Die Mobilkom Austria AG & Co KG ist eine österreichische Mobilfunkgesellschaft. Sie wurde 1996 gegründet und ging aus dem Funktechnischen Dienst (FTD) der PTV (später PTA und jetzt Telekom Austria AG) hervor. Das Unternehmen ist eine 100%-Tochter der Telekom Austria und stellt deren Mobilfunksparte dar. mobilkom austria ist der größte österreichische Mobilfunkbetreiber und verkauft GSM-, EDGE-, UMTS- und HSDPA-Dienste unter den Marken A1, B-Free und bob.
Weitere österreichische Mobilfunknetze die mobilkom austria bzw. der Vorgänger PTV-FTD betrieben hat:
Von Mai 2000 war DI Dr. Boris Nemšić der CEO von mobilkom austria und löste Heinz Sundt ab, der Generaldirektor der Telekom Austria wurde. Im Mai 2006 übernahm Nemšić die Führung der Telekom von Sundt, bleibt aber auch Generaldirektor der mobilkom.
Seit Frühjahr 2003 besteht eine Kooperation mit der Vodafone Group (z. B. Vertrieb von Handys und gewisse Dienstleistungen, wie mobiler Internetzugang mittels GPRS, EDGE, HSDPA oder UMTS). Mobilkom Austria kaufte im Dezember 2003 den UMTS-Mobilfunkbetreiber 3gMobile von Telefónica, der in Österreich ebenfalls eine UMTS-Lizenz erworben hat, aber nie operativ wurde.
Neben dem Auftreten im internationalen Handymarkt gelang 2003 mit dem Kauf der paybox austria AG ein weiterer strategischer Schachzug. mobilkom1.jpg Damit wurde der führende Anbieter für mobiles Bezahlen in Europa zu einer 100 % Tochter von mobilkom austria. Die Nutzung dieses Dienstes steht allen österreichischen Mobilfunkkunden zur Verfügung. Seit 2005 befindet sich Paybox nur noch zu 76% in den Händen von mobilkom austria.
Zwischen mobilkom austria und der Mobilfunkgesellschaft 3 besteht ein so genanntes "National Roaming"-Abkommen. In Regionen, wo 3 noch kein eigenes Netz aufgebaut hat, kommunizieren 3-Kunden über das GSM-Netz von mobilkom austria.
Am 21. Juni 2006 wurde in Oed eine Mobilkom Austria-Sendeanlage abmontiert. Somit wurde der Mobilfunkpakt, der aufgrund der Sendeanlagenabgabe ausgehandelt wurde, zum ersten Mal tatsächlich umgesetzt. Um die Kunden in Oed weiterhin zu versorgen wird durch Site-Sharing der nur wenige Meter entfernte one-Sendemast mitbenutzt.
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