobiltelefone in Europa funktionieren heutzutage nach dem GSM-Standard. Sie benutzen Frequenzen um 900 MHz (D-Netz) beziehungsweise 1800 MHz (E-Netz). Neuere Triband-Handys können zusätzlich noch auf 1900 MHz operieren, diese Frequenzen werden jedoch nahezu ausschließlich in den USA genutzt. Während die Basisstationen für Mobiltelefone Sendeleistungen um 50 Watt haben, kommen Mobiltelefone mit Sendeleistungen von max. 2 W (D-Netz) beziehungsweise 1 W (E-Netz) aus. Für die Übertragung wird als Modulationsart GMSK (Gaussian Minimum Shift Keying, eine weiterentwickelte, optimierte Version der FSK) verwendet.
Die nächste Generation der Mobilfunkgeräte befindet sich in der Markteinführung. Es gibt zwei konkurrierende Standards, Universal Mobile Telecommunications System UMTS als eine Weiterentwicklung des GSM-Standards und CDMA2000 als Weiterentwicklung des besonders in den USA weit verbreiteten CDMA-Standards. Beide arbeiten bei Frequenzen um 1800 bis 1900 MHz, benutzen viele kleine Funkzellen und sind für höhere Datenübertragungsgeschwindigkeit und höhere Nutzerzahl optimiert. Wegen der kleineren Funkzellen und bedingt durch weiterentwickelte Modulationsverfahren konnte die Sendeleistung der Mobiltelefone gegenüber GSM auf 0,125–0,25 W reduziert werden.
Im selben Jahr stellte das „Fraunhofer-Institut für solare Energiesysteme“ den Prototypen eines „Siemens C25“-Mobiltelefons mit solarbetriebenem Akku vor. Diese neuartigen Module waren zwar kostengünstig, aber auch diese lieferten zu wenig Energie für akzeptable Gesprächzeiten.
Ursprünglich als reines „Abfallprodukt“ kostenlos angeboten, entwickelte sich der SMS zum Hauptertragsbringer für die Netzbetreiber. Im Jahr 2003 wurden in Europa über 16 Milliarden Kurzmitteilungen pro Monat versendet. Bei einer gründlichen Betrachtung überrascht der Erfolg dieses Dienstes nicht, weil er in der Kombination mit einem Handy sehr viel gebrauchstauglicher zu nutzen ist als seine inzwischen fast schon vergessenen Vorgänger, die digitalen Funkmeldeempfänger (u. a. PAGER).
Für die Minderheit der Gehörlosen und der hochgradig Schwerhörigen in der Bevölkerung bietet die „SMS“-Funktion die einzige Möglichkeit überhaupt, ein Mobiltelefon zu benutzen, abgesehen vom Bildtelefon und vom Schreibtelefon.
Weiterentwicklungen des SMS existieren unter dem Namen Enhanced Message Service (EMS) und Multimedia Messaging Service (MMS). Der MMS bietet die Möglichkeit, mit einem Mobiltelefon multimediale Nachrichten (Videos, Bilder, Ton und Text) von bis zu mittlerweile 500 KB an andere mobile Endgeräten zu versenden. MMS ist nicht kompatibel zu SMS oder EMS, Endgeräte müssen MMS explizit unterstützen.
Die fotografische Qualität der ersten Kamerahandys ließ anfangs noch sehr zu wünschen übrig. Seit Mitte 2004 können jedoch einige Modelle schon mit einfachen Digitalkameras mithalten. In Deutschland war das Sharp GX 30 das erste Fotohandy mit einer 1-Megapixel-Kamera. Das Siemens S65 war erstmals mit einer 1,3-Megapixel-Kamera ausgestattet. Die integrierte Kamera konnte schon Bilder mit bis zu 1280 × 960 Bildpunkten aufnehmen. Vor allem bei hellerer Umgebung können ausreichend gute Bilder gemacht werden. Bei Dunkelheit zeigen die Bilder allerdings ein starkes Farbrauschen, da ein integrierter Blitz fehlt (nur als ansteckbares Zubehör erhältlich).
Seit neuestem können auch Videos aufgenommen werden, meist begrenzt auf bis zu 30 oder 60 Sekunden. Die Qualität von Fotohandy-Videos ist, verglichen mit Camcorderfilmen, i. d. R. stark unterdurchschnittlich. Auch Videos mit sehr schlechter Qualität von bis zu 176 × 144 Pixeln können derzeit (Stand 2005) aufgenommen werden. SHARP_TM200-2.jpg
Die fotografierten Bilder werden im Mobiltelefon gespeichert und können als Multimedia-Nachrichten (MMS) versendet werden. Dabei fallen Gebühren an, die zur Zeit bei etwa 30 bis 100 Eurocent pro MMS liegen. Je nach Telefontyp können diese Bilder auch als E-Mail, über Infrarot oder mit Hilfe von Bluetooth versendet – oder aber über ein USB- bzw. Herstellerspezifisches Kabel übertragen werden. Viele Telefone sind nicht auf einfache Bilder beschränkt. Samsung SCH-V770.JPG]] Auf der CeBIT 2005 wurde mit dem Samsung SCH-V770 das erste 7-Megapixel-Handy der Welt vorgestellt. Es handelt sich bei dem Gerät eher um eine Digitalkamera mit Mobiltelefon, denn das SCH-V770 hat Weitwinkel- und Televorsatzlinsen, einen eingebauten optischen Dreifach-Zoom, zudem können Schärfe, Brennweite (7,8 mm bis 23,4 mm) und die Verschlusszeit (von 15 s bis 1/2.000 s) eingestellt werden. Die Vorderseite sieht aus wie ein Handy, während die Rückseite die meisten Digitalkamera-Funktionen beherbergt.
In Asien sind Mobiltelefone mit integrierter Kamera schon lange verbreitet. Im Jahr 2004 waren bereits 87 % aller verkauften Handys mit einer Kamera ausgerüstet (Quelle: *). Handykameras machen es auch möglich, auf Produkten aufgedruckte QR Codes zu lesen, die in Japan als mobile Internetlinks z. B. für die Teilnahme an Gewinnspielen beliebt sind.
Zunehmend verbieten jedoch größere Firmen ihren Mitarbeitern, Mobiltelefone mit Kamerafunktion auf das Werksgelände zu bringen. Vor dem Hintergrund der immer besseren Auflösung der Handykameras stellt dies insbesondere im Bereich der Werkspionage ein Sicherheitsrisiko dar.
| = Firmware-Version und Datum werden angezeigt; bei anderen Herstellern evtl.: *#9999# |
| = Anzeigen der Seriennummer (IMEI) des Gerätes |
| = Die eigene Rufnummer wird einmalig nicht an den Angerufenen übertragen |
| = Status abrufen, ob eine Rufumleitung eingerichtet ist (auch über das Menü) |
| = eigene Rufnummer anzeigen |
| = PIN ändern (auch über das Menü) |
Geräteunabhängig sind die GSM-Codes.
Weitere Dienstbefehle für die unterschiedlichsten Modelle finden sich auf den Weblinks
Von einigen – u. a. vom Verein Deutsche Sprache – wird die eingedeutschte Schreibweise Händi empfohlen. Sie hat sich allerdings bisher noch nicht durchsetzen können. Die Mehrzahl von Handy ist gemäß dem Duden Handys.
Da im englischsprachigen Raum das Wort „Handy“ ursprünglich nicht als Bezeichnung für ein Mobiltelefon verwendet wurde, sondern als Adjektiv „handlich“ übersetzt wird, wird es in der deutschen Sprache als Scheinanglizismus eingeordnet. Die traditionellen englischsprachigen Begriffe für Mobiltelefon lauten im amerikanischen cell(ular) phone, im britischen mobile phone oder kürzer nur portable oder mobile. In Slang-Wörterbüchern wird jedoch auch schon das Substantiv „Handy“ in der deutschen Bedeutung aufgeführt.
Als sein wichtigstes Charakteristikum gilt die Portabilität: Der lateinische Wortstamm mobile findet sich – wie etwa in der deutschen Bezeichnung Mobiltelefon – auch im Englischen (mobile phone, mobile) wieder, desgleichen in sehr vielen anderen Sprachen. In den USA hört man oft den Begriff „cellphone“, cell bedeutet Funkzelle oder Batterie. Daneben haben sich die Bezeichnungen "Tragbares" (portable im Französischen, Keitai im Japanischen) oder „Reisetelefon“ (matkapuhelin) im Finnischen herausgebildet.
In manchen Ländern richtet sich die Bezeichnung der Mobiltelefone nach deren Aufbewahrungsort: „Hosentaschen-Telefon“ (cep telefonu) im Türkischen, „Taschentelefon“ (fòn phoca bzw. fón póca) im Schottisch- bzw. im Irisch-Gälischen.
In wieder anderen Sprachen zielt die Bezeichnung darauf ab, dass Mobiltelefone zum Telefonieren in der Hand gehalten werden: "Handtelefon" (fòn làimhe) im Irisch-Gälischen, hand phone in vielen asiatischen Ländern, sau kei bzw. shǒu jī 手机 (jeweils „Handmaschine“) in Hong Kong bzw. China.
Oft nimmt die Bezeichnung auch den „zellulären“ Charakter des Mobiltelefonierens auf; eine häufige Bezeichnung ist daher „Netz“- oder „Zelltelefon“ – so zum Beispiel das Englische cell phone (vor allem amerikanisches Englisch), khelyawi im Libanon, komórka in Polen oder Ponsel (telepon selular) in Indonesien. Im Italienischen ist neben der Bezeichnung (telefono) cellulare – die den amerikanischen Sprachgebrauch widerspiegelt – auch die Diminutivform telefonino, also: „Telefönchen“ gebräuchlich.
In anderen Ländern wiederum leitet sich die Bezeichnung vom GSM-Standard ab: Bulgaren bezeichnen Mobiltelefone neben Mobifon (мобифон) auch als dzhiesem (джиесем), Isländer als Gemsi (was auf Isländisch außerdem so viel bedeutet wie junges Schaf).
Darüber hinaus finden sich auch gänzlich andere Bezeichnungen: Im Iran werden Mobiltelefone als „Freundschaftstelefon“ (telefon-hamráh oder hamráh – تلفن همراه) bezeichnet, in Israel als "Wundertelefon" (pelefon). Hierbei ist zu bemerken, dass pelefon auch ein Netzanbieter ist.
Auf schwedisch heißt Mobiltelefon mobiltelefon oder kurz mobil. Umgangssprachlich ist daneben nalle zu hören, was „Teddybär“ bedeutet. Dies kam ursprünglich vom Ausdruck Yuppie-nalle, da sich bis in die späten 80er Jahre nur reiche Yuppies Mobiltelefone leisten konnten; sie trugen sie dann stolz "wie einen Teddybär" umher.
In der Schweiz hat sich der Ausdruck Natel (als Abkürzung für Nationales Autotelefon) eingebürgert. Der Ausdruck wird jedoch von der Telefongesellschaft Swisscom als geschützte Marke allein für ihre Dienste beansprucht.
In vielen arabischen Länder wie den Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi Arabien oder Palästina wird es Jawwal - جوال bezeichnet, was "das, das durch die Gegend spaziert" bedeutet.
| Hersteller | Verkaufte Mobilfunktelefone im 1. Quartal 2006, insgesamt: 229 Mio. Quelle: Strategy Analytics | - | Nokia | 32,8 % | - | Motorola | 20,1 % | - | Samsung | 12,7 % | - | LG Electronics | 6,8 % | - | Sony Ericsson | 5,8 % | - | Sonstige | 21,8 % |
|---|
Die Industrieländer gelten jedoch mittlerweile als gesättigte Märkte, auch wenn versucht wird, für hochwertige Handys (integrierte Digitalkameras, MP3-Player und Farbdisplay) durch neue Verkaufsideen neue Konsumenten zu gewinnen. Die Netzbetreiber – in Deutschland z. B. die Deutsche Telekom, Vodafone, E-Plus und O2 – verkaufen subventionierte Geräte, um Marktanteile zu gewinnen. In den Jahren 2003/04 gab es vor allem eine große Nachfrage nach günstigen Einsteigerhandys. In Schwellenländern wie der Volksrepublik China, Indonesien, Indien, Russland und Brasilien haben die Verkäufe 2004 die Erwartungen der Hersteller weit übertroffen. In diesen Ländern sind äußerst preiswerte Modelle besonders gefragt. Hier unterbieten sich einige Hersteller gegenseitig mit „abgespeckten“ Handymodellen. Billigste Einsteigergeräte bieten die Unternehmen Konka für 48 € in China und Motorola für 40 € in Indien und Indonesien an.
Simens auf der Cebit.JPG]] Weltmarktführer bei Mobiltelefonen ist das finnische Unternehmen Nokia mit einem Weltmarktanteil von 33 % im Jahr 2004. Jedoch fiel bei Nokia der Nettogewinn im Schlussquartal 2004 um 13 Prozent geringer aus als ein Jahr zuvor. Bei Samsung, weltweit die Nummer drei, sank jedoch die Gewinnmarge von 13 % im dritten auf 3 % im vierten Quartal. Vor allem die asiatischen Hersteller wie LG Electronics, Bird, Haier, Konka, Spice Telecom und TCL haben ihre Marktanteile erhöhen können. Zwischen den Herstellern und Netzbetreibern herrscht ein zunehmend starker Wettbewerb, der dazu führte, dass Siemens seine defizitäre Mobilfunksparte im Oktober 2005 an das taiwanesische BenQ verkaufte.
Das starke Umsatzwachstum der Jahre 2002 und 2003 flaut bei Mobiltelefonen derzeit ab. 2004 hat sich das Wachstum auf 32 % fast halbiert. Für 2005 wird nur noch ein weltweites Wachstum von 8 % erwartet. Es scheint schon jetzt, als müssten sich die Mobiltelefonhersteller 2006 ebenfalls auf einstellige Wachstumsraten einrichten. Der Mengenabsatz werde zwar weiter steigen, aber die Gewinnmargen bleiben unter Druck. Selbst in manchen Metropolen neuer Marktregionen wie Peking und Jakarta scheint sich schon 2005 eine leichte Sättigung bemerkbar zu machen.
Besonders kräftiges Wachstum verzeichneten Anfang 2005 die sogenannten Smartphones, also Mobiltelefone mit PDA-Funktionalität. Der Absatz dieser Geräte kletterte bereits 2004 um 181 Prozent auf 9,6 Millionen.
Mittlerweile wird allerdings dazu übergegangen nur noch das sogenannte NetLock zu verwenden. Damit ist es möglich jede Sim Karte vom gleichen Anbieter zu benutzen. Bei Simkarten, denen ein subventioniertes (vergünstigtes) Handy beiliegt, sichert der Anbieter somit, dass der Kunde es nicht benutzt, um damit bei der Konkurrenz „fremdzutelefonieren“. Nur so kann er sicherstellen, die Hardwarekosten durch Gesprächseinnahmen wieder auszugleichen. Wird eine fremde Simkarte eingelegt, so kann das Handy nicht genutzt werden.
Die Bindung besteht nicht zu einer bestimmten SIM-Karte, sondern zum Netzanbieter. Wer z. B. sein Handy von E-Plus hat, kann in der Regel auch problemlos zu den Tochter-Marken simyo, BASE etc. wechseln, indem er einfach die Simkarte austauscht. Simlock dauert meist zwei Jahre an. Danach kann der Kunde kostenlos einen Freischaltcode erhalten. Möchte er diesen vor Ablauf der Frist, so kann er ihn oft nur gegen Zahlung von 100 € oder mehr erhalten.
Man unterscheidet dabei zwischen Verträgen mit monatlicher Abrechnung (Postpaid) und solchen mit Vorauszahlung (Prepaid).
In Deutschland gibt es folgende Netzanbieter:
Daneben gibt es noch Serviceprovider, welche die Netze der Netzanbieter benutzen. Auf Grund der Rufnummernmitnahme ist der verwendete Netzbetreiber oft nicht mehr an der Vorwahl zu erkennen. Ein ehemaliger deutscher Netzanbieter auf E2-Basis ist Quam.
Auf Druck von Verbraucherschützern und geschädigten Mobilfunknutzern bieten die großen Anbieter wie T-Mobile, Vodafone oder mobilcom neue Tarife (Postpaid) an, die eine Kostenbegrenzung enthalten. Außerdem können Anrufziele blockiert werden, z. B. Sperrung für Mehrwertnummern wie 0190-, 0900-, 0137-, 0138-Nummern und 118er-Auskunftsdienste in Deutschland. Weitere Schutzmöglichkeiten bieten u.a. die Sperrung von Auslandstelefonaten, Premium-SMS, MMS-Dienste, GPRS-Dienste, WAP-Gateway, m-pay und Voucher-Aufladungen.
Österreich gehört zu den Ländern mit den niedrigsten Handytarifen - Gebühren von einem und in manchen Fällen sogar null Cent pro Minute zumindest ins eigene Netz sind mittlerweile üblich (natürlich mit verschiedenen Grundgebühr-Modellen). Der Markt in Österreich ist sehr umkämpft und wird momentan von folgenden Firmen bedient:
Die Tarifvielfalt ist enorm und reicht von Wertkarten (Prepaid) über die normale Grundgebühr bis hin zu Inklusivpaketen mit verschiedenen Taktungen (hier ist bei den meisten Anbietern 60/30 üblich - die erste Minute wird immer voll verrechnet, danach im 30-Sekunden-Takt). Die Telefonnummer kann zu anderen Anbietern mitgenommen werden, manche Anbieter verrechnen dafür allerdings Gebühren.
Handyverträge (Postpaid) werden in der Regel für die Dauer von 18 oder 24 Monaten abgeschlossen, Verträge mit einer kürzeren Bindungsfrist sind heute die Ausnahme (waren früher aber durchaus gang und gäbe).
Im Schweizer Mobilfunkmarkt gibt es fünf Netzbetreiber:
Funktechnik | Mobilfunk | Mobiltelefon
Handspreca | هاتف نقال | Мобилен телефон | Telèfon mòbil | Mobilní telefon | Mobiltelefon | Mobile phone | Poŝtelefono | Telefonía móvil | Matkapuhelin | Téléphone mobile | Fón póca | Teléfono móbil | טלפון סלולרי | मोबाइल फोन | Telephono mobile | Telepon genggam | Telefono cellulare | 携帯電話 | 휴대 전화 | Mobiele telefoon | Mobiltelefonapparat | Mobiltelefon | Telefon komórkowy | Telefone celular | Сотовый телефон | Mobile phone | Mobilný telefón | Prenosni telefon | Мобилни телефон | Mobiltelefon | நகர்பேசி | โทรศัพท์มือถือ | Cep telefonu | 移动电话 | Hêng-tōng tiān-oē
This article is licensed under the GNU Free Documentation License.
It uses material from the
"Mobiltelefon".
Home Page • arts • business • computers • games • health • hospitals • home • kids & teens • news • physicians • recreation• reference • regional • science • shopping • society • sports • world