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Das Mobile Einsatzkommando (MEK) ist neben dem Spezialeinsatzkommando (SEK), dem Präzisionsschützenkommando (PSK, nur in Berlin) und der Verhandlungsgruppe (VG, nicht in allen Bundesländern eigenständig) eine weitere Spezialeinheit (SE) der deutschen Landespolizeien. Die vorrangige Aufgabe liegt in der Observation besonders gefährlicher Straftäter. Der Zugriff erfolgt anders als beim SEK immer in Zivil aus der Observation heraus.

Jedes Bundesland hat in Deutschland in der Regel mindestens ein MEK und ein SEK eingerichtet; während in fast allen Bundesländern die Aufgaben vom MEK und SEK getrennt sind, werden in Hamburg die Aufgaben von SEK und MEK von sog. integrierten Gruppen ausgeübt. Es gibt aber auch in Hamburg ein "reines" MEK.

Der Bund stellt neben der GSG 9 bei der Bundespolizei mit SEK-Aufgaben auch ein MEK zur Verfügung, das beim Bundeskriminalamt eingerichtet ist.

Im Gegensatz zum SEK, welches normalerweise zur Schutz- oder Bereitschaftspolizei gehört, arbeiten bei den MEK normalerweise Kriminalbeamte, die Kommandos sind in der Regel den jeweiligen Landeskriminalämtern unterstellt. In Baden-Württemberg ist ein MEK bei jedem Regierungspräsidium, den Landespolizeidirektionen und beim Landeskriminalamt eingerichtet. Früher gab es noch ein zusätzliches MEK beim heutigen Polizeipräsidium Stuttgart, das aber aufgrund der Verwaltungsreform zum 1. Januar 2005 und der damit einhergehenden Auflösung der Landespolizeidirektion Stuttgart II mit dem MEK des Landeskriminalamtes verschmolzen wurde.

Siehe auch


Polizei (Deutschland) | Polizeilicher Verband | Spezialeinheit

Weblinks


 

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